Betreute Schützlinge seit 2015

Diese Kinder betreuen wir seit dem Jahr 2015

Celine Rosy

geb.: 18.05.2015

Diagnose:

Celine Rosy leidet seit Geburt an dem Kniest-Syndrom, eine äußerst seltene Krankheit, weltweit sind derzeit ca. 200 Fälle bekannt. Es ist eine angeborene Entwicklungsstörung des Skelettes (Skelettdysplasie) mit schwerem Minderwuchs und charakteristischen Skelettveränderungen, verbunden mit starker Sehbehinderung, Schwerhörigkeit, Gaumenspalte und Trinkschwäche. Das Mädchen muss mit einer Sonde ernährt werden.

Erfolgsbilanz:

Kinderschicksale unterstützt Celine Rosy seit Dezember 2015 mit Osteopathie und ihre Eltern erhoffen sich dadurch Fortschritte in der Nahrungsaufnahme.

Im März 2016 hat Celine eine Brille erhalten, um ihre starken Beeinträchti-
gungen beim Sehen etwas zu mindern.

                               
                      Celine mit ihrer neuen Brille

Seit Februar 2016 erhielt Celine Bioregulationstraining. Die ersten Termine konnten relativ kontinuierlich stattfinden und dienten dazu, dass Celine ihre Nahrung besser verwerten kann und mehr trinkt.

Im Mai 2016 musste Celine 2x an der Gaumenspalte operiert werden. Leider war sie danach häufiger krank und konnte seltener an den Therapien teilnehmen.

Im Juni 2016 bekam Celine an einem Ohr ein Cochlea-Implantat. Das ist eine Hörprothese für Gehörlose, deren Hörnerv nicht funktionsgestört ist. Seitdem konnte eine kontinuierliche Entwicklung beobachtet werden. Das  Mädchen hört jetzt schon recht gut und versteht alles.
Aufgrund der drei Operationen entwickelte Celine leider eine panische Angst vor allen Therapeuten, weigerte sich berührt zu werden und schrie bis sie sich wieder sicher fühlte. Mit Hilfe des Bioregulationstrainings konnte diese Panik jedoch überwunden werden, sie lässt sich wieder behandeln und schläft nachts wieder durch, ohne von Alpträumen aufgeschreckt zu werden.

Im April 2017 wurde Celine am zweiten Ohr operiert, diese OP überstand sie sehr gut. Das Mädchen hört nun wunderbar und freut sich ihres Lebens und lacht fröhlich.

Das Bioregulationtraining fand im Anfang 2017 leider nur relativ unregelmäßig statt, doch akzeptiert sie die Behandlung sehr gut, fordert auch schon die diversen "Gerätschaften" ein, da sie die Abläufe kennt und akzeptiert. Mit Hilfe dieses Trainings sollen vorhandene Stoffwechselstörungen behoben, die Regulationsfähigkeit des Körpers verbessert und das Sprachvermögen angeregt werden. Inzwischen lautiert Celine sehr bemüht und einzelne Laute gelingen immer besser.

Um Celine darin zu unterstützen laufen zu lernen, bzw. ihre Entwicklungsverzögerung zu minimieren, muss auch ihre Motorik angeregt werden. Für das häusliche Training erhielt Celine im November 2016 ein therapeutisches Wippbrett, es dient zum Koordinationstraining und schult den Gleichgewichtssinn.

Da sich Celines Sehstärke im letzten Jahr sehr veränderte und ihr Kopf breiter wurde, stattete Kinderschicksale das Mädchen im Februar 2017 mit einer neuen Brille aus. Nun drückt an den Ohren und der Nase nichts mehr.

Insgesamt hat sich Celine im ersten Halbjahr 2017 sehr gut entwickelt. Sie nimmt am Leben teil, beobachtet, imitiert, versucht zu sprechen und bewegt sich schon beachtlich vorwärts.

Demnächst erhält Celine ein Gerät zum Hörwahrnehmungstraining, um so ihre beiden Hirnhälften zu aktivieren und dadurch ihr Hör- und Sprachvermögen zu unterstützen.

