Ehemalige Schützlinge

Diese 51 ehemaligen Schützlinge werden nicht mehr von Kinderschicksale Mittelfranken e.V. betreut, da sie:
Bereits 18 Jahre und älter sind, oder nicht mehr in Mittelfranken wohnen, oder leider nicht mehr unter uns sein können. Manche Kinder benötigen auch mittlerweile keine Unterstützung mehr.

Ahmetcan

geb.: 28.08.2005

verstorben: 07.03.2014

Diagnose: Pons-Gliom (inoperabler Hirntumor am Hirnstamm)

Im Mai 2013 erhielt Ahmetcan, der bis zu diesem Zeitpunkt ein gesunder Junge war, die schreckliche Diagnose, dass er an einem bösartigen, inoperablen Hirntumor namens Pons-Gliom erkrankt ist.
Es hatten sich Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen, sowie Konzentrationsstörungen bemerkbar gemacht.
Seitdem hat Ahmetcan Strahlen- und Chemotherapie erhalten.

Das erste ganzheitliche Krebstherapiezentrum in Bochum versucht nun mit Hyperthermie (Strahlen- bzw. Wärmetherapie) als komplementäre Ergänzung, eine Reduzierung des Tumors und Linderung der vielen negativen Begleiterscheinungen bei dieser schweren Krankheit zu erzielen.

Mittlerweile hat der Junge eine linksseitige Lähmung und ist auch auf einen Rollstuhl angewiesen.

Kinderschicksale wird den kleinen Ahmetcan auf jeden Fall auch bei der Hyperthermie unterstützen.

Erfolgsbilanz:

Leider können wir Ahmetcan nicht mehr mit unserer Hilfe unterstützen, obwohl es ein großer Wunsch von uns gewesen wäre. Er ist am 7. März 2014 in den Armen seiner Mama eingeschlafen und schaut jetzt als Engel vom Himmel herunter.

Antonia

geb. 14.05.1995

Diagnose: Unbalancierte Translokation auf Chromosom 8 und 10 (Chromosomendefekt).

Das Kind leidet seit Geburt an Entwicklungsrückstand, Minderwuchs und tendiert zum Authismus.
Bei Antonia fiel schon sofort nach der Geburt auf, dass sie ständig schlief und zum Trinken geweckt werden musste. Das Mädchen hatte kein Hunger- und Durstgefühl und verweigerte jegliche Nahrungsaufnahme, sie musste schließlich sondiert werden.
Ab dem 4. Lebensmonat wurde eine Vojta-Therapie durchgeführt sowie Bobath, Logopädie, Ergotherapie und Esstraining.
Im Alter von 2 Jahren hatte Antonia die Körpergröße eines 16 Monate alten Kindes und das Gewicht einer Einjährigen.

Erfolgsbilanz:

Vom 12.-23.06.2006 war Antonia in Curacao zur Delphin-Therapie, Kinderschicksale hat dafür einen Teil der Kosten übernommen.
Nun ist Antonia wieder zurück von der doch auch recht anstrengenden Therapie
und ihre Mama kann schon jetzt von einigen Erfolgen berichten: Die Konzentrationsfähigkeit hat sich bei ihrer Tochter wesentlich erhöht, sie ist viel aufmerksamer geworden und hat viel längere Ausdauer gegenüber Anforderungen, die für sie recht anstrengend sind.

Von Oktober 2008 - Juli 2009 erhielt Antonia eine Integrative musikalische Grundausbildung für Kinder mit Behinderung, dadurch hat sie gelernt sich besser in der Gruppe zu integrerieren, nimmt Rücksicht auf Andere, kann sich besser konzentrieren und hat an allem viel Spaß und Freude.

Leider kann Antonia keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da sie über 18 Jahre alt ist.

Cem

geb. 16.04.2007

verstorben: 03.04.2012

Diagnose: Mitochondriopathie myopatische Form (vererbbare Stoffwechselerkrankung), Zytomegalie, Epilepsie, Klumpfüße, Muskeldystrophie, Entwicklungsverzögerung

Bei Mitochondriopathie ist die Bereitstellung von Energie für Gehirn und Muskulatur nicht gegeben. Es gibt bisher keine ursächliche Therapie dafür.
Zytomegalie ist eine Viruserkrankung (Herpesviridae), die man lebenslänglich im Körper trägt.

Cem ist zu 100 % schwerstbehindert, sitzt im Rollstuhl, benötigt Sauerstoff und ist blind. Mit dem Jungen ist keine Kommunikation sprachlicher Art möglich.

Erfolgsbilanz:

Leider konnten wir Cem nicht mehr mit unserer Hilfe unterstützen, obwohl es ein großer Wunsch von uns gewesen wäre.
Cem ist am 03.04.2012 in den Armen seiner Familie eingeschlafen und strahlt jetzt als Engel vom Himmel herunter.

Corinna

geb. 22.09.1998

Diagnose: Rett-Syndrom, Epilepsie, Psychomotorische Retardierung

Mit zwei Jahren besaß Corinna noch keine Greif- und Stützfunktionen der Hände sowie keine Kopf- und Rumpfkontrolle, sie konnte sich nicht umdrehen, war sprachlos, besaß kein Sprachverständnis und nutzte keinen Blickkontakt.
Sie macht häufig Hand-Waschbewegungen, hat kleine Füße. Corinna leidet zudem an epileptischen Anfällen.

