Therapien

Hier finden Sie die verschiedenen Therapien, die von Kinderschicksale-Mittelfranken unterstützt werden.

Adeli-Therapie

Allein in Deutschland leiden 30.000 Kinder an den schlimmen Folgen einer Cerebral-Parese, einer spastischen Lähmung. Unter dem Namen "Adeli"-Methode gibt es inzwischen eine Therapie, die aus der Weltraumforschung stammt und die Leiden lindern helfen soll.

Die Adeli-Therapie basiert auf einem neuen Ansatz bei der Bekämpfung von funktionalen Störungen des zentralen Nervensystems. Kernstück der Therapie ist der gleichnamige Anzug. Bei jeder Bewegung muss der Patient damit einen Widerstand überwinden.
Die im Laufe des Rehabilitationskurses durchgeführten Übungen gewährleisten Verstärkung und relative Normalisierung der afferenten Impulsation vom Muskelgelenkapparat. Die für die Bewegungsakte verantwortlichen zentralen Gehirnstrukturen werden dadurch aktiviert; es entstehen Voraussetzungen für die Stimulation der unterentwickelten Funktionssysteme.

mehr unter http://www.adeli-center.com/

Atlas-Therapie

Der Atlas ist der oberste Halswirbelkörper. Um ihn herum gibt es Nervenschalt-stellen (Nackenrezeptorenfelder), die Kontakt zu 95 % der Nervenbahnen zwischen Gehirn und Körper haben. Hier wirkt die Atlas-Therapie und verbessert den Informationsfluss im vegetativen Nervensystem.
Der Atlasimpuls beeinflusst dieses Rezeptorenfeld. Es folgt eine Herabsetzung von Schmerz, Spannung sowie Bewegungseinschränkung und Verbesserung der Durchblutung. Spontane Kompensationsmechanismen des Organismus können wieder zum Tragen kommen.
Anwendung:
Es wird durch eine Massage der kurzen Nackenmuskulatur die bestehende Verspannung gelöst und dem Atlas dadurch ermöglicht, sich optimal zu positionieren. Eine nachträgliche Kontrolle mit zusätzlicher Unterstützung des Selbstheilungsprozesses ist unerlässlich. Hat der erste Halswirbel seine optimale Position erreicht, so kann er aus anatomisch-mechanischen Gründen nie wieder rotieren. Die Anwendung muss nur einmal durchgeführt werden und garantiert, dass der Atlas in seiner korrekten Lage bleibt.

Bruckner-Biofeedback-Methode

Bruckner-Biofeedback-Methode - gelähmte Muskeln wieder aktivieren

In den USA wird seit Jahren diese durch Prof. Dr. Bernhard Bruckner gegründete Lerntechnik erfolgreich angewandt, die es möglich macht, noch normal funktionierende Nervenzellen zu trainieren, neue Verbindungen zum Muskel herzustellen und zu verbessern. Dadurch ist noch nach Jahren der Schädigung eine funktionelle Verbesserung des Patienten möglich.
Bei der EMG-Biofeedbacktherapie nach Prof. Dr. Brucker wird hierfür ein Elektromyogramm, das heißt EMG verwendet. Über Kabelelektroden auf dem Muskel werden die Signale vom zentralen Nervensystem, die die Muskeln erhalten, erfasst. Der Patient lernt gezielt Muskeln zu aktivieren und Muskelgruppen zu koordinieren. Durch Sauerstoffmangel sind bestimmte Gehirnreale geschädigt. Mit EMG-Biofeedbacktherapie werden andere Areale erschlossen, um fehlende Funktionen zu übernehmen.
Es werden Patienten mit Steuerungsstörungen der Muskulatur, Schädigungen des Gehirns, wie schwache Rumpfkontrolle, Gangstörung, Spastik und Koordinationsschwäche behandelt. Ebenso bei Cerepralparesen (ICP), Schädel-Hirn-Verletzungen, Ataxie und Athetose.

Bewegungspädagogik nach Petö

Als Arzt und Pädagoge gründete A. Petö 1947 das Institut für Bewegungspädagogik in Budapest.

Konduktive Förderung ist ein ganzheitliches Erziehungssystem, das ursprünglich für Kinder mit Cerebralen Bewegungsstörungen (Spastik, Athetose, Ataxie...) entwickelt wurde.
Erfahrungen in der Praxis zeigen jedoch, dass Konduktive Förderung auch für Kinder mit einem anderem Förderschwerpunkt im Bereich körperliche und motorische Entwicklung geeignet sein kann.

Konduktive Förderung betrachtet die Bewegungsstörung nicht isoliert als "behandlungsbedürftige" Krankheit oder Behinderung, sondern als komplexe Lernaufgabe, die das Kind mit Hilfe einer kompetenten Bezugsperson (der Konduktorin/des Konduktors) aktiv handelnd bewältigen lernt. Physiotherapeutische Maßnahmen und ergotherapeutische sowie logopädische Interventionen fließen dabei in die heilpädagogische Erziehungsarbeit mit ein.

Die klassische Einzel"behandlung" gibt es nur in begründeten Ausnahmefällen, wie sie beispielsweise im Rahmen einer postoperativen Nachsorge notwendig ist. Die individuell vorhandenen Fähigkeiten des Kindes erfahren im Rahmen der konduktiven Programmarbeit einen systematischen Aufbau und werden in der konkreten Alltagswirklichkeit der Gruppe konsequent umgesetzt.

Die Konduktorin/der Konduktor ist die zentrale Bezugsperson des Kindes in der Gruppe. Der Aufbau einer mit dem ganzen Wesen beteiligten dialogischen Beziehung zum Kind ist Voraussetzung, um den konduktiven Lernprozess einzuleiten und die Bereitschaft des Kindes, Verantwortung für sich zu übernehmen, zu wecken und herauszubilden. Die innere Überzeugung, an der Entwicklungsaufgabe des Kindes selbst zu wachsen, kommt in ihrer/seiner Grundhaltung jederzeit zum Ausdruck. Fachlich vereint die Konduktorin/der Konduktor fundierte pädagogisch- psychologische und medizinisch-therapeutische Kenntnisse.

Das Team
Die Förderaufgaben werden nicht - wie traditionell üblich - auf unterschiedliche "Spezialisten" an verschiedenen Orten verteilt, sondern einheitlich von der Konduktorin/dem Konduktor bzw. von den Fachkräften des konduktiven Basisteams wahrgenommen. Sie kennen das einzelne Kind am besten und können daher genauer abschätzen und beurteilen, wozu es wann bereit ist. Die Förderaufgaben sind in den natürlichen Tagesablauf der Gruppe eingebettet und werden dem Kind in seiner unmittelbaren Lebenswirklichkeit gestellt. Das konduktive Basisteam arbeitet gesamtverantwortlich an der gemeinsamen Erziehungsaufgabe. Das zeitliche und räumliche Miteinander und der gegenseitige Wissenstransfer stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Gruppe
Konduktive Förderung findet immer in der Gruppe statt. Die Gruppe von Gleichaltrigen und Gleichbetroffenen hat den Stellenwert einer "therapeutischen Gemeinschaft". Sie bietet Schutz und Geborgenheit und motiviert das Kind bei der Lösung der Aufgaben. Die Gruppe sollte von der Anzahl der Kinder überschaubar bleiben und unter Berücksichtigung der jeweiligen personellen Ressourcen je nach Alter und Entwicklungsstand - auch unter gruppendynamischen Aspekten - sorgfältig zusammengestellt werden.