Laut der Ärzte ist die Skoliose im Moment stabil, den Kopf kann sie aber nicht richtig frei bewegen.

 

Stella

geb.: 07.11.2013

Diagnose:

Frühgeborenes, Hirnblutung Grad 3, Strabismus, Entwicklungsverzögerung, hoher Muskeltonus und Hemiparese (Körperlähmung) links

Erfolgsbilanz:

Stella erhielt bisher Physiotherapie, Heilpädagogik, Osteopathie.
Vom 02.-06.11.2015 war das Mädchen zu einem Cranio-Sacral-Intensivprogramm in Bad Schwartau, diese Therapie findet einmal im Jahr für 5 Tage statt und wird von Kinderschicksale unterstützt.

2016 nahm Stella in der Zeit vom 30.10.-04.11. wieder an dem Cranio-Sacral-Intensivprogramm teil. Durch die Therapie kann sie ihre linke Hand besser öffnen und greifen. Das Gleichgewicht hat sich stabilisiert und sie zeigt ein besseres Gangbild. Ebenso hat sich ihre Sprache und auch das Schielen gebessert.

 

Elsa

geb.: 30.07.2013

Diagnose:

Wolf-Hirschhorn-Syndrom (seltene angeborene Erbkrankheit mit Minderwuchs und gravierender, geistiger als auch körperlicher Entwicklungsverzögerung, weiter Augenabstand), beidseitige Schwerhörigkeit.

Erfolgsbilanz:

Elsa hat vom 22.-28.02.2016 eine First-Step-Therapie (Intensivwoche) für Ressourcenfreisetzung zur Blockadenlösung/Bewegung erhalten.
Durch die Intensität der Übungen und die Ganzheitlichkeit des Ansatzes hat Elsa große Fortschritte machen können. Den Eltern wurde dabei gezeigt, dass es ganz wichtig ist, das Kind durch Motivation herauszufordern, indem man ihr mehr Dinge einfach zulässt, dass sie mehr tun und entdecken kann. Sie ist ununterbrochen in Aktion und am sich elbst ausprobieren. So war bisher das Essen und Trinken ein großes Problem, jetzt ist es fast schon ein Vergnügen, sie hat inzwischen sehr viel Eigeninitiative dafür entwickelt.
Durch stimulierte Übungen schafft sie es nun, sich schon allein hinzusetzen, geht in den Vierfüßlerstand und fängt an zu Robben, sie hat gute Ansätze fürs Krabbeln. Ihr gefällt es gefordert zuwerden!

Vom 27.06.-03.07.2016 war der 2. Block der First-Step-Therapie. Sie war sehr erfolgreich für Elsa, da sie jetzt zu den Krabbelkindern gehört, kann selbstständig aus einem Glas trinken und isst harte, feste Kost. Elsa ist wacher und konzentrierter.

                    
                 Elsa beim Familientreffen 2016 auf dem Müsighof 

       
                Elsa im Januar 2017

Im Januar 2017 hat Elsa bereits den dritten Therapieblock absolviert, der durch die Spendensammlung in Eigeninitiative finanziert werden konnte. Elsa verbrachte 7 Tage Therapie á 6 Stunden täglich. Unglaublich intensiv, unglaublich ganzheitlich und unglaublich wirkungsvoll im Falle von Elsa. Es ging um Motorik, Kognition, Konzentration, Kommunikation und vor allem Motivation.
Erreichte Ziele im Januar: In Aufrichtung kommen, Stand und Balance üben, Kommunikation über Blickkontakt, stereotypes Verhalten reduzieren, funktionales Spielen beginnen. Elsa steht jetzt an die Wand angelehnt und löst vorsichtig eine Hand. Das Lautieren ist auch besser geworden. Für sie ist es aber nach wie vor schwer sich zu motivieren, sie muss ständig dazu aufgefordert und ermutigt werden.