Erfolgsbilanz:

Corinna hat im Oktober 2003 ein Wasserbett erhalten, um einer Wirbelsäulenverkrümmung vorzubeugen.

Ab November 2003 erhielt sie 1/4-jährig synergetische Reflextherapie. Dadurch haben sich ihre autistischen Züge wesentlich verbessert. Die Körperanspannungen sind lockerer geworden und Corinna hat eigentlich, wenn sie sich wohl fühlt, immer gute Laune. Sie kann sich jetzt auch besser aufrecht halten, besonders den Kopf, kann auch auf dem Teppich, wenn es ihr gut geht, frei sitzen. Seit einiger Zeit merkt man auch, dass sie bereits andere Ansprüche, ihrem Alter angemessen, an die Vorleseliteratur stellt. Sie nimmt auch noch an einer Reittherapie teil.
Seit der letzten Reflextherapie (Blockbehandlung im April) sind bei Corinna folgende Veränderungen erreicht worden: Ihr Sprachverhältnis hat sich deutlich gebessert, es entstand ein stabiler und bewußter Blickkontakt, so dass sie andere Personen anschaut und beobachtet. Die epileptischen Anfälle sind deutlich reduziert, Corinna plappert viel und erzeugt neue Laute, sie nimmt gezielt kleine Gegenstände in die Hand, kann besser ein- und durchschlafen, lutscht weniger an den Händen. Das Immunsystem ist aufgebaut, Corinna iat nicht mehr so infektanfällig. Ihre Haut ist normal feucht geworden, die Hautausschläge sind seltener. Sie kann besser, schneller und ohne sich ständig zu verschlucken, essen. Außerdem hat sie gelernt sich aktiv im Rollstuhl/Buggy aufzurichten und sogar im Langsitz bleibt sie stabil. Um weitere Fortschritte zu erreichen, wäre eine Wiederholung der Therapie alle 3 bis 4 Monate notwendig.
Im September 2004 erhielt das Mädchen Chiro-Therapie.

Corinna war in der Zeit vom 27.06.-08.07.2005 in Curacao zur Delphintherapie. Ihre Eltern berichten von sehr großen Fortschritten, die sich sofort bemerkbar gemacht haben. Mit der Kommunikation klappt es jetzt wesentlich besser, da sie seit der Therapie Fragen mit Ja- und Neinkärtchen beantworten kann. Beim Frühstück kann sie selbständig zwischen vier verschiedenen Lebensmitteln entscheiden, was sie gern essen möchte. Corinna ist viel offener und glücklicher geworden. Ebenso sind auch ihre Therapeuten hier von der positiven Entwicklung begeistert, ihre Körperhaltung hat sich deutlich gebessert, es fällt ihr leichter, die für sie anstrengenden Therapien anzunehmen und aktiv mitzuarbeiten. Corinna freut sich jedesmal von neuem die DVD von der Delphintherapie anzusehen.

Seit März 2005 bis Juli 2006 hat Corinna 1/4-jährlich heilpädagogische Lernintegration erhalten. Im September 2005 wurde sie eingeschult und zeigt kontinuierlich Fortschritte in der Schule und ist mit sich selbst recht zufrieden. Anfangs hatte auch die Lehrerin Bedenken geäußert, ob sich das Mädchen wohlfühlen wird, da die Klasse sehr laut ist. Durch die Lernintegration hat Corinna aber gelernt mit Geräuschen besser umzugehen und kann sich auf ihre Aufgaben konzentrieren. Mit ihrem Little Step-by-Step (elektronische Kommunikationshilfe) kann sie sich Bilder am PC anschauen, sie ist wesentlich aufmerksamer und ausgeglichener. Schreianfälle oder Wutausbrüche sind Vergangenheit.
Corinna kann sich mittlerweile auch wesentlich besser vermitteln. Beim Essen wählt sie genau aus, was sie essen möchte. Sie kann jetzt auch mit der Gabel essen, wenn der Bissen aufgespießt ist.
Corinnas Eltern wünschen sich weitere Therapiewiederholungen, da bei Pausen die Konzentrationsfähigkeit leider nachläßt.
Seit Juli 2007 erhält Corinna Lernintegration in Lauf und macht weiterhin gute Fortschritte in Bezug auf Kommunikation. Sie kann selbstständig entscheiden, was sie in ihrer Freizeit machen möchte. Am PC schaut sie Bilderbücher an oder betätigt auch andere Programme. Mit elektronischen Hilfsmitteln kann das Kind besser am Tagesgeschehen teilnehmen. Ihre Konzentration ist besser geworden. Ihre Eltern wünschen sich, dass Corinna in Zukunft mit einem Sprach-computer selbstständig arbeiten kann.
Auch 2008 hat Corinna weiterhin an der Lernintegration teilgenommen. Die Spastik in ihren Beinen hat sich dadurch gelockert. Sie ist nach wie vor aufmerksamer, der Blickkontakt ist anhaltender und gezielter, ebenso wird die Kommunikation immer deutlicher auch für Außenstehende. Corinna ist aus-geglichener, da sie einen Weg gefunden hat, ihre Bedürfnisse und Interessen besser zu vermitteln.

