Idee

Unser Verein unterstützt schwer behinderte und kranke Kinder mit deren Eltern.

Als kleine 2002 gegründete Organisation widmet sich "Kinderschicksale Mittelfranken" ausschließlich Problemfällen in ganz Mittelfranken. Vor allem sollen Therapien unterstützt werden, die die Krankenkassen nicht bezahlen und mit denen betroffene Familien allein finanziell überfordert sind.

Anlass zur Vereinsgründung war die Spendenaktion für einen zehnjährigen Jungen, dessen Schicksal eine Welle der Hilfbereitschaft ausgelöst hatte.

Fabian Dörntlein prallte im Mai 2001 mit seinem Fahrrad gegen ein Auto. Dabei erlitt er schwerste Kopfverletzungen. Nach über einem Jahr in der Klinik und einer Reha-Einrichtung konnte der Junge nur Kopf und Arme leicht bewegen. Ernährt wurde er über eine Magensonde, in seinem Bauch sollte eine Spezialpumpe lebensgefährliche Spastiken verhindern. Fabian ist geistig voll da, konnte aber nur ein Wort sprechen: "Mama". Der Junge und seine durch das Unglück schwer getroffene Familie erhofften sich durch eine Delfintherapie in Florida/USA zumindest eine leichte Besserung. Die Kosten in Höhe von mindestens 22 000 Euro für einen dreiwöchigen Aufenthalt hätte die Arbeiterfamilie (Fabians Vater war Maurer, seine Mutter musste ihren Job als Putzfrau aufgeben, weil sie sich rund um die Uhr um ihren Sohn kümmert) nie alleine aufbringen können.

Daraufhin startete Birgid Schwenk, als Nachbarin, eine Spendenaktion. Bereits vier Wochen nach Bekanntwerden durch einen Bericht im Weißenburger Tagblatt, kamen über 34.000 Euro zusammen.

Und weil Fabian nicht der einzige war, der in einer Notlage war, entschloss sich Birgid Schwenk, einen Verein zu gründen und wurde zur 1. Vorsitzenden von "Kinderschicksale Mittelfranken" gewählt. Nun hofften sie und ihre Mitstreiter auf neue Mitglieder und Spenden.