Der Tagesablauf
Eine feste Struktur in Raum und Zeit, die genaue Planung des Tagesablaufs, die vorbereitete Umgebung, die Abstimmung der Lernprogramme miteinander und die Vernetzung der Aufgabenreihen im Alltagsvollzug sind wichtige Faktoren, die den Entwicklungs- und Lernprozess des Kindes erleichtern. Diese Rahmenbedingungen sind notwendig, damit sich Konduktive Förderung überhaupt verwirklichen kann.

Die Fazilitation ist das wichtigste "Instrumentarium" in der Konduktiven Förderung, auf die sich das Kind jederzeit verlassen können muss. Sie umfasst sämtliche Hilfestellungen und Erleichterungen, die es dem Kind ermöglichen, Eigeninitiative und zielgerichtete Aktivitäten zu entwickeln, um eine jeweils entwicklungsadäquate Aufgabe erfolgreich zu lösen. Die Aufgabe der Konduktorin/des Konduktors besteht darin, die Lernvorhaben und -schritte so zu gestalten und auf die Gruppe bzw. auf das einzelne Kind abzustimmen, dass sie in jedem Fall zu einem Erfolgserlebnis führen. Die Fazilitation muss nach ihrer Form und in ihrer Art und Weise in sich stimmig und sinnvoll zur Anwendung kommen.

Die "teilnehmende Beobachtung" des Kindes/der Gruppe ist eine notwendige Vorraussetzung und Fähigkeit der Konduktorin/des Konduktors, um die jeweils passende Fazilitation zum richtigen Zeitpunkt zu gewähren. Fazilitationen sind immer dynamisch, sie verändern sich und werden mit der Zeit allmählich abgebaut.

Man unterscheidet zwischen:

struktureller Fazilitation
(Planung des Tagesablaufs und darauf abgestimmte Dienst- und Einsatzpläne des Teams - geeignete Räumlichkeiten - vorbereitete Umgebung: feste Raum- und Sitzordnung - entsprechende Arbeitsorganisation)

pädagogisch-psychologischer Fazilitation
(Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und Zutrauen durch die Person der Konduktorin / des Konduktors und der einzelnen Gruppenmitglieder - Anerkennung, Lob und Bestätigung - angenehme Gruppenatmosphäre - kindgemäße, motivierende Materialien - thematische Einbettung der Lernprogramme)

medialer Fazilitation
(aktivierende und unterstützende Hilfsmittel und Materialien wie Stäbe, Ringe, Sandsäckchen, Haltegriffe, Orthesen - Petö-Mobiliar)

physiologischer/manueller Fazilitation
(spezifische Techniken des "Handlings" - Anwendung von Dehntechniken und -griffen)

individueller Fazilitation
(die Abstimmung der strukturellen, pädagogisch-psychologischen, medialen und manuellen Hilfen auf die jeweils gegebene Ausgangs- und Bedürfnislage des einzelnen Kindes)
Die Methode des Rhythmischen Intendierens ist ein durchgängiges "Arbeitsprinzip" in der Konduktiven Förderung. Sprache ist hier Mittel zur Selbstinstruktion, um den "Plan" einer Bewegung/Handlung im Vorfeld der Ausführung zu fassen und in eine Absicht (Intention) zu transformieren. Die zu erlernende Bewegungssequenz wird dabei in einzelne Teilschritte zergliedert und als "Bewegungsformel" in der Ich-Form laut vor-, mit- oder nachgesprochen, wobei das Sprachverständnis des Kindes/der Gruppe je nach Alter und Entwicklungsstand unbedingt erreicht bzw. berücksichtigt werden muss.

Die Bewegungsformel und deren Wiederholung als Ganzes oder in bestimmten Teilen soll die Kinder nicht als "monotoner Singsang langweilen", sondern die Aufmerksamkeit auf die Bewegung lenken und bis zur Lösung "tragen", was auch durch Zählen, Singen oder kleine Verse und Reime rhythmisch unterstützt wird. Intonation und Tempo müssen dabei variiert werden: Kinder mit einem gesteigerten Grundtonus brauchen mehr Zeit, um eine Bewegung einzuleiten und auszuführen, also eine eher ruhigere Intendierung mit häufigeren Wiederholungen und langsames Zählen.

Der Verwendung der Sprache in ihrer egozentrischen, hier selbststeuernden Funktion, vollzieht sich immer handlungsanleitend, also unmittelbar vor der Ausführung einer Bewegung/Handlung und nicht während oder gar danach.
Die Reihenfolge von Sprechen und Bewegen ist also nicht beliebig, wenn sie o.g. Funktion erfüllen soll.
Das Rhythmische Intendieren hat auch nichts mit dem heilpädagogischen Ansatz des handlungsbegleitenden Sprechens zu tun, der die Tätigkeit des Kindes auf der sprachlichen Ebene zwar sinnvoll repräsentiert, den Handlungsplan des Kindes jedoch unberücksichtigt lässt. Bei vielen Beobachtern und Besuchern einer konduktiven Gruppe führt das Rhythmische Intendieren am meisten zu Irritationen und kritischen Äußerungen, die deshalb verständlich und nachvollziehbar sind, weil uns Sprache in ihrer sozialen Funktion geläufiger ist und wir andere Formen des Sprechens in einer Gemeinschaft zunächst als "befremdlich" erleben. Hier gilt es, den Focus der Betrachter sensibel auf das zu lenken, was Sprache in der Konduktiven Förderung auch erreichen möchte: dass sie zu einem "Werkzeug des Geistes" wird, das für jedes Fertigkeitslernen unentbehrlich ist - und dass nicht die Fähigkeit, Sprache zu sprechen daran geknüpft ist, sondern in erster Linie die Fähigkeit, sprachlich zu denken.

Bioregulationstraining

Beim Bioregulationstraining wird über 24 Messpunkte der Hautleitwiderstand des Patienten mit einem speziellen Messstift gemessen und in verschiedenen Diagrammen graphisch dargestellt. So können in kurzer Zeit mögliche Ursachen von Störungen und Erkrankungen erkannt werden. Es folgt die Auswahl wirkungsvoller Behandlungsmöglichkeiten.

Derzeit stehen über 300 Frequenzmuster zur Verfügung, die die Regulationsfähigkeit des Körpers verbessern und die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Einsatzbereiche:

  • bei akuten und chronischen Erkrankungen

  • bei Hauterkrankungen

  • bei Allergien, Asthma, Neurodermitis

  • bei Stoffwechselerkrankungen (z.B. Gicht, u.a.)

  • bei Burn-out-Syndrom (Erschöpfungszustände)

  • bei Gelenk- und Gliederschmerzen

  • bei Kopfschmerzen / Migräne

  • bei Funktionsstörungen aller Art (z.B. aller Organe, Verdauungsstörungen, Durchblutungsstörungen u.a.)

  • Narben

  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

  • bei kognitiven und psychischen Störungen (z.B. Störungen der Konzentration und Aufmerksamkeit, Gedächtnisstörungen, Stimmungsschwankungen, Persönlichkeitsstörungen, u.a.

Therapeutische Wirkungen:

  • Schmerzlinderung /Schmerzdämpfung (analgetische Wirkung)

  • Entzündungshemmung (anti-inflammatorische Wirkung)

  • Aktivierung des Blut- und Lymphsystems (vasomotorische Wirkung)

  • Verbesserung der Bewegungsmöglichkeiten (stimulative Wirkung)

  • Überprüfung der Wirkungsweise / Notwendigkeit von Medikamenten und anderen dem Körper zugeführten Stoffen z.B. Nahrungsergänzungsmittel

  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte

  • Verbesserung der Energieversorgung einzelner Organsysteme

  • Harmonisierung der Aktivitäten einzelner Organsysteme

Cranio Sacrale Therapie

Armen, Schultern, Sacrum, Hirn- u. Gesichtsschädel palpiert.