Corinna war vom 01.-05.06.2009 zur Delphintherapie in Spanien. Die ersten Tage waren durch Spielen und Kontakt knüpfen mit den Delphinen gefüllt. Sie zeigte sich sehr konzentriert beim Bilderbuch betrachten. Zu Hause war sie sehr stolz ihre Bilder von der Therapie zu zeigen. In der Schule macht Corinna sehr gut mit. Demnächst erhält sie ein Augensteuerungsgerät, mit dem sie sich dann besser mitteilen kann.
Seit drei Jahren hat sie keine Anfälle und Schreiphasen mehr, sie ist ein sehr ausgeglichenes Mädchen und ist stets bemüht mit anderen Kindern Kontakt aufzunehmen.
Mit Hilfe der zahlreichen Therapien hat sie gelernt sich über gezielte Blicke auf Symbole anderen gegenüber zu äußern.



Corinna beim Familientreffen 2011

Corinnas Eltern brauchen für ihren PKW einen behindertengerechten Schwenksitz, da sie das Mädchen nicht mehr in ihr Auto heben können.

Nachdem sich die Familie bei den verschiedensten Stiftungen um Unterstützung bemüht hat, diese dann auch mit unterschiedlichsten Auflagen gewährt wurden, erhielt die Familie dazu 2011 auch eine anteilige Unterstützung von Kinderschicksale.


Corinna im Dezember 2011


Corinna beim Familientreffen 2012


Corinna und ihr Bruder


Corinna arbeitet an ihrem Sprachcomputer


Corinna im Dezember 2012

 

  
        Corinna bei Weihnachtspäckchenvergabe der
      HypoVereinsbank Weißenburg im Dezember 2013

  
     Corinna beim Familientreffen auf der MS Brombachsee im September 2015

Leider kann Corinna keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da sie über 18 Jahre alt ist.

 

David

geb: 18.03.1993

verstorben: 28.06.2012

Diagnose: Schweren Mehrfachbehinderung mit Hirnfehlbildung, infantiler Cerepralparese, Mikrocephalie, spastischer Tetraparese, geistiger Behinderung und cerebralem Anfallsleiden.

Die cerebralen Anfälle hat der Junge etwa 2 bis 3 x pro Woche mit Innehalten, Bewusstseinspause und Konvulsion. Des Weiteren hat er einen neurogenen Klumpfuß.

Erfolgsbilanz:

Vom 21.08. - 01.09.2006 war David zur Delphintherapie in Curacao.
Bereits in der ersten Woche zeichneten sich kleine, für David riesige, Erfolge ab. Er ging völlig entspannt ins Wasser und genoss jede Berührung des Delphins Mateo. Der Therapeut ermunterte ihn zum Lautieren und der Delphin ermutigte den Jungen zum Kopfheben und er zeigte auch bald Eigeninitiative. Auch beim An- und Auskleiden wird David jetzt aktiv mit einbezogen, durch Hilfestellung versucht er seine Schultern und Arme in die Seitenlage zu bringen. Dies ist ein riesengroßer Erfolg, da seiner Mama dadurch der Pflegeaufwand um einiges erleichert wird. Seine Hände öffnet er und dies ermöglicht ihm jetzt auch einmal einen Gegenstand zu halten und zu führen. Er ist richtig stolz auf sich und selbstbewusst, lacht viel und interessiert sich intensiver für alle Dinge, die um ihn herum geschehen.

David ist insgesamt wesentlich entspannter, was sich auch in der Abnahme der epileptischen Anfälle wiederspiegelt.

David hatte seine 2. Delphintherapie in der Zeit vom 18.-29.08.2008 in Curacao. Er wirkt wieder viel lockerer und zufriedener. Das große Ziel war, dass seine Kopfhaltung im Rollstuhl verbessert und gehalten wird. Der Therapieplan war indivduell bestens auf ihn abgestimmt und eine Fortführung zu Hause mit einer Cranio-Sacrale-Therapie zeigt schon wesentliche Verbesserungen. David versucht den Kopf länger zu halten und setzt ihm gestellte Aufgaben nach seinen Möglichkeiten um.

2010 war für David kein gutes Jahr. Er litt immer wieder unter Schmerzen in seiner luxierten Hüfte, nachdem er einen extremen Wachstumsschub erlebte. Seine wachstumsbedingte Skoliose erschwerte ihm das entspannte Sitzen im Rollstuhl. Im September wurde David in München operiert: Adduktorenverlängerung, Hüftbeugeverlängerung, Kniebeugeverlängerung und Verlängerung der Achillessehnen. Dies alles musste dann intensiv gedehnt werden.
Aufgrund dieser OP konnte er die geplanten Therapien nicht antreten.