Im April 2017 hatte Elsa einen zweiwöchigen Intensivblock "First-Step". Während dieser Zeit hat sie gelernt im "Bärenstand" zu gehen, sie will mittlerweile unbedingt in die aufrechte Position. Elsa liebt es an ihrer Schaukel zu stehen und selbst die Balance zu halten. Sie kann mit Unterstützung gehen und bekommt nun auch einen Gehwagen. Sie hält sehr gut Blickkontakt und kann dadurch auch zeigen, wenn sie etwas will. Es zeigen sich auch Fortschritte im funktionalen Spiel: Eine Kugel auf der Kugelbahn rollen lassen, in Büchern blättern oder den Ball zurückspielen. Das sind vor dem Hintergrund ihrer ausgeprägten geistigen Beeinträchtigung tolle Fortschritte.
Elsa ist deutlich weniger zurückgezogen in ihre eigene Welt, lächelt und juchzt, wenn sie sich freut.
Wenn sie aber einmal keine Stimulation bekommt, macht sie allerdings garnichts.

Durch die Reittherapie, die Elsa nun auch von Februar bis Juni 2017 bekam werden all diese Fortschritte weiter unterstützt. Sie fühlt sich auf ihrem Pferd Spencer wie eine kleine Königin. Auch diese Therapie wird weitergeführt.

 

                                                   

 

Levin

geb.: 10.08.2004

Diagnose:

Trisomie 21 (Down-Syndrom) seit Geburt

Erfolgsbilanz:

Levin hatte bisher Ergotherapie, Logopädie und Krankengymnastik erhalten.

Seit November 2015 erhielt Levin eine tiergestützte Hundetherapie mit Pädagogik. Dazu kommt 2x pro Woche "sein Therapiehund Wolfi" zu ihm nach Hause und arbeitet mit ihm bereits sehr erfolgreich. Es wird vor allem die ganzheitliche Wahrnehmung Levins auf basaler Ebene gefördert, wie Angstabbau, Konzentration, Stressreduktion, Stärkung des Selbstbewußtseins und Akzeptanz enger Sozialpartner.
Levin lernt auch Verantwortung zu übernehmen. Die Konzentration wird außerdem durch verschiedene Spiele gesteigert.
Seit dem gleichen Zeitraum nimmt Levin auch an Reittherapie teil. Levin hatte anfangs ein sehr ängstliches Verhalten gegenüber dem Pony, woraufhin erst einmal Vertrauen aufgebaut werden musste. Dies war relativ schnell erreicht, sodass Levin sich ohne Angst oder Weinen dem Tier näherte und es streichelte. Durch das Putzen wurden Koordination, Motorik und anweisungsorientierte Arbeiten trainiert, man konnte beobachten, dass es dem Jungen sichtlich Spaß machte. Viel Selbstvertrauen konnte Levin bei dem eigentlichen Reiten aufbauen, parallel dazu wurde auch die Sprache und die Motorik geschult.
Levin hat an Flexibilität gewonnen, Veränderungen werden zugelassen und starre Handlungsabläufe können mit Hilfe von Erklärungen abgebaut werden. Er wirkt aufgeschlossener in Situationen, die ihm vorher Angst gemacht haben.

            
                  Levin beim Familientreffen 2016 auf dem Müsighof

 

            Levin bei der Reittherapie

                        

                       

     
         Viel Spaß macht ihm auch die Hundetherapie mit Pädagogik       
2016 nahm Levin das ganze Jahr an der Hundetherapie teil. Mit seinem Therapiehund Wolfi geht er sehr liebevoll um. Bei Übungen, die ihm Spaß machen, ist er sehr konzentriert und benötigt nach einer gewissen Zeit keine Hilfestellung mehr. Bei Ausflügen auf den Eselhof ist Levin in einer anderen Welt, dort kann er das ganze Umfeld ausblenden. Bei den tiergestützten Therapien werden lebenspraktische Dinge vermehrt geübt, damit er in Zukunft mehr Verantwortung übernimmt. Durch den Therapiehund Wolfi erlernt Levin Rücksichtnahme und Verantwortungsbewußtsein. Er schlüpft gern in die Versorger-Rolle:
-Ich muss füttern, -Ich muss führen, -Ich muss bürsten!