Die patientenindividuelle Behandlung besteht aus der Erfassung und Behandlung der zur Zeit der Behandlung vorrangigsten Spannung innerhalb des Bindegewebes und der Hirn- und Rückenmarkshäute eines Menschen (Primärpunkt).

In der Arbeit mit Menschen konnte festgestellt werden, dass dies Bereiche sind, wo die Verarbeitung von psychischen und physischen Traumata stattgefunden hat. Zur Zeit der Einwirkung des Traumas war der Mensch nicht in der Lage, die Information des Traumas wieder loszulassen, sondern sah sich gezwungen diese Information zu speichern. Danach musste eine ganzheitliche Neuorganisierung mit Schutzmechanismen stattfinden.
Auf der körperlichen Ebene bestehen diese Schutzmechanismen aus Spannungen in den Muskeln (quergestreift oder glatt) oder im Bindegewebe.

Die patientenindividuelle Behandlung innerhalb der Cranio Sacralen Therapie zielt primär auf diese Spannungen ab. Sie sind es, die den Patienten daran hindern, sich emotional frei zu bewegen. Es konnte festgestellt werden, dass:

  • die gespannten Bereiche innerhalb des Bindegewebes einen Zug auf die umgebenden Strukturen ausüben 
  • in diesem Bereich eine starke Abnahme der Qualität der Cranio Sacralen Bewegung vorhanden ist 
  • je nach Wichtigkeit des Bereichs eine Zunahme des Energieniveaus vorhanden ist (als theoretische Erklärung wird hier eine Energiezunahme in den elastischen Fasern vermutet, ähnlich wie bei der Verformung eines Gummibandes)

Indikationen und Kontraindikationen:
Die Behandlung hat sich bei allen Symptomen, wobei eine (zentrale) neuronale Dysfunktion im Vordergrund steht, bewährt, z.B. bei chronischen Schmerzen, Cerebralparesen, hyperkinetischen Syndromen usw.
Bei sachgerechter Anwendung sind neben den allgemeinen Kontraindikationen keine weiteren vorhanden.

Delfintherapie

Delfin-Therapie-Durchführung

Die Kinder arbeiten zunächst mit ihrem Therapeuten und den Delfinen auf einem schwimmenden Dock. Später kommt es dann zum direkten Kontakt zwischen Kind und Delfin im Wasser.
Bei dieser Begegnung erkennt der Delfin die Besonderheit der kleinen Patienten und nähert sich ihnen auf zärtlich-spielerische Weise. So verlieren die Kinder schnell die Angst vor den Meeressäugern. Sie entwickeln neues Slebstvertrauen und können die Impulse der Außenwelt besser aufnehmen.

Seit über 20 Jahren werden Delfine in der sogenannten Delfintherapie zur Behandlung von verschiedensten geistigen und körperlichen Behinderungen vor allem bei Kindern eingesetzt.
Immer wieder berichten Medien über wahre Wunder, die die Delfintherapie bei den verschiedensten Erkrankungen bewirken soll. Verständlicherweise wecken dann solche Berichte grosse Hoffnungen und Erwartungen bei den Betroffenen, erzeugen aber auch Ansprüche, denen man aber auch sicher nicht immer gerecht werden kann.
Zweifelsohne sind Tier begleitende Therapien immer sehr positiv.

Delfine - Die sanften Tumor-Jäger

Benjamin ist acht Jahre alt, als die Ärzte ihn aufgeben. Sie sind machtlos, schicken den Jungen heim - zum Sterben. Und in seiner Akte wird nur noch ein einziger Satz notiert: "Nierenkrebs im Endstadium, unheilbar." 

"Ich fühlte mich vollkommen machtlos", sagt seine Mutter Hanne, 39. "Aber ich war nicht bereit, zuzusehen, wie mein Sohn einfach stirbt."

Sie greift nach einem letzten Strohhalm, nach einer letzten Möglichkeit, die so unwahrscheinlich ist, dass die Ärzte in Deutschland den Kopf schütteln: Sie bringt Benjamin nach Australien in ein außergewöhnliches Therapiezentrum - dorthin, wo kranke Kinder mit Delfinen schwimmen.

Können Delfine Krebs heilen?

Das war vor drei Jahren. Heute ist Benjamin kerngesund - und das Wunder seiner Heilung eine Sensation, die in medizinischen Fachkreisen hohe Wellen schlägt. Denn: "Der Tumor in seiner Niere hat sich praktisch über Nacht zurückgebildet", sagt seine Mutter.
Das Erstaunliche daran ist: Zu diesem Zeitpunkt versagten bereits alle Medikamente und sämtliche schulmedizinischen Behandlungen waren eingestellt. Es gab nur noch einen einzigen Programmpunkt auf Benjamins Tagesplan - und das war die eine Stunde, die er mit den Delfinen im Wasser verbrachte. Die eine Stunde am Tag, die ihm schließlich das Leben rettete.
"Wir wissen seit mehr als 20 Jahren, dass Delfine bestimmte Heilungsprozesse unterstützen", sagt Dr. David Nathanson, Begründer der Delfin-Therapie und Leiter der "Dolphin's Cove" in Florida. "Doch bisher glaubten wir, das gelte vor allem bei Behinderungen, Depressionen oder Suchtproblemen."
Erst neue Untersuchungen belegen jetzt, dass die heilerischen Fähigkeiten der Meeressäuger wesentlich komplexer und ausgereifter sind als angenommen.
Fest steht: Allein die Gesellschaft eines Delfins steigert die menschliche Konzentrationsfähigkeit um das Vierfache, löst eine erhöhte Gehirnaktivität und die vermehrte Ausschüttung körpereigener Glückshormone wie Serotonin aus. Faktoren, die allesamt das Immunsystem stärken und die Selbstheilungskräfte aktivieren.
Vor allem aber sind Delfine ausgestattet mit der wirksamsten Krebswaffe, die die Natur zu bieten hat: einem Sonarsystem, dessen Ultraschallwellen stärker sind, als die jedes medizinischen Geräts. "Wir glauben, dass Delfine in der Lage sind, den menschlichen Körper mit ihren Schallwellen zu durchleuchten", sagt die ukrainische Ärztin Dr. Ljudmila Lukina. "Sie erkennen so jeden Tumor, ähnlich wie ein Mediziner, der zur Diagnostik das Ultraschallverfahren anwendet. Mit dem Unterschied, dass die Tiere ihre Schallwellen tatsächlich heilend einsetzen können."

Patienten spüren Vibrationen

Dennoch: Verschiedene Auswertungen legen den Verdacht nahe, dass Delfine sogar in der Lage sind, ihre Schallwellen gezielt zu bündeln, um sie auf das krankhafte Gewebe zu konzentrieren. Dafür spricht, dass die Tiere selbst feinste Operationsnarben per Sonar erkennen und sich Krebskranken stets mit auffallender Behutsamkeit nähern: "Viele Patienten berichten, dass sie die Ultraschall-Durchleuchtung der Delfine körperlich spüren", sagt Dr. Olivia De Bergerac von der "Dolphin Society" in Sydney. "Sie beschreiben eine Art Vibration, die sich durch Mark und Bein zieht - ein kribbelndes Gefühl, das sich oftmals genau an den von der Krankheit betroffenen Körperteilen potenziert."