Dafür ermöglichte ihm dann Kinderschicksale vom 29.08.-09.09.2011 eine Delphintherapie in Curacao.
David brauchte diesmal eine längere Eingewöhnungszeit, da der Flug für ihn sehr anstrengend war. Seine Skloiose ist schon zunehmend fortgeschritten und bereitet ihm größere Schmerzen. David wurde täglich mit verschiedenen Methoden gedehnt und gestreckt, seine Atmung wurde besser. Die inneren Organe hatten wieder richtig Platz und David war von Tag zu Tag zufriedener. Sein Delphin Mateo war leider auch krank, trotz allem genossen die beiden das ruhige Schwimmen und die leichten, sanften Berührungen. Die zusätzlich angebotene Biofeedback-Methode konnte leider nicht genutzt werden, da sie er ablehnte und die Augen schloss. Wunderbar ist, dass David sein Lächeln wieder hat und auch völlig entspannt ist.

Mittlerweile war David auch 18 Jahre alt geworden und konnte nicht mehr von uns unterstützt werden.

David ist leider am 28.06.2012 im Kreise seiner Familie eingeschlafen, vielleicht wollte er bei seinem geliebten Delfin Mateo sein.

Davina

geb.: 06.04.2006

Diagnose: Ehem. Frühgeborenes 33. SSW, psychomotorische Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsstörung, orofaziale Störung (Funktionsstörung des Mundes).

Davina wurde als Frühchen geboren und leidet unter verschiedenen Störungen. Die Funktionsstörungen des Mundes führen zu Komplikationen während der Kommunikation, Atmung und der Nahrungsaufnahme.

 

Erfolgsbilanz:

Kinderschicksale unterstützt Davina mit einer Kurzzeit-Therapie mit Tieren für Spezial-Kids vom 13.-19.10.2014 in Lindwedel.

Davina hat seit der Therapie eine größere Ausdauer, höhere Konzentration und phasenweise klappt auch das Essen besser. Sie unterläßt tätliche Angriffe auf andere Personen und ist ruhiger, entspannter und freier von Blockaden geworden. Sie kann sich auf neue Situationen einlassen und diese ab und zu Ende bringen. Emotional hat sie sich weiterentwickelt, Gefühle werden je nach Bedarf wahrgenommen.


Davina bei der Weihnachtspäckchenübergabe
der HypoVereinsbank im Dezember 2014

Davina nahm vom 08.-10.04.2015 an den Therapeutischen Reit-Projekttagen der Lebenshilfe Lauf-Schönberg teil. Dort hat sie in einer kleinen Gruppe intensiv mitgearbeitet und konnte ihr Wissen Pferde betreffend gut einbringen. Sie zeigte positives Durchhaltevermögen, Verständnis und hat die ihr über-
tragenen Aufgaben zielgerecht erledigt. Durch den intensiven Tierkontakt konnte sich ihre Wahrnehmung in Teilbereichen etwas verbessern.

Seit April 2015 erhält Davina nun auch Reittheraphie. Dadurch wird ihre Konzentrationsfähigkeit in kleinen Abschnitten gesteigert, ebenso das Durch-
haltevermögen und die Selbstständigkeit. Emotionale Blockaden werden ge-
löst, sie zeigt bei verschiedenen Alltagssituationen zu Hause, wie in der Schule viel Freude und Eifer am praktischen Tun. Die fehlende Sozialkompetenz und Beobachtungsgabe wird teilweise gefestigt, Davina läßt auch zwischendurch die Meinung anderer gelten und versucht diese zu akzeptieren.

Davina hat eine deutliche Lernschwäche mit Verdacht auf Dyskalkulie und Legasthenie.
In unbetreuten Momenten zeigt sie gegenüber schwächeren Kindern ein ausgrenzendes und degradierendes Verhalten. In Momenten der Überforderung und bei Stress neigt sie dazu sich körperlich und verbal aggressiv zu äußern.
Der Gruppenkontext in der Reittherapie soll weiterhin so entwickelt werden, dass Davina für sich konstruktive Konfliktlösungsstrategien entwickeln kann. Ebenso eine Förderung ihrer Merkfähigkeit, dadurch soll ein besseres Lernen-Können unterstützt werden.
Koordination und Krafteinsatz sollen weiterhin verbessert werden.

      
Davina bei der Weihnachtspäckchenvergabe
der HypoVereinsbank 2015

Davina erhielt seit Januar 2016 Reittherapie in Einzel-, sowie Gruppenstunden (heilpädagogisches Voltigieren) auf kleinen Ponys.
Sie nützte die Einzelstunden um ihre Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Umsetzung von Handlungsanweisungen, Einfühlungs- und Lernvermögen, sowie Fein- und Grobmotorik zu verbessern.
Beim heilpädagogische Voltigieren zeigte sie großes Interesse, ist recht offen und anhänglich. Manchmal testet sie aber auch ihre Grenzen aus. Davina ist in der gefestigeten Gruppensituation sicherer, sozialer und mutiger geworden.

Im Mai fanden dann wieder 3 Projekttage statt. Dabei lernte Davina Regeln einzuhalten, mitzuhelfen, sich mit anderen Kindern abzusprechen. In kleinen Gruppen verringerte sich ihr "Stressspiegel", es gab keine körperlichen Auseinandersetzungen mehr.