Von Januar bis Dezember 2016 hatte Levin auch weiterhin Heilpädagogisches Reiten, wodurch er immer selbstständiger wurde. Selbstbewußtsein und Vertrauen wurden gesteigert. Er traut sich jetzt auch zu das Pony allein  innerhalb des Stalls zu führen. Das Berühren des Ponys am Kopf fiel Levin zunächst noch schwer, aber mittlerweile putzt er den Kopf allein und kann Mähne und Ohren nahezu ohne Probleme halten, um darunter und dahinter zu putzen. Während des Reitens kann er jetzt auch die Hände hochhalten und sich nach vorn auf das Pony legen. Er ist flexibler geworden und lässt immer öfter spontane Änderungen zu. Angstsituationen konnten bisher zuverlässig durch die Einführung eines Rituals aufgelöst werden. 

    

                

Von Januar bis Juni 2017 ging es auch mit der Reittherapie weiter, durch die Levin stetig Fortschritte machte. So hat die Mobilität auf dem Pony deutlich zugenommen, neben den ersten Lenkversuchen verhält er sich zusehens selbstbewusster, z.B. nach vorn strecken oder die Ohren berühren. Dank des gewonnenen Selbstbewußtsein konnten auch andere Aktivitäten geweckt werden und die Angst vor Neuem und Spontanen wird vermehrt weniger.

Ebenso wurde die Hundetherapie weitergeführt. Ein Leben ohne Wolfie (Therapiehund) ist für Levin unvorstellbar. Anderen Hundebesitzern erklärt er stolz, dass auch er einen Hund hat. Seine Rolle als "Herrchen" übernimmt er voller Verantwortung, so dass Wolfies eigentliches Herrchen in den Hintergrund gestellt wird. Levin erklärt auch seiner Familie, wie sie sich gegenüber dem Hund zu verhalten hat, Wolfie muss sich auch den erzieherischen Maßnahmen von Levin stellen. Seine Familie freut sich, wie selbstsicher, selbstständig, inzwischen auch selbstverständlich er mit dem Hund umgeht.

            

 

Aurelio

geb.: 20.09.2010

Diagnose: Psychosomatische Störungen

Erfolgsbilanz:

Aurelio erhält seit Oktober 2015 Reittherapie, um sein seelisches Gleichgewicht wieder herstellen zu können.

Auch 2016 wurde der Junge weiterhin mit Reittherapie unterstützt. Dadurch konnte seine Konzentration, Ausdauer, Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen weiter gesteigert werden, er wird immer sicherer im Umgang mit sich selbst. Der Therapeutin gelingt es immer öfter Aurelio aus der Reserve zu locken, das tut ihm sehr gut und er nimmt es auch gut an. In der Schule wurde er ein Jahr zurückgestellt.

        
     Aurelio bei der Weihnachtspäckchenvergabe 2016
                      der HypoVereinsbank Weißenburg

Sophia A.

geb.: 20.04.2015

Diagnose:

Sophia kam als 3. Drillings-Frühgeborenes nach ihren Brüdern Lukas und Jonas mit Atemnotstand, Herzfehler, Infektion und Regulationsstörungen zur Welt.

Erfolgsbilanz:

    
            Jonas, Sophia und Lukas

Sophia erhielt von Oktober 2015 bis April 2016 Osteopathie. Die Motorik und Beweglichkeit wurden verbessert, Verspannungen konnten gelöst werden. Sie hat sich seither normal entwickelt, es sind keine Funktionsstörungen mehr feststellbar.

 

Jonas A.

geb.: 20.04.2015

Diagnose:

Jonas kam als 2. Drillings-Frühgeborenes nach seinem Bruder Lukas und vor seiner Schwester Sophia mit Atemnotstand, Infektion und Regulationsstörungen zur Welt.

Erfolgsbilanz:

    
    Lukas und Jonas                                    Jonas, Sophia und Lukas

Jonas erhielt von Oktober 2015 bis Juli 2016 Osteopathie. Die Motorik und Beweglichkeit wurden verbessert, Verspannungen konnten gelöst werden. Er hat sich seither normal entwickelt, es sind keine Funktionsstörungen mehr feststellbar.

 

Lukas

geb.: 20.04.2015

Diagnose:

Lukas kam als 1. Drillings-Frühgeborenes vor seinem Bruder Jonas und seiner Schwester Sophia mit respiratorischem Versagen (Herzgeräuschen), Infektion und Regulationsstörungen zur Welt.