Delfine gegen Krebs:

Zwar wagen die meisten Mediziner noch keine konkreten Aussagen, denn bisher stehen die Ergebnisse aller Langzeitstudien aus. Und doch: Die Möglichkeit besteht. Die Möglichkeit, eine der grausamsten Krankheiten dieser Welt in Zukunft auf sanftere Weise zu heilen. Ohne Risiken und Nebenwirkungen: "Noch haben wir nur Indizien", sagt Dr. Nathanson, "und keine Beweise. Aber wir haben verdammt viele von diesen Indizien."
Indizien - und einen kleinen Jungen namens Benjamin, den die Ärzte vor drei Jahren aufgaben. Und der lebt, trotz allem - einfach nur, weil er drei Monate lang mit den Delfinen in Australien geschwommen ist.

Dorothee Teves

Dog-Water-Therapie

(Canis-Therapie)

Die Dog-Water-Therapie ist eine human- und veterinärmedizinische Behindertentherapie im, über und unter Wasser mit dazu ausgebildeten Wasserrettungshunden.
Bei dieser Therapie finden gesteuerte Interaktionen zwischen Patient und ausgebildetem Hund statt, die denen der DAT (Dolphin-Assisted-Therapy) gleichen, zusätzlich aber auch zu Land durchgeführt werden.

Die eingesetzten Hunde der Landseer-Rasse eignen sich für die Dog-Water-Therapie (DWT) besonders gut und werden bereits als Welpen an den Umgang mit Patienten gewöhnt und erlernen alle Kommandos der Begleithunde-Wasserrettungsausbildung sowie speziell entwickelte DWT-Kommandos.

Diese Hunde sollen geistig, körperlich behinderten oder traumatisierten Kindern helfen, Ängste zu überwinden und ihnen Lebensfreude und Selbstvertrauen vermitteln.

Das Therapiekonzept wird auf die Bedürfnisse des zu therapierenden Kindes und das Können vom Hund abgestimmt.

Die Kinder dürfen mit den Landseer kuscheln, sie spüren seine Wärme, hören den Herzschlag. Wenn das Kind seinen Lieblingshund gefunden hat, geht es auch mit ihm gern ins Wasser.

Hier lassen sich dann Bewegungsübungen einfacher durchführen, der Vierbeiner bietet dem Kind Halt und trägt es auf seinem Rücken.

Durch diese Therapieform machen Kinder und Jugendliche Fortschritte in ihrer emotionalen und motorischen Entwicklung. Die manuelle Therapiemethode stimuliert die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers, die negativen Auswirkungen von Stress verschwinden zu lassen, den Widerstand gegen Krankheiten zu stärken und die Gesundheit zu unterstützen.

http://www.dog-water-therapie.de/

Domantherapie

Glenn Doman und Carl Delacato haben in den 60er Jahren eine neuro- und sensomotorische Behandlungsmethode für hirngeschädigte Kinder entwickelt.
Ihrer Ansicht nach durchläuft das menschliche Gehirn während seiner Entwicklung die gesamte Stammesgeschichte in 5 Stadien:

1. Stadium: ohne Mobilität 
2. Stadium: Kriechen 
3. Stadium: Krabbeln
4. Stadium: aufrechter Gang 
5. Stadium: ausgeprägte Hirnhälftendominanz

Die Therapie vermittelt Entwicklungsreize sowohl in den Wahrnehmungsbereichen des Tastens, Hörens, Sehens, als auch in den Bewegungsbereichen des Handgeschicks, des Sprechens und der Fortbewegung.

Es werden schwer hirnverletzte Kinder behandelt, Kinder mit mäßiger Hirnschädigung und auch Kinder mit leichten Mängeln in der neurologischen Organisation.
Die Therapie basiert auf der ständigen, intensiven und wiederholten Stimulation von Hirnzellen durch drei verschiedene Elemente: Motorik, Sauerstoff- und Intelligenzprogramm. Durch dauernde Eingabe von korrekten Bewegungsmustern (z.B. Patterning) sollen falsche Bewegungsabläufe, wie z.B. die meist starke Spastik unterbrochen werden. Die Therapie beabsichtigt, bisher ungenutzte Gehirnzellen neu zu programmieren, so dass diese ausgefallene Funktionen auf Dauer übernehmen und sich neue Nervenbahnen im Gehirn bilden können.

Die Programme dauern je nach Situation von einer halben bis zu sechs Stunden. Die Palette möglicher therapeutischer Maßnahmen ist sehr groß:

Dazu zählen Massagen, Warm-Kalt-Behandlungen, Dehnungsübungen, Bewegungsübungen zur Koordinationsverbesserung bei Grob- und Feinmotorik, visuelles und auditives Wahrnehmungstraining sowie Mund-, Sprach- und Intelligenzprogramme.

Das Übungsprogramm muss täglich zwischen zehn und dreißig Mal absolviert werden.

First-Step-Therapie

First Step Assessment und Therapie

Die First Step Methode wurde vom Feldenkrais-Therapeuten Shai Silberbusch aus Tel Aviv entwickelt.

Die Methode basiert auf der genauen Beobachtung der ganzheitlichen Entwicklung des Babys oder Kindes. 

Dort, wo Entwicklungsschritte nicht durchgemacht wurden, setzt die motorische und sensorische Förderung durch die First Step Therapie an. Diese Therapie ist ganzheitlich, sehr intensiv und wird in Zusammenarbeit mit den Eltern angewendet.

Ein First Step Assessment findet in einer angenehmen und entspannten Umgebung für die Eltern und das Baby/Kind statt.

Von der Therapie profitieren Kinder mit unterschiedlichen Krankheiten oder Entwicklungstörungen, wie zum Beispiel Zerebralparese, Autismus oder Entwicklungsverzögerungen.

Gelenktherapie

Ziel:
Durch die funktionelle Blockade der Gelenke unterschiedlichen Ausmaßes kommt es zu einer Versteifung der Gelenke und der umliegenden Strukturen (Muskeln, Sehnen, Bändern).
So entstehen eine Schrumpfung (Atrophie) und Verkürzung der Muskulatur, Fehlstellungen der Gelenke (Kontrakturen) und Störungen der Durchblutung (Trophik).
Die Beweglichkeit wird weiter eingeschränkt und eine ?normale?, physiologische Stellung und Bewegung des Körpers ist nicht mehr möglich.
Die versteiften Gelenke sollen durch eine modifizierte neurophysiologische Korrektur so mobilisiert werden, dass sich ihre Beweglichkeit nachhaltig verbessert.

Methode:
Zunächst werden die großen Gelenke, dann die jeweils kleineren behandelt (Hüft-, Knie- und Fußgelenke).
Das Gelenk wird innerhalb seines physiologischen Bewegungsradius aus der Neutral-O-Stellung (Normalstellung) heraus passiv durchbewegt. Diese Bewegung wird unterstützt durch Zug und Druck auf Gelenk und Muskulatur, wodurch sich zusätzlich der Bewegungsumfang erweitert.
Ebenso werden größere Gelenke durch schlagartige Impulse auf die Gelenkspalten, kleinere Gelenke durch schnell aufeinander folgende Bewegungen (Fibrillation) gelockert. Im Verlaufe der Behandlung wird die Intensität der Manipulation gesteigert.

Resultat:
Erweiterung des Bewegungsvolumens der Gelenke der Extremitäten, Dehnung von Muskulatur und Bandapparat, Relaxierung von Gelenk-Fehlstellungen, Verbesserung von Durchblutung und Lymphfluss mit einhergehender optimaler Versorgung der Gelenke bis hin zu Wachstumsschüben.