   

 Davina beim Therapeutischen Reiten, sowohl allein als auch in der Gruppe

                           

Davina erhielt bis April 2017 Therapeutisches Reiten

 

Elanur

geb. 01.08.2010

Diagnose: VACTERL-Syndrom, Klumpfüße beidseits

Das VACTERL-Syndrom steht für verschiedene Fehlbildungen. So kam Elanur zusätzlich zu den Klumpfüsschen noch mit einem Herzfehler, einer Fehlbildung der Speiseröhre und der Wirbelsäule auf die Welt. Der linke Fuß ist ein schwerer Klumpfuß, wodurch sie auch eine linke Asymmetrie hat und die linke Körperseite nicht so aktiv bewegen kann.
Durch intensive Krankengymnastik und Ostepathie sind schon deutliche Verbesserungen eingetreten. Wir werden Elanur weiterhin mit Osteopathie unterstützen.

Erfolgsbilanz:

Elanur erhielt von Januar bis Juni 2011 Osteopathie in Nürnberg.
Es haben sich dadurch viele Fortschritte gezeigt, so z.B. bei ihrer Links-Asymetrie.
Sie kann diese besser kontrollieren und bewegt diese schwächere Körperhälfte aktiv mit.
Leider konnten noch keine Ziele bei ihrem Fuß erreicht werden. Von Mai bis Juli 2011 wurde der Fuß eingegipst und am 07.07. operiert.
Elanur entwickelt sich geistig und motorisch hervorragend. Allerdings hat sie immer noch ihre Gedeihstörung, sie wiegt sehr wenig und wächst sehr langsam. Leider wurden bisher dafür keine Therapien und Lösungen gefunden. Von September bis Dezember 2011 erhielt sie weiterhin Osteopathie.

Nach der 2. OP besserte sich Elanurs linker Fuß sehr, die OP war sehr erfolgreich. Sie muss seitdem nachts auch weiterhin die Alfaflexschiene und tagsüber ihre Lederschiene tragen. Sie hat mit 15 Monaten angefangen frei zu laufen.
Leider ist die Gedeihstörung noch nicht behoben. Das Mädchen wog mit 16 Monaten 6300g und ist 68 cm groß, es geht ihr aber trotz des Untergewichts sehr gut. Seit August 2011 geht Elanur mit Freuden in die Kinderkrippe.

Von September bis Dezember 2011 erhielt Elanur Therapeutisches Schwimmen. Sie konnte sich nach wenigen Therapiestunden selbstständig mit Schwimmhilfen durchs Wasser bewegen. Mittlerweile bewegt sie sich zielgerichtet und altersgerecht voran. Sie akzeptiert Berührungen und Behandlungen am operierten Fuß, sodass eine Mobilisierung während der Therapie möglich ist. Beim Bewegen im Wasser wird sehr auf eine Stärkung des Haltungshintergrund geachtet, um eine symetrische Entwicklung der Wirbelsäule zu fördern.

Auch 2012 erhielt Elanur von Januar bis November Therapeutisches Schwimmen. Sie kann sich selbständig im Wasser bewegen und kommt zielgerichtet und altersgerecht voran. Sie akzeptiert Behandlungen am operierten Fuß, sodass eine Mobilisierung während der Therapie möglich ist. Beim Bewegen im Wasser ist eine Stärkung des Haltungshintergrund wichtig, um eine symetrische Entwicklung der Wirbelsäule zu fördern.

Leider können wir Elanur nicht mehr unterstützen, da sie im November 2012 aus Mittelfranken weggezogen ist.

Elias M.

geb. 30.04.2009

Diagnose: Globale Entwicklungsstörung, Intensivtremor (Zittern), Muskuläre Hypotonie, Essstörung

Elias leidet seit Geburt an Entwicklungsstörungen, ausgeprägte, ganzkörperliche Wahrnehmungsbeeinträchtigung, isst nicht und muss durch eine PEG-Sonde mit Sondernahrung versorgt werden. Ebenso leidet er unter Sprachentwicklungsstörungen, er spricht nur einzelne Wörter.

Erfolgsbilanz:

Elias erhielt von Dezember 2011 bis August 2012 Logopädie mit folgendem Ziel:

  1. Abbau der Hypersensibilität im Bereich Füße, Hände und Gesicht
  2. Interesse wecken für Nahrungsmittel und Tolerieren derselben in der Hand
  3. Allgemeine Förderung der Sprachentwicklung

Bis auf wenige Worte, die Elias nach Aufforderung imitiert, kommuniziert der Junge nonverbal. Sein Kommunikationsverhalten ist noch eher zurückhaltend, es überwiegt Blickkontakt.

Kinderschicksale unterstützte Elias von Oktober bis Dezember 2012 1x wöchentlich mit Osteopathie. Seit September 2012 besucht er einen Kindergarten mit Förderschwerpunkt für geistige Entwicklung.

Kinderschicksale kann das Kind leider nicht mehr betreuen, da sich die Familie leider nicht mehr meldet.

 

Fabian D.

geb. 08.10.1991

Leider kann Fabian keine Unterstützung von Kinderschicksale mehr bekommen, da er über 18 Jahre alt ist. Wir werden uns aber auch weiterhin mit großem Interesse über seine Fortschritte und seinen Gesundheitszustand informieren lassen.

