Betreute Schützlinge seit 2014

Diese Kinder betreuen wir seit dem Jahr 2014

Meva

geb.: 02.08.2014

Diagnose: Frühgeborenes (36 +5 SSW), Hypoglykämie (zu niederiger Blutzuckerspiegel), Muskuläre Hypotonie,
Nystagmus (unkontrollierbare Bewegung der Augen), Bewegungsarmut, Epilepsie

Erfolgsbilanz:

Meva leidet an einer unklaren Grunderkrankung, sie wird seit Oktober 2014 mit Osteopathie unterstützt.
Seit Januar 2015 sind epileptische Anfälle aufgetreten und sie musste medikamentös eingestellt werden.

Im Mai 2015 berichteten Meva´s Eltern, dass sie mit ihr in den letzten Monaten ständig in der Klinik waren. Das Kind bekam eine PEG-Sonde. Leider krampft sie auch sehr häufig.

Wir wünschen Meva und ihrer Familie alles Gute.

            
                  Meva mit ihrer Schwester Melina 2015

        

Meva geht es momentan ganz gut, sie hat viele Myoklonien (rythmische und arythmische Zuckungen an lokalen Muskelgruppen) und braucht immer ein Notfallmedikament, danach wird es besser. Sie wird 16 Stunden am Tag beatmet, ist vollkommen entwicklungsgestört und hat eine PEG-Sonde. Sie lautiert nicht und fixiert nicht mit den Augen.

Im August 2015 erhielt Meva ein Spezial-Gelkissen zur Nackenunterstützung und Stabilisierung der Wirbelsäule.

Im Februar 2016 erhielt die Familie eine anteilige Unterstützung um das Familienauto mit einer Rampe behindertengerecht umzubauen. Dadurch wird der Transport von Mewa wesentlich erleichtert.

Meva hat im Mai 2017 eine Therapie-Schwimmweste mit Kopfstütze erhalten. Dadurch ist es jetzt möglich sie im Wasser wesentlich sicherer zu therapieren, was ihr auch enorm Spaß bereitet.

          
    Meva mit Papa und Melina beim Schwimmen im Kinderhospiz

Durch die Schwimmweste kommt Meva zu völlig muskulärer Entspannung im Wasser. Ihre Wahnehmung wird gefördert, Reduzierung der epileptischen Anfälle.

Jonathan

geb.: 31.07.2008

Diagnose: Charge Syndrom, Atemprobleme, Larynxspalte (Kehlkopfspalte), submuköse Gaumenspalte, Herzfehler, Muskelschwäche, Sinneswahrnehmungschwäche, Gleichgewichtsprobleme

Jonathan leidet seit Geburt am Charge Syndrom, das ist ein genetischer Defekt bei dem verschiedenste Organe betroffen sind. C = Auge, H = Herzfehler, A = Atresie, R = retardierdes Längenwachstum u. Entwicklungsverzögerung, G = Geschlechtsorgan-Anomalien, E = Ohrfehlbildungen.
Er hat außerdem große Probleme beim Atmen (Aussetzer, Schleimbildung)

 

Erfolgsbilanz:

Jonathan erhielt von Juli bis Dezember 2014 Osteopathie, die er sehr genießt, er wird dadurch ruhiger und ausgeglichener.

Ebenso nahm er im gleichen Zeitraum an Reittherapie teil. Jonathan beruhigt die Arbeit mit dem Pferd sehr. Seine Stabilität wurde verbessert, was sich auch beim Sitzen auf dem Pferd wiederspiegelt. Gleichgewichtsübungen kann er schon kurz ausführen.

Um seine Atemprobleme etwas zu lindern, erhielt er ein VIBRAX-Massage-Handgerät zur Sekretmobilisierung. Dadurch wird der Schleim auf der Lunge gelockert, seine Atmung ist schon besser geworden.

Seit August - Dezember 2014 war Jonathan zur Manuellen Therapie, welche sehr geholfen hat Verspannungen zu lösen, auch seine Zuckungen gingen dadurch weg.

All diese Therapien werden 2015 weitergeführt.


Jonathan bei der Weihnachtspäckchen-Übergabe der HypoVereinsbank
                      im Dezember 2014

       

Auch 2015 erhielt Jonathan 1x wöchentlich Manuelle Therapie, sie ist super für ihn, er genießt es voll. Bei Bedarf wird sogar der Schleim gelockert. Der Osteopath geht genau auf seine Bedürfnisse ein, da er Jonathan seit dem Babyalter kennt.

Die Reittherapie fand auch im gleichen Zeitraum statt. die Therapie ist genau richtig für Jonathan, das Pferd beruhigt ihn, seine Haltung hat sich verbessert. Die Übungen auf dem Pferd kann er mittlerweile gut ausführen.

Im Mai 2015 erhielt Jonathan sein Therapiedreirad. Jetzt kann sich Jonathan auch sicher und selbstständig fortbewegen, das macht ihm natürlich immensen Spaß.