Hundetherapie

Die hundgestützte Therapie ist eine Form der tiergestützten Therapie. Sie wird von ausgebildeten Fachkräften aus den Bereichen Therapie, Psychologie, Pädagogik, Soziales oder Medizin mit einer Fortbildung zum tiergestützten Therapeuten angewandt. Denn die krankheitsheilende Wirkung von Tieren allein ist nicht bewiesen. Tiergestützte Therapeuten, oder Therapiebegleithundeteams arbeiten mit dem ausgebildeten Therapiehund als Medium, um die Therapie/Behandlung der Erkrankung oder Behinderung des Patienten zu erleichtern oder angenehmer zu gestalten.
Die hundegestützte Psychodiagnostik ist besonders in den Bereichen, in denen verbale Diagnoseverfahren scheitern, angezeigt. In Bereichen, in denen keine oder nur minimale Verbalkommunikation möglich ist (Sprachstörungen, Sprachbarrieren, Gehörlosigkeit, Autismus) gilt die hundegestützte Psychodiagnostik bei ihren Anwendern als besonders effektiv. Sie versuchen zu belegen, dass verschiedene autistische bzw. psychotische Störungen nur über die hundegestützte Psychodiagnostik unterschieden werden könnten.

Klangtherapie

mehr unter:

Klangtherapie Stressbewältigung Klangevents
Feldstraße 10 91220 Schnaittach

Telefon: 09153 - 7370

www.winfried-lernet.de

Kozijavkin-Methode

Diese Therapie beruht darauf, dass sich in der Wirbelsäule der Patienten Blockaden befinden. Durch eine biomechanische Korrektur der Wirbelsäule werden diese Blockaden gelöst. Dadurch können die Signale des Gehirns die Muskeln besser erreichen. So können Menschen mit Bewegungseinschränkungen neue Bewegungen erlernen.

Um dieses Lernen zu vereinfachen und zu beschleunigen, werden während einer Therapie nach dem SINR zusätzlich zur biomechanischen Korrektur der Wirbelsäule noch Massagen, Vibromassagen, eine spezielle Form der Physiotherapie, Mobilisierungen der Gelenke, Reflextherapie, Mechanotherapie, Laufbandtraining und rhythmische Musiktherapie durchgeführt. Auch wird der Korrekturanzug Spirale eingesetzt, um gezielt korrekt Bewegungen zu erlernen und falsche Bewegungen zu korrigieren.

Eine Therapie dauert 2 Wochen. Am ersten Tag wird eine neue Diagnostik (gründliche ärztliche Untersuchung) durchgeführt. An 12 Behandlungstagen finden dann jeweils eine biomechanische Korrektur der Wirbelsäule sowie je nach Gesundheitszustand des Patienten ca. 3-4 Stunden weiter Therapie statt. Jeder Patient erhält dabei ein auf ihn speziell abgestimmtes Therapieprogramm.

Die Kozijavkin-Methode wird angewandt bei Patienten mit

  • Infantiler Zerebralparese
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Unfallfolgen
  • verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen
Lernintegration

Heilpädagogik nach den 5 Sinnen:
Lernen basiert auf ganzheitlichem Wahrnehmen, ist also entscheidend abhängig vom Zusammenspiel der Sinnesorgane und geistigen Funktionen. Dieses Konzept bietet neben Frühförderung, heilpädagogischem Spiel- und Sprachtraining, Lertherapie, Visualübungen und Hörbahnung "Raum" für Begabungsförderung, sowie einen Erlebnisraum, der die Kommunikation anregt und zum Selbstausdruck einlädt.

Wann kann Lernintegration helfen:
Bei Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsstörungen, sprachlichen und sprach-motorischen Problemen, ADS/ADHS, Konzentrationsstörung, Hörstörungen, Autismus, Gleichgewichtsproblemen.

Manualtherapie

Manualtherapie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Manipulationstechniken an Gelenken und an der Wirbelsäule. Bestimmte Massagetechniken (z.B. myofasziales Release) gehören auch zur Manualtherapie. Man geht insbesondere davon aus, dass Blockaden der Wirbelsäule u.a. die Spastizität erhöhen. Durch gezielte Manipulation (ähnl. Chiropraktik) werden diese Blockaden gelöst. Dabei ist oft ein deutliches Knacksen zu hören. Den Kindern tut diese Behandlung in den meisten Fällen trotz des Knacksens nicht weh. Nach der Bahndlung sind die Kinder meist deutlich lockerer und beweglicher. Besonders effektiv ist, nach Berichten vieler Eltern, die Manualtherapie von Prof. Kozijavkin in der Ukraine.

Matrix-Rhythmus-Therapie

Bei der Matrix-Rhythmus-Therapie nach Dr. Randoll werden bewährte "Sypathikus- bzw. Vagusreize", welche die extrazelluläre Matrix als Zielorgan haben, sinnvoll kombiniert und als individualisierte Komplextherapie, dem Therapie- bzw. Trainingsziel entsprechend, konsequent auf allen biologischen Struktur- bzw. Prozessebenen umgesetzt.
Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist eine Basis-Therapieform der modernen Schulmedizin des 21. Jahrhunderts, die von der Tatsache ausgeht, dass die Zellen in allen biologischen Systemen rhythmisch schwingen solange sie leben.
Der menschliche Körper schwingt mit 8 bis 12 Schwingungen pro Sekunde. Es ist keine ganz neue Entdeckung, jedoch erst in jüngerer Zeit mit Videomikroskopie genauer zu beobachten und zu untersuchen. Da es sich hierbei um sehr kleine Schwingungen handelt, sind sie nur bei Extremsituationen wie z. B. Schüttelfrost oder bei angestrengtem Muskelzittern ohne Hilfsmittel sichtbar.
Die Skelettmuskulatur mit 45 Prozent Massenanteil ist das größte ?Antriebsorgan? des warmblütigen Organismus und der stärkste ?Taktgeber? der Mikrozirkulations-Prozesse.
Während der Herzmuskel Blut in die feinsten Blutgefäße pumpt und dabei Sauerstoff und Nährstoffe an die Zellen heranführt, braucht er die rhythmisch schwingende Skelettmuskulatur, um die Entsorgung der Stoffwechselendprodukte des Bindegewebes zu gewährleisten. Im ganz kleinen Bereich, in der direkten Umgebung der Körperzellen, sorgt die Schwingung für eine Pumpwirkung, die Nährstoffe, Abwehrstoffe und Abfallstoffe an- und abtransportieren hilft.
Funktionieren die Muskelprozesse nicht mehr richtig, kommt es in der Zellschwingung zu Verlangsamungen bis hin zu Stauungen, wodurch die betroffenen Zellareale nicht mehr ausreichend versorgt werden. Zunächst entstehen schmerzhafte Verspannungen, die auch Veränderungen im Muskel-, Knochen-, Gefäß- oder Nervengewebe nach sich ziehen. Ohne die Pumpwirkung der gesunden, rhythmisch schwingenden Muskulatur ist die einwandfreie Arbeit der Zellen nicht möglich.
Deshalb baut die Matrix-Rhythmus-Therapie auf dem Schwingungsverhalten der Skelettmuskulatur und ihrem charakteristischem Frequenz- und Amplitudenspektrum auf.

mehr unter: http://www.marhythe-systems.de/

Montessori-Therapie

Die Montessori-Therapie ist eine ganzheitliche Fördertherapie. Grundlage ist die anerkannte und erfolgreiche Pädagogik und Heilpädagogik von Dr. Maria Montessori. Es wird vom heutigen Verständnis der Entwicklungsrehabilitation behinderter und entwicklungsverzögerter Kinder ausgegangen. Das Kind wird ganzheitlich gefördert, motorische, sensorische, sozialemotionale und kognitive Lerninhalte werden im Rahmen eines individuellen Hilfsplanes vernetzt.