Diagnose: Schweres Schädel-Hirn-Trauma, auf dem linken Auge erblindet

Es geschah am helllichten Tag und in einer jener Sekunden, vor denen jeder sich fürchtet. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit hat aus einem quirligen neunjährigen Jungen einen schwerst behinderten Pflegefall gemacht.

Am frühen Abend des 21. Mai 2001 kurvte Fabian auf dem Fahrrad durch seinen kleinen Heimatort Neudorf (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Sein Bruder Manuel fuhr hinter ihm. Er hörte das Auto kommen und schrie: "Fabian". Der drehte sich um - ein Schlag - der Kleine lag regungslos am Boden.
16 Monate später sitzt Fabian in einem Spezialrollstuhl im Wohnzimmer seiner Eltern. Über ein Jahr hat er in Klinik und Reha-Zentrum verbracht. Ein Stützkorsett stabilisiert seinen Körper, der über eine Magensonde ernährt werden musste. Im Bauch sollte einen Art Pumpe spastische Lähmungen verhindern. Seinen Kopf und seine Arme konnte er ein bisschen bewegen. Geistig ist er voll da. Ein hübscher Junge mit kurzen blonden Haaren, dessen blaue Augen blitzen, wenn er sich freut. Mit Blicken, Kopfbewegungen und Lauten verständigt er sich. Nur ein Wort konnte Fabian sprechen: "Mama".
Irmgard Dörntlein hat ihren Reinigungsjob aufgegeben, um Fabian zu betreuen. Mehrmals musste sie in der Nacht aufstehen, um ihn umzulagern, damit er sich nicht wund lag. Immer wieder haben sich Fabians Eltern die Frage nach dem "Warum" gestellt. "Das ist das Schlimmste, was es gibt", sagt Vater Hermann, ein Maurer. Diffus ist die Hoffnung, Fabian werde wieder einigermaßen gesund; kein Arzt weiß darauf eine Antwort. In solch einer Situation klammert man sich an jeden Strohhalm.
Unser Verein hatte dann Fabian zu einer Delfintherapie (17.10.-07.11.2003) in Florida angemeldet. Motiviert dazu hatte uns die Liebe Fabians zu Wasser und Tieren und die Tatsache, dass amerikanische Wissenschaftler bereits seit 20 Jahren bei unterschiedlichen Krankheitsbildern mit Meeressäugern als Therapeuten arbeiten, teilweise mit verblüffenden Erfolgen. Ob allein schon der Umgang mit den Tümmlern hilft oder - wie russische Wissenschaftler vermuten - deren Ultraschall-Signale, ist unklar. In Deutschland steckt die Methode noch in den Kinderschuhen; im Delfinarium des Nürnberger Tiergartens ist ein vom Freistaat gefördertes bundesweit bislang einmaliges Forschungsprojekt angelaufen.

Erfolgsbilanz:

Fabian war vom 17.10.-07.11.2003 in Florida zur Delphin-Therapie.
Was hat die weite Reise und die Therapie für den schwerst behinderten Jungen gebracht? Der 11-jährige Junge hat nun völlig neuen Lebensmut, er ist viel fröhlicher geworden, sein Allgemeinzustand hat sich erkennbar verbessert. Die muskulären Verspannungen an seinen Füßen und Händen sind viel lockerer geworden, seine Schuhe können ihm jetzt problemloser angezogen werden und er kann besser greifen. Bei der Sprachtherapie mit einer Magnettafel lernte er mit großen Buchstaben Sätze zu formulieren, die dann dem Delphin als Kommandos per Pfeife erteilt wurden. Dadurch wurde auch Fabians Aussprache wesentlich deutlicher und sein Wortschatz viel größer. Durch ein hochmodernes Laufgestell, das seine Krankenkasse finanziert hat, hat sich die Mobilität des Buben wesentlich erhöht.
Fazit: Im Jahr 2005 soll Fabian möglichst eine weitere Delphin-Therapie machen.

Fabian nahm in der Zeit von Februar-April 2004 15 x an einer Biofeedback-Therapie teil, um Muskelaufbautechnik für Rücken, Beine und Hände zu erlernen, damit er weitere Fortschritte in seinem Bewegungsablauf erreichen kann. Wir hoffen, dass er dadurch vielleicht wieder stehen, laufen und greifen lernt. (Biofeedback 1 und (Biofeedback 2 - siehe auch Service/Fachthemen).

Seit dem Frühjahr 2005 erhält Fabian in regelmäßigen Abständen manuelle Therapie und im August 2005 war er mit seiner Mama zur Knochen-Therapie in Hamm.

Die 2. Delphin-Therapie war vom 19.-30.9.2005 in Curacao. Therapieziele waren: Verbesserung des Gehens, Stärkung der Rückenmuskulatur, Regulation der Tonusverhältnisse, Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit. Nach der 2-wöchigen Therapiezeit konnten folgende Fortschritte erkannt werden: Der Tonus seiner Arme ist wesentlich geringer, er kann seine Hände viel leichter öffnen und in Ruhestellung halten. Seine Füße sind beweglicher geworden, das Gangbild sicherer. Fabians Sprache hat sich ebenfalls verbessert, man kann ihn viel besser verstehen und seine Mama sagt, dass seine Zunge viel hypotoner geworden ist. Er schaft es jetzt auch besser seine Skoliose (Rückratverkrümmung) und dadurch seine gesamte Haltung auszugleichen.