     

 
Auch Jonathan hat bei der Weihnachtspäckchenvergabe 2015
der HypoVereinsbank Weißenburg eine Wunsch erfüllt bekommen

2016  ging es für Jonathan genauso mit Manueller Therapie und Reittherapie weiter:

Bei der Manuellen Therapie ist eine Atemtherapie dabei, die bei ihm sehr erfolgreich ist. Seit einiger Zeit musste er nicht mehr inhalieren. Auch die Haltung seiner Füße hat sich verbessert. Er wurde auch wegen der Migräneanfälle behandelt, was ihm sehr gut tut. Mittlerweile wurden die Abstände zwischen den Anfällen auch schon größer.

Jonathan nimmt die pferdegestützte, pädagogische Therapie sehr gut an und hat mittlerweile einen freundschaftlichen Bezug zu seinem Pony aufgebaut. Er reitet inzwischen sehr stabil, es bereitet ihm auch große Freude. Gleichbleibende Rituale, wie Putzen, Hufe auskratzen und aufsatteln hat er verinnerlicht und erledigt sie mit großem Selbstbewußtsein überwiegend selbstständig. Dabei hat er gelernt, Sorge und Verantwortung für sein Pony zu tragen. Jonathan hat  mehr Selbstvertrauen aufbauen können und seine innerliche Ruhe wurde gestärkt. Das Gleichgewicht und seine körperliche Entwicklung haben sich verbessert.

  

Seit September 2016 erhält Jonathan eine Homöopathische Neuraltherapie, damit wird versucht seine Atmungsstörungen und Hypopnoen zu vermindern.

2017 wird Jonathan weiterhin mit diesen und neuen Medikamenten behandelt, die er auch regelmäßig einnimmt. Er war auch im Schlaflabor und die Ergebnisse waren zufriedenstellend, es hat sich schon einiges verbessert.

Die Manuelle Therapie erhält Jonathan weiterhin das ganze Jahr 2017. Er geht sehr gern hin, der Therapeut ist sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Die Schwerpunkte der Behandlung sind die Migräne von Jonathan und seine Fussstellung.

Genauso ist es mit der Reittherapie, die dem Jungen immer große Freude macht. Die Arbeit mit dem Pferd bringt ihm innerliche Ruhe und Ausgeglichenheit. Sein Gleichgewicht sowie die körperliche Entwicklung haben sich dadurch verbessert.

 

 

Jonas K.

geb.: 17.01.2014

Diagnose: Frühgeborenes der 35 + 6 SSW, konnatale Pneumonie (Lungenentzündung), cerebrale Krampfanfälle,
Schwartz-Bartter-Syndrom (Wasseransammlungen im Körper durch ADH-Überschuss), Subduralhämatom (Hirnblutung), Atemnot

 

Erfolgsbilanz:

Jonas wurde seit Juli - Dezember 2014 mit Osteopathie unterstützt.
Er versucht inzwischen mit beiden Armen zu greifen, wobei der rechte Arm stärker und beweglicher ist als der linke. Seine Eltern sind mit der Entwicklung zufrieden, aber sie ist noch lange nicht auf dem Stand, wie sie bei einem fast 1-Jährigen sein sollte. Jonas wird daher weiter mit Osteopathie und Physiotherapie gefördert.

Von Januar bis März und dann weiter von November bis Dezember 2015, nahm Jonas an Osteopathie teil.
Wir hoffen, dass auch weiterhin Fortschritte gemacht wurden.

Die Osteopathie wurde auch 2016 von Januar-Oktober weitergeführt.
Jonas kann leider bisher weder allein sitzen noch laufen. An seiner Kopfkontrolle und Rumpfstabilisierung wird weiter gearbeitet. Mittlerweile gibt es eine verbesserte Wahrnehmung der linken Körperseite, vor allem sind der linke Arm und die Hand beweglicher. Seine Verdauung hat sich gebessert. Er ist ein sehr fröhlicher Junge und hat viel Interesse an anderen Kindern. Im Januar 2017 kommt er in den Kindergarten.

    
                            Jonas im Kindergarten

Von Februar bis Juni 2017 erhielt Jonas weiterhin Osteopathie. Er hat sehr große Probleme mit der Verbindung zu beiden Beinen, dies soll durch die Osteopathie gelöst werden, er macht aber leider nur recht kleine Fortschritte. Nach der Behandlung ist Jonas immer entspannt und locker.

Im April 2017 hat Jonas eine behinderten gerechten, zum Buggy-Sitz kompartiblen, Fahradanhänger bekommen, um mit seiner Familie auch an Radausflügen teilnehmen zu können, was ihm sehr viel Spaß und Freude bereitet. Durch die vielen Eindrücke, die er auf der Fahrt machen kann, behält er sogar seine Brille länger auf!

              
              Jonas macht das Fahrradfahren sichtlich viel Spass

 

Isaak Miguel

geb.: 26.10.2012

 

Diagnose:

Apert-Syndrom mit Typ III Syndaktylle beidseits (Fehlbildungen im Kopfbereich, am Skelett und den Extremitäten, d.h. Löffelhände und zusammengewachsene Finger und Zehen)

Isaak leidet unter dem Apert-Syndrom von Geburt an und hat seither bereits mehrere Operationen zur Korrektur des Gesichts und der Hände gehabt. Die Zehen sollen Ende 2014 getrennt werden.