Förderbereiche:
Defizite im Bereich der Körperwahrnehmung, Störung der Feinmotorik, Sinnes- u. Wahrnehmungsstörungen/-ausfälle, Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsdefizite mit oder ohne hyperkinetischen Syndromen, Sprachentwicklungsstörungen, Kognitive Entwicklungsrückstände usw.

mehr unter: http://www.montessoritherapie.de/

Musik-Therapie

Musik-Therapie ist eine eigenständige Heilmethode.
Durch gezielten Einsatz von Musik, auch unterschiedlichster Instrumente, wird eine therapeutische Wirkung erzielt. Musik-Therapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer, körperlicher, seelischer und geistiger Gesundheit.

Der Begriff "Musik-Therapie" ist eine summarische Bezeichnung für unterschiedliche musiktherapeutische Konzeptionen, die ihrem Wesen nach als psychotherapeutische zu charakterisieren sind, in Abgrenzung zu pharmalogischer und physikalischer Therapie.
Musiktherapeutische Methoden folgen gleichberechtigt tiefenpsychologischen, anthroposophischen und ganzheitlich-humanistischen Ansätzen.

Myoreflextherapie - Schmerztherapie

Die Myoreflextherapie ist eine manuelle Regulationstherapie. Die Behandlung erfolgt am muskuären (myos) System des Bewegungsapparates. Gleichzeitig bietet sie Zugriff auf alle Körperfunktionen und Organe.
Bei der Myoreflextherapie werden in erster Linie Muskelansätze behandelt. Nach einem Funktions- und Tastbefund wird über Druckpunktstimulation an ganz bestimmten Regulationspunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt. Dieser wird an das Gehirn weitergeleitet. Von dort aus wird das Spannungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert.
Verändern und regulieren sich die muskulären Arbeits- und Bewegungsmuster, können die Beschwerdebilder abklingen, Gelenke und Weichteilstrukturen erfahren eine Entlastung und selbst chronisch degenerativ fortschreitende Veränderungen werden aufgehalten und regenerieren.

mehr unter http://www.myoreflex.de/

Das PEKiP®-Konzept (Prager-Eltern-Kind-Programm)

Das Prager-Eltern-Kind-Programm ist ein Konzept für die Gruppenarbeit mit Eltern und ihren Kindern im ersten Lebensjahr. 

Ziel des PEKiP® ist es, Eltern und Babys im sensiblen Prozess des Zueinanderfindens zu unterstützen, um

  • das Baby in seiner momentanen Situation und seiner Entwicklung wahrzunehmen, zu begleiten und zu fördern
  • die Beziehung zwischen dem Baby und seinen Eltern zu stärken und zu vertiefen
  • die Eltern in ihrer Situation zu begleiten und den Erfahrungsaustausch sowie die Kontakte der Eltern untereinander zu fördern
  • dem Baby Kontakte zu Gleichaltrigen zu ermöglichen

Ab der 4. - 6. Lebenswoche treffen sich junge Eltern mit ihren Babys in kleinen Gruppen. Im Mittelpunkt stehen in der Gruppenarbeit die PEKiP® - Spiel-, Bewegungs- und Sinnesanregungen für Eltern und Kinder. Generationsübergreifend sind Eltern und Kinder gemeinsam spielend tätig.

Elternbildung
Entsprechend seiner Satzung hat der PEKiP Verein das Bildungsverständnis im PEKiP® formuliert.
U.a. werden zu folgenden Fragestellungen Aussagen getroffen:

  • Wie wird das Lernen in der Gruppe selbstbestimmt und miteinander abgestimmt?
  • Welcher Anspruch wird an das qualitätsorientierte Bildungsangebot PEKiP® gestellt?
  • Welcher Auftrag wird in der prozessorientierten Bildungsarbeit umgesetzt?

Im gemeinsamen Spiel lernen sich Mutter/Vater und Kind besser kennen. Die angebotenen Anregungen sind dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angemessen.
Eltern haben die Möglichkeit, ihr Baby über das erste Lebensjahr in jeder Entwicklungsphase bewusster zu erleben und es durch Spiel und Bewegung anzuregen.

mehr unter: http://www.pekip.de/

Pörnbacher Therapie (Nepa-Konzept)

Es sollen mit dieser ganzheitlichen Therpoie die vielen verschiedenen Therapeuten und Therapien auf eine Person vereint werden. Mit Hilfe von verschiedenen Lagertechniken soll eine Nackendehnung erreicht und eine richtige Kopfhaltung ermöglicht werden. Es kommen verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz, z.B. Aduktionsschienen und Keillagerungen. Die Übungen sind leicht zu erlernen und sollen das Kind weder über- noch unterfordern.

Reittherapie

Der Begriff "Reittherapie", "Therapiereiten" oder "Behindertenreiten" ist nur einer der vielen Begriffe, die von Laien fälschlicherweise für den korrekten Begriff "Therapeutisches Reiten" benutzt wird.

Die Therapie findet in der Gangart Schritt statt, da sich in dieser Bewegungsform die neurophysiologisch wirksamen Elemente voll enfalten können, deren Basis die verwandten Bewegungsmuster von Mensch und Pferd sind. Über den Pferderücken werden dreidimensionale Schwingungen auf den Patienten übertragen. Die dabei entstehenden Impulse ermöglichen ein gezieltes Training der Haltungs-, Gleichgewichts- und Stützreaktionen sowie eine Regulierung des Muskeltonus.

Besonders geeignet ist die Bahndlung mit Hilfe des Pferdes bei Schädigungen oder Funktionsstörungen des Zentralnervensystems und des Stütz- und Bewegungsapparates.

mehr unter: http://www.rosenhof-reiten.de/

RNS-Therapie

RNS-Therapie

Die RNS, rhythmische neuromuskuläre Stimulation, ist eine Methode für Rehabilitation, Regeneration, Prävention, die in Medizin, Training und Kosmetik eingesetzt wird. Besonders in der physikalischen Medizin, zur postoperativen Behandlung und in allen Bereichen von Bewegungseinschränkungen zeigt sie große Erfolge.
Bei der RNS (rhythmische neuromuskuläre Stimulation) handelt es sich um eine Methode, bei der keine Reizstrombehandlung stattfindet und keine chemischen Substanzen verwendet werden. Sie beruht auf der Übertragung mechanischer Vibrationen mit bestimmter Schwingungsweite und Frequenz auf das neuromuskuläre System. Die Einwirkung erfolgt grundsätzlich auf angespannte oder gedehnte Muskulatur. Die von den Geräten erzeugte Vibration wird in eine Längsvibration der Muskulatur umgewandelt
Für alle Patienten mit Schäden am Bewegungsapparat, seien sie

degenerativ (z.B. Gelenke, Bandscheiben, Sehnen)
nach Verletzungen (Sport-, Arbeits-, Verkehrsunfällen,
  nach Operationen)
oder anlagebedingt (z.B. Muskelschwäche,
  Muskelverkürzungen)

ist die RNS eine von verschiedenen Kassen anerkannte und von vielen Fachleuten verwendete Methode zur Rehabilitation und Regeneration. 
In der Hand geschulter Therapeuten und zusammen mit bewährten, traditionellen Anwendungen verhilft diese Methode innerhalb kurzer Zeit zur Besserung bei:
• muskulärer Dystrophie
Gelenkinstabilität
Muskelparesen
Sehnenverkürzung
Muskelaufbau
Problemen der arteriellen Blutzirkulation
Gelenkkontraktion
muskulärem Ungleichgewicht – Dysbalance
Bewegungseinschränkungen

Spider-Therapie

Der Spider (Spinne) ist entstanden (1993) bei der Suche nach dem fehlenden Glied in der Rehabilitationskette. 