Erfolgsbilanz:

    
      Lukas und Jonas                                  Jonas, Sophia und Lukas

Lukas erhält seit Oktober 2015 Osteopathie. Seitden ist eine deutliche Verbesserung in der Entwicklung festzustellen, da er leicht verlangsamt war. Sein Gewebetonus ist noch schwach, er hat eine leichte Asymmetrie.

Die Osteopathie wurde bei Lukas 2016 weitergeführt. Er benötigt auch weiterhin die Therapie, da er mit der Motorik und dem Laufen noch hinterher ist und sich sehr schwer tut.

 

Junge 2

geb.: 2013

Diagnose:

Der Junge leidet seit Geburt an Hydrocephalus (krankhafte Erweiterung der liquorgefüllten Flüssigkeitsräume des Gehirns), hat Schluck-
störungen durch multifaktoriell bedingte Verschleimung und wird mit einer PEG-Sonde mit Spezial-Nahrung ernährt, spastische  Cerepralparese, therapieresistente Epilepsie, Verengung der Luftwege, globale Entwicklungs-
störung, Strabismus

Erfolgsbilanz:

Der Junge benötigt ein Spezialmedikament, welches nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Kinderschicksale unterstützt hierbei, er erhielt es von August bis Dezember 2015.

Auch 2016 wurde der Junge weiterhin das ganze Jahr mit dem Medikament unterstützt.
Er hat sich in der Kindertagesstätte sehr gut eingelebt und sich auch mittlerweile an seine kleine Schwester besser ewöhnt. Nach wie vor ist die Nachtruhe ein größeres Problem, da der Junge so wenig schläft.

Nele

geb.: 26.03.2014

Diagnose:

Unbalancierte Translokation (Trisonomie 11q), hyponone zentrale Koordinationsstörung, Kleinwuchs, Mikrocephalie, beidseitige Innenohrschwer-
hörigkeit

Nele leidet seit Geburt an einer bisher in der Literatur nicht bekannten Chromosomen-
störung (zwischen den Chromosomen 11q und 13q).

Erfolgsbilanz:

Nele erhält bisher Physiotherapie, Logopädie, Hör- und Sehfrühförderung. Die Schwerhörigkeit wird mit beidseitigen Hörgeräte-Orthesen unterstützt.

Nele erhielt im November ein Sonnendach für ihren Rehabuggy, welches von der Krankenkasse nicht mit übernommen wurde. Sie braucht dieses Dach aber unbedingt wegen ihrer großen Lichtempfindlichkeit. Kinderschicksale hat es mit unterstützt.

 

Emma Frieda

geb.: 01.12.2014

Diagnose:

Frühgeborenes der 33 +5. SSW, Mukopolysaccharidose Typ 7 (Stoffwechselstörung), Hydrops fetalis (generalisierte Flüssigkeitsansammlung in Teilen des Körpers), Hüftdysplasie, Fehlbildung des ZNS, muskuläre Hypotonie, Trinkschwäche,
schwere Entwicklungsstörung, kein Hörvermögen.

Erfolgsbilanz:

Emma Frieda wurde 2015 von Mai bis Dezember mit Osteopathie unterstützt. Sie hatte einen Lagerungsschaden, durch die Osteopathie kann sie ihren Kopf nun vollständig drehen und bewegen. Die Kopfasymetrie ist besser geworden.
Mittlerweile wurde das Mädchen auch an der Hüfte operiert und musste 6 Wochen Gips, 2 Wochen Gipsschiene und dann noch 3 Monate eine Schiene tragen.

Auch 2016 erhielt Emma das ganze Jahr wieder Osteopathie, dadurch gibt es eine deutliche Verbesserung der muskulären Hypotonie, bessere Kopfkontrolle und Hüftbeweglichkeit.

Von Januar bis Juni 2017 war Emma auch weiterhin zur Osteopathie. Man kann feststellen, dass sie dadurch wesentlich mehr Körperspannung hat, eine bessere Kopfhaltung und die Hüfte wird immer beweglicher.