Wir freuen uns alle, wenn er weiterhin so tolle Fortschritte macht!

Fabian erhält weiterhin Manuelle Therapie in Hamm, wodurch er insgesamt deutlich lockerer und besser beweglich geworden ist. Seine Mama berichtet, dass er zunehmend seine Höhenangst verliert. Freier Sitz und Vierfüßlerstand haben sich weitergehend stabilisiert. Er ist in der Lage, wenn er an den Händen gehalten wird, von seinem hochgefahrenen Pflegebett herunterzuspringen. Ebenfalls verbessert sich seine Sprache langsam aber kontinuierlich.
Fabian trainiert regelmäßig 1 Stunde täglich im rezeptierten Richter-Stehgerät, ebenso 20-25 Min. Gehübungen im Gehgerät.

Zusätzlich trainiert er jeden Tag 1 Stunde mit seinem Therapiefahrrad.
Mit der rechten Hand kann er sich das Gesicht waschen, die linke Hand werde im Alltag praktisch nicht eingesetzt, auch die Zähne kann er sich teilweise selbstständig putzen.

Fabian G.

geb. 08.10.2011

Diagnose: Extremfrühchen, Hirnblutung 3. und 4. Grades beidseitig, Mekoniumileus (Darmverschluss), Kurzdarmsydrom, symptomatische Epilepsie,
Kraniosynostose (Verknöcherung einer oder mehrerer Schädelnähte)


Fabian wurde als extremes Frühchen in der 25. Schwangerschaftswoche geboren. Obwohl er noch so klein ist, hat Fabian schon sehr viel durchmachen müssen. Er erlitt Hirnblutungen beidseitig 3. und 4. Grades. Dann kam es auch noch zu einem Darmverschluss (Mekoniumileus) mit mehrmaliger
Bauchnahtinsuffizienz nach 6 OPs. Außerdem ist noch nicht ganz klar, inwieweit der Junge sehen und hören kann.

Erfolgsbilanz

Von April bis Dezember 2012 hat Fabian nun bereits Osteopathie erhalten. Sein Kopf wird von einer Therapiesitzung bis zur nächsten immer besser, die Verformungen durch die Geburt und den dauerhaften Krankenhausaufent-
halt sind kaum noch sichtbar.

  
Fabian im Oktober 2012                        und Dezember 2012

Auch 2013 wurde Fabian von Januar bis Dezember mit Osteopathie therapiert. Seit Ende des Jahres beginnt er zu robben, ebenfalls entwickelt sich seine Sprache. Die Verformungen des Kopfes sind fast gar nicht mehr zu sehen.

       
         Fabian bei der Weihnachtspäckchenvergabe der
                HypoVereinsbank im Dezember 2013

Fabian kann leider nicht mehr betreut werden, da er scheinbar seit 2014 nicht mehr hier wohnt.

Fabian L.

geb. 15.02.1998

Diagnose: Allg. Entwicklungsverzögerung, schwere Mehrfachbehinderung, Muskelhypotonie, Pitt-Hopkins-Syndrom (eine seltene Form der Entwicklungsstörung mit schwerer geistiger Behinderung)

Fabian kam ohne Komplikationen auf die Welt.
Ab dem 5.-6. Lebensmonat war bei ihm dann eine zunehmende Entwicklungsverzögerung aufgetreten. Wegen seiner muskulären Hypotonie erhielt er Krankengymnastik. Weitere Untersuchungen in verschiedenen Kliniken waren ohne Ergebnisse und Befund. Mit 3 Jahren kam Fabian in einen integrativen Kindergarten und fing in dieser Zeit auch zu robben an.

Der Junge konnte im Alter von 6 Jahren weder laufen, stehen, krabbeln, sprechen noch selbstständig essen und trinken. Fabian besucht eine besondere Schule mit Tagesstätte.

Erfolgsbilanz:

Fabian war vom 30.05.-17.06.2005 zur Delphintherapie in Key Largo/Florida. Seine Eltern waren begeistert von den Anwendungen. Er ist viel lebhafter, aufmerksamer und kräftiger geworden, sucht mehr Blickkontakt und hat mehr Mut selbstständig die verschiedensten Dinge zu bewerkstelligen. Wenn sich ihm seine Mama mit ihrem Kopf nähert, gibt er ihr jetzt sogar eine Kuss, was er früher nicht machte.
Allerdings hat Fabian sehr lange gebraucht, um sich während der Therapie an die neue Umgebung, die Tiere und die für ihn doch harte Arbeit zu gewöhnen. 

7

Mittlerweile spricht Fabian ca. 4-5 Einzelwörter. Mit Unterstützung kann er einige Schritte laufen. Leider schläft er nachts recht schlecht und unruhig.