Er kann im Rehabilitationsprozess bei verschiedenster Krankheiten und Defiziten des Bewegungsapparates, welche aufgrund von Schäden des ZNS (zentralen Nervensystems) auftreten können, zur Rehabilitation eingesetzt werden.
Er kann besonders wirkungsvoll (rationell) bei Patienten mit kindlicher Zerebralparese eingesetzt werden. Die Spidertherapie hat sich als gute Therapiemethode herausgestellt bei neurologischen Defiziten.
Die Erfahrungen aus dem Studium des Bewegungsverhaltens, nach Berta und Karel Bobath, in Verbindung mit den Einsatzmöglichkeiten des Spiders und in Ausführung durch einen guten Therapeuten, ermöglichen ein hohes Potential an Rehabilitation mit positiven Therapieeffekten.
Durch die Einsatzmöglichkeiten mit der Spinne können pathologische Fehlreflexe und falsche Motorikmuster, welche verstärkt während der Bildung von Körperspannung auftreten, verringert bzw. bekämpft werden. Patienten arbeiten mit Begeisterung und hoher Motivation bei der Therapie mit und empfinden es nicht, wie oft üblich, als Tortur therapiert zu werden.

Die Spinne besteht aus zahlreichen elastischen Spanngummis mit unterschiedlicher Elastizität, welche mit dem einem Ende an bestimmten Punkten am Körper des Patienten befestigt sind, wogegen das andere Ende an unterschiedlichen Punkten an der Stützkonstruktion der Spinne befestigt wird. Dieser einzigartige Kunstgriff, als eine Art "Stützkorsett" für den Patienten, befähigt diesen zu einer selbstständigen Eigenmobilität des gesamten Körpers. Durch den Einsatz der "Spinnennetz"-Konstruktion kann nahezu jeder Patient therapiert werden.
Die flexiblen Befestigungspunkte führen zu einer Verbesserung des Gleichgewichtssinns und der Körperwahrnehmung. Der Patient wird in die Lage versetzt, in der Spinne autonom gezielte Körperbewegungen auszuführen.
Der Spider befähigt Patienten zur Ausführung ausgewählter Übungen, bezogen auf die Körperhaltung, zum Einnehmen einer stabilen aufrechten Position, zur Verrichtung von Aktivitäten des täglichen Lebens, wie sitzen, krabbeln, gehen etc., zur Verbesserung der räumlichen Wahrnehmung, verringert pathologisch falsche Bewegungsmuster und Ataxie (Koordinationsdefizite). Der Spider dient zur Verbesserung der Stabilität und der Bewegungsfähigkeit des Körpers, zur Verbesserung des Körpergleichgewichts und der Koordination, zum Aufbau von mehr Körperspannung und stimuliert somit die Muskeln zu korrekten Bewegungsausführungen.
Der Einsatz der Spinne maximiert das Leistungspotential des Patienten unter Anleitung des Therapeuten zur Steigerung und Umsetzung seiner eigenen Stärken und Möglichkeiten, in der bestmöglichen Fähigkeit, wobei es gleichzeitig das Selbstvertrauen an sich und die Therapiemethode fördert.

Weitere Informationen unter: http://www.normanspider.com/

SPIO Input-Orthesen

Was ist SPIO, was sind Input-Orthesen?

SPIO bedeutet Stabilizing Pressure Input Orthosis (flexibel stabilisierende Inputorthese).
SPIO ist das innovative dynamische Orthesensystem, hergestellt aus hochelastischem Lycra:

Seit Beginn der 90er Jahre hat Cherly Allen in Zusammenarbeit mit Nancy Hylton und weiteren Therapeuten in den USA einflexibles Input-Orthesensystem entwickelt, das zur Unterstützung funktioneller Bewegungskontrolle eingesetzt wird.

Daraus entwickelten sich die patentierten "stabilizing pressure input-orthosis", auch bekannt als SPIO - Orthesensysteme. Diese werden nach Maß gefertigt und unterstützen mittels Tiefendruck und taktiler Stimulation eine sensorische Rückkopplung. Diese Art spezifischen Inputs verbessert funktionelle Bewegungsmöglichkeiten, die Körperwahrnehmung, allgemeine Stabilität und Balance.

Was bewirken SPIO - Input-Orthesen?

Gefördert wird -
die Körperwahrnehmung
die aktive Bewegungskontrolle von Kopf, Schulter, Rumpf und Hüfte
die allgemeine Stabilität, ohne die Bewegung zu blockieren
die Regulierbarkeit des Muskeltonus
die Bewegungsmöglichkeiten durch erhöhte Weichteilkompression an den Gelenken
die Feinmotorik
die Konzentrationsfähigkeit

Für wen ist SPIO das ideale Hilfsmittel?

SPIO ist geeignet für Menschen jeden Alters mit neuromotorischen und muskuloskelettalen Defiziten, wie:
Zerepralparese
muskuläre Hypertonie und Hypotonie
Stabilitätsprobleme in Schulter, Rumpf, Hüfte und Gelenken
Autismus mit Defiziten in der Körperwahrnehmung
spezifische Syndrome wie Down, Rett, Angelmann
Rückenmarksverletzungen
spino-cereprale ZNS Erkrankungen
Asphyxie, Schädel-Hirn-trauma
motorische Entwicklungsdefizite 

Synergetische Reflextherapie

(Cerebrale Bewegungsstörungen)

Diese Therapie ist ein fachübergreifendes offenes Kombinationssystem von verschiedenen Naturheilverfahren auf neurophysiologischer Basis.
Die Methode vereinigt Elemente von weltweit anerkannten reflektorischen Behandlungsarten, wie Akupunktur, Hand-, Kopf- und Fußreflexzonen-Massage, Chirotherapie und Osteopathie, deren gleichzeitige Anwendung eine gegenseitige Wirkungssteigerung oder Synergieeffekte auslöst.

Die tägliche Anwendung der klassischen und modifizierten Handgriffe dieser Behandlungsarten wird durch eine Speicherung und den Aufbau der positiven Effekte (Kumulationseffekt) gekennzeichnet. Ein blockweißer Einsatz dieser Behandlungsmethode äußert sich in 95% der Fälle nach 1 bis 10 Sitzungen durch einen spektakulären Manifestationseffekt in Bereichen wie:

  • Stoffwechsel
  • psycho-emotionelle Funktionen
  • verschiedene Viszeropathien
  • Gleichgewicht
  • Muskeltonus
  • Bewegungskoordination
  • Schmerzempfindung
  • geistige und körperliche Aktivitäten

Indikation zur Synergetischen Reflextherapie:

  • Allergie
  • Arthrose
  • Asthma
  • Autismus
  • Cerebrale, spinale und periphere neuro-orthopädische Bewegungsstörungen (ICP, MS, Schädel-Hirn-Traum) 
  • Chromosomenstörungen (Down-, Rett- und andere Syndrome) 
  • Epilepsie
  • Gleichgewichtsstörungen, Bewegungskoordinationsstörungen
  • und vieles mehr

Damit entspricht die Methode den höchsten Ansprüchen der ganzheitlichen Medizin.