Erfolgsbilanz:

 
  Isaak bei der Weihnachtspäckchen-Übergabe
  der HypoVereinsbank im Dezember 2014

Isaak erhielt von März bis Dezember 2014 Ostepathie. Dadurch soll eine harmonisch gerundete Kopfform erreicht werden, wie eine Reduktion der Spannungen im mittleren Gesichtsbereich. Isaak zeigt jetzt eine gute motorische Entwicklung.

Bei Isaak war eigentlich auch 2015/2016 weiterhin Osteopathie vorgesehen!

   

Seit August 2017 nimmt Isaak nun wieder an der Osteopathie teil, was für ihn sehr wichtig ist.

 

Nevio

geb. 21.08.2013

Diagnose:

Nevio ist ein Frühchen der 28. SSW und kam mit Respiratorischer Insuffizienz-Ateminsuffizienz (Störung der äußeren, mechanischen Atmung) auf die Welt. Im Verlauf der Behandlung entwickelte sich ein Apnoe-Bradycardiesyndrom (Unterbrechung des Gasflusses in den Atemwegen). Nevio musste sehr lang beatmet werden und hatte bis Oktober 2013 erhöhten Sauerstoffbedarf. Weiterhin wurde ein rauhes Systolikum (systolische Herzgeräusche) festgestellt.

Nevio wird mit Osteopathie seit Januar 2014 unterstützt.

Erfolgsbilanz:

Bei Nevio hat die Osteopathie recht gut angeschlagen, sein Zustand ist stabil unter Medikamenteneingabe, allerdings ist das Immunsystem sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, er hat ständig Infekte.

 
             Nevio im Sommer 2014

Nevio hatte 2014 4x Osteopathie, leider war er ständig krank, dadurch konnte auch keine positive Wirkung festgestellt werden.

Am 08.01.2015 musste Nevio am offenen Herzen operiert werden. Dieser kleine Kämpfer hat die 8-stündige OP recht gut weggesteckt. Er ist aber seitdem leider recht Infekt anfällig, was natürlich immer gleich größere Probleme mit sich bringt.

 
       Nevio bei der Weihnachtspäckchenvergabe 2016 
       der Hypovereinsbank Weißenburg

Sean Tyler

geb. 11.11.2008

Diagnose:

Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens, Handlungsstrategien unterdurchschnittlich, im weit unterdurchschnittlichen Bereich liegen Gedächtnis, expressive Sprache, Sozialentwicklung wie das Körperbewußtsein. Motivation, Kommunikation und Aufmerksamkeit sind problematisch, schlechtes Sprachverständnis

Erfolgsbilanz:

Sean Tyler erhält seit Januar 2014 Osteopathie, seitdem lässt er auch Gefühle an sich heran und macht langsam einige Fortschritte. Er befindet sich momentan (Juli 2014) in einer sehr schweren Phase laut seiner Mama.

     

Sean nahm 2014 an mehreren Osteopathie-Sitzungen teil, die ihn ruhiger machten, aber es waren laut seiner Mama nur minimale Fortschritte zu verspüren.
Von September - Dezember 2014 nahm Sean 2x wöchentlich an der Reittherapie teil, zu der er sehr gern hingeht. Er hat gelernt sich in gewissen Situationen zu kontrollieren, sich zurückzunehmen, er geht ruhig und respektvoll mit den Tieren um. Da der Junge auch Probleme mit der Motorik hat, ist es auch gut für seine Fingerfertigkeit, die wird von Mal zu Mal besser, ebenso hat die Therapie auch seinem Sozialverhalten sehr geholfen.

Die Reittherapie, die Sean auch weiterhin das ganze Jahr 2015 erhielt, zeigte bei ihm eine verbesserte Motorik, selbstständiges Denken und ein besseres Sozialverhalten. Ebenso wurde der Umgang mit Tieren für ihn verständnis-voller, er quält sie mittlerweile auch nicht mehr und übernimmt jetzt sogar Verantwortung für sie. Er wirkt glücklich und ausgeglichen, er geht sehr gern zum Reiten, da er damit viele Erfolgserlebnisse verbindet.

Sean erhielt auch 2016 weiterhin Reittherapie und machte dadurch im motorischen Bereich Fortschritte. Er entwickelt mehr Körpergefühl und Sicherheit. Seine Medikamente konnten auch schon etwas reduziert werden. Die Beziehung zu seinem Bruder wurde wieder weiter gestärkt und gefördert. Sean gewinnt stetig an Selbstvertrauen und -sicherheit. Er stellt sich nun auch selbstständig verschiedenen Herausforderungen. Er reitet inzwischen kein Pony mehr, sondern ein ruhiges Pferd.

 
       Sean bei der Weihnachtspäckchenvergabe 2016
       der HypoVereinsbank Weißenburg