System der intensiven neurophysiologischen Rehabilitation (SINR)

Autor: V. Kozijavkin, Frauke Del Bello

Zusammenfassung:
Vorgestellt wird ein multimodales Therapiekonzept zur rehabilitativen Behandlung von Patienten mit zentralnervösen Traumata unterschiedlicher Ursache am Beispiel eines 5jährigen Kindes mit infantiler Zerebralparese. Auf dem Boden des Einsatzes einer biomechanischen Wirbelsäulenkorrektur können umfassende Therapieelemente den korrigierten funktionellen Zustand des Körpers nutzen und neue physiologische Bewegungsmuster aufzubauen helfen.

Der gesamte Text steht als PDF-Download zur Verfügung. (500 kB)

Tiergestützte Hundetherapie

Die Hundetherapie

Die Hundetherapie ist eine Form der Psychotherapie, in der der Patient mit ausgebildeten Therapiehunden konfrontiert wird.

Die Therapiehunde werden in verschiedenen Gebieten eingesetzt, wie zum Beispiel in der Psychodiagnostik, Psychoanalyse oder in der Verhaltenstherapie. Hier setzt man den Therapiehund als Medium ein, welcher bestimmte Verhaltensweisen hervorruft und diese zu diagnostischen Zwecken provoziert und dementsprechend trainiert.

Erfolge erzielt die Hundetherapie vorallem bei unzugänglichen und nicht einsichtigen Patienten oder Personen, welche bereits eine Vielzahl an Therapieformen erfolglos durchgingen. Dadurch, dass der Hund mit dem Menschen auf einer anderen nonverbalen Ebene kommuniziert, können auch Patienten stimuliert und erreicht werden, welche durch Sprach- oder Gehörstörungen beeinträchtigt sind.

Die Hundetherapie wird wie jede tiergestützte Therapie als eine reine Zusatztherapie angeboten, welche die konservative Therapie ergänzt, jedoch nicht ersetzen kann. Viel mehr schafft sie eine Ebene, auf der der Patient besser zu erreichen ist und dadurch die konservative Therapie erfolgreicher durchlaufen kann.

Verbesserung der Befindlichkeit

Grundsätzlich verbessern Tiere die Befindlichkeit beeinträchtigter Personen und bereiten sie so auf eine erfolgreiche Therapie vor. Durch das feine Gespür des Hundes werden die Beeinträchtigungen des Patienten unterschieden und der Hund kann gezielt auf den Patienten eingehen. So belegen erste Forschungen, dass ein Therapiehund die nötige Sensibilität aufbringt, verschiedene psychotische bzw. autistische Störungen zu unterscheiden. Dieses ist die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterbehandlung durch den Therapeuten, welcher nun individuell auf die Bedürfnisse des Patienten eingehen kann.

Tomatis-Methode

Dr. Tomatis:

geb. 1920, 2001 verstorben

Der französische Hals-Nasen-Ohrenarzt Prof. Dr. Alfred Tomatis erforschte die Wechselwirkung zwischen Hören, Körper, Psyche und Stimme. Er gründete den Wissenschaftzweig Audio-Psycho-Phonologie (A.P.P.)
Nach 4 1/2 Monaten Schwangerschaft ist das Ohr als erstes Organ des ungeborenen Kindes voll ausgereift und funktionsfähig. Dadurch erhält das Ohr eine zentrale Bedeutung für die körperliche, kommunikative, soziale und geistige Entwicklung des Menschen.
Das Ohr vereint den Gleichgewichts- und Hörsinn. Der Gleichgewichtssinn kontrolliert die aufrechte Haltung und jeden Muskel im Körper. Der Hörsinn ist für die sprachliche und stimmliche Ausdrucksfähigkeit und die Kommunikation verantwortlich.
Das von Tomatis entwickelte Hör- und Horchtraining wirkt sich positiv auf den Körper, die Psyche und die Stimme bzw. Sprache aus. Es fördert die Motorik, die sprachlichen und sozialen Kompetenzen, die geistigen Fähigkeiten, die Ausgelichenheit, ein aktiveres Verhalten und harmonisiert die Körperfunktionen.

Anwendungsbereiche bei Kindern:

  • mit Entwicklungsverzögerungen im motorischen, kommunikativen, sprachlichen und psychischen Bereich
  • mit Schulschwierigkeiten, insbesondere bei Lese-Rechtschreibschwäche, Konzentrations- u. Kommunikationsproblemen
  • mit Hyperaktivität, ADS, ADHS, Ängstlichkeit, Aggressivität, Verhaltensproblemen
  • mit psychischen und körperlichen Behinderungen, Lernschwierigkeiten, Autismus
  • mit Schwierigkeiten beim Erlernen von Fremdsprachen

Literatur:

A. Tomatis: Der Klang des Universums, Artemis Winkler 1977
A. Tomatis: Der Klang des Lebens, rororo Sachbuch 1987
A. Tomatis. Klangwelt Mutterleib, Köselverlag München 1994
A. Tomatis: Das Ohr und das Leben, Walter Verlag 1995

1. Tomatis-Effekt:

Die Stimme kann nur die Obertöne wiedergeben, die das Ohr auch hört. Stimuliert man die verloren gegangenen Frequenzen wieder, so treten diese in der Stimme wieder auf. Dies ist möglich durch wiederholte akustische Stimulation (elektrisches Ohr).

2. Wie hört man?

    • Luftleitung: Hammer-Amboß-Steigbügel 
    • Knochenleitung: Mutterstimme, WS, Becken, Fötus 
    • Der Mensch hört nur, was er will.

3. Funktionen des Gehörgangs:

Passiv hören, aktiv, bewusst horchen. Aufladung der Großhirnrinde mit Energie durch hohe Frequenzen. Innenohr verantwortlich für Gleichgewicht, Haltung, Motorik, vegetatives Nervensystem, Sprache. Ohr ist 1. an- gelegtes Sinnesorgan im Fötus.

4. Elektronische Ohr:

Optimierung aller Funktionen. Nachbildung der Funktionen des menschlichen Ohres.
Horchtraining: Fehlende Funktionen verbessern

5. Horchtest:

Hörschwellen, Ortung, Seitigkeit, Tonhöhenunterscheidung

6. Horchtraining:

tiefe Frequenzen (intra-uterines Hören) im Wechsel mit hohen Frequenzen, dadurch Mikrogymnastik der Ohrmuskeln.

7. Aktive Phase:

Stimme-Mikrofon-Kopfhörer. Stimme = Impulsgeber für das Ohr. Selbstregulation Ohr-Stimme. Elektronisches Ohr trainiert selektive Frequenzen

8. Wirkungen:

Energetisierung, (hohe Frequenzen), allgemeine Lernprobleme, Verhaltensauffälligkeiten (Harmonisierung beider Gehirnhälften), Störungen des Gleichgewichts (tiefe Frequenzen), Entwicklungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen.

9. Fremdsprachenintegration:

Franzosen: 100-300 + 1000-2000 Hz.
Engländer: 2000-12000 Hz.
Deutsche 100-3000 Hz.
Russen: 100-12000 Hz.

Verhaltenstherapie

Mit Verhaltenstherapie wird ein ganzes Spektrum von Formen der Psychotherapie bezeichnet. Allen Formen ist gemeinsam, dass die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten im Mittelpunkt steht, ihm nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme Methoden an die Hand gegeben werden, mit denen er zukünftig besser zurechtkommt.

Wassertherapie (Hydrotherapie)

Die Wasser- oder Hydrotherapie ist die methodische Anwendung von Wasser zur Behandlung akuter oder chronischer Beschwerden, zur Stabilisierung von Körper-funktionen, zur Vorbeugung, zur Rehabilitation und/oder zur Regeneration. Vor allem wird der Temperaturreiz des Wassers genutzt, weniger der Druck oder der Auftrieb als therapeutischer Reiz.