Fabian im Sommer 2008

Fabian erhielt von Oktober bis Dezember 2008 Reittherapie in Rückersdorf und ist seitdem in der Gleichgewichtskontrolle stabiler geworden. Er hat weniger Angst vor Tieren, das Vertrauen wurde im allgemeinen gestärkt. Seine Handmotorik wird gefördert und er hält sich auch längere Zeit am Pferd und an den Zügeln fest.

Vom 30.03.-24.04.2009 erhielt Fabian die 1. Spidertherapie in Postbauer-Heng. Durch den Muskelaufbau kann er jetzt besser und länger stehen, hat eine bessere Haltung und schaft es auch leichter sich aufzurichten und das Gleichgewicht zu halten. Fabian machte die Therapie von Mal zu Mal mehr Spaß.

Die 2. Spidertherapie war in der Zeit vom 26.10.-06.11.2009. seitdem schafft es Fabian immer besser sich selbst aufzurichten, Dank der Kräftigung seiner Bauchmuskulatur. Er kann nun auch eine stabile Sitzpositzion halten. Insgesamt wirkt er kräftiger und lebhafter. Beim 2. Mal hat ihm die Therapie sichtlich Spaß gemacht.
Seit November 2009 erhiet Fabian wieder Reittherapie. Dadurch konnte sich seine Feinmotorik weiterhin verbessern. Er hält Gegenstände besser und länger fest. Vor dem Pferd hat Fabian auch keine Angst mehr, sein Gleichgewicht lernt er immer besser zu halten.

Aufgrund eines Schulunfalls im Januar 2010 konnte Fabian bis März keine Reittherapie machen. Er nimmt aber jetzt wieder sehr rege daran teil, es gefällt ihm und er hat keine Berührungsängste mehr.


Fabian bei der Reittherapie

Fabain war vom 24.05.-04.06.2010 in der Slowakai zur Adeli-Therapie. Für ihn waren es zwei sehr harte Wochen, so seine Eltern, anfangs hatte er Anpassungsschwierigkeiten, machte dann aber die Übungen immer besser mit. Es wurden seine Kraft und Ausdauer trainiert, beim Gehen mit Unterstützung hält Fabian jetzt besser und länger das Gleichgewicht, insgesamt macht er nun einen fitteren Eindruck.


Fabian bei der Adeli-Therapie im Frühjahr 2010

Von April bis Dezember 2010 hat Fabian wieder an der Reittherapie teilgenommen. Er kann nun schon ohne Korsett reiten, da er sich selbstständig aufrichtet und sich auch seine Skoliose verbessert hat. Er reitet mit viel Freude und hat auch gelernt das Pferd zu füttern.

Auch 2011 erhielt Fabian von Januar bis Dezember weiterhin Reittherapie. Wenn Fabian merkte, dass er zum Reiten fährt, zeigte er bereits große Vorfreude. Er lächelte das Pferd an und streichelet es dann. Seine Feinmotorik wurde verbessert, die Handbewegungen sind ruhiger und koordinierter als früher. Sein Gleichgewicht hält er von mal zu mal besser. Er zeigt mehr Ausdauer und wird nicht mehr so schnell müde.
Fabians Rumpfstabilität hat sich in den letzten Monaten verbessert, so dass er nun zwar mit wechselndem Tonus, aber insgesamt aufrechter auf dem Pferd sitzt und sich besser ausbalanciert. Er wird auf dem Pferd motorisch deutlich ruhiger.


beim Familientreffen 2011


Im Sommer 2012

Von Januar bis Dezember 2012 hat Fabian weiterhin am heilpädagogischen Reiten teilgenommen. Er bürstet mit einigen Bürstenstrichen mittlerweile sein Pferd, hat scheinbar keine Angst mehr vor dem Pferdekopf, da er ihn anfasst und streichelt.

Das Aufrichten seines Oberkörpers über längere Strecken ist deutlich besser geworden, Fabian sitzt besser im Gleichgewicht und braucht weniger Hilfestellung. Gezielte Bewegungen gelingen ihm besser.

Auch 2013 fand für Fabian sehr regelmäßig die Reittherapie statt, zu der er gerne  und motiviert kommt. Sein Verhalten ist inzwischen konzentrierter  und zielgerichteter, nach Aufforderung berührt er bestimmte Körperstellen des Pferdes und streichelt den Pferdekopf aufmerksam und ausdauernd. Er zeigt nur noch selten Angstreaktionen.
Beim Putzen findet Fabian die Bürste allein in der Putzkiste, er bürstet selbstständig ohne die Bürste fallen zu lassen und legt sie dann wieder in die Kiste zurück. Das bedeutet, dass Fabian mit geringer Intervention klar überschaubare Handlungssequenzen ausführen kann.
Beim Aufsteigen zum Reiten kann er allein neben dem Pferd stehen und sich durch Abstützen festhalten. Seine Aufrichtung und Symmetrie haben sich auch weiterhin verbessert, Fabians Arm- und Beinbewegungen sind ruhiger und koordinierter geworden. Bei Richtungswechsel fängt er nun an, den Oberkörper entsprechend mit zu drehen und das Gleichgewicht zu verlagern.

Frühjar 2014: Fabian ist jetzt 16 Jahre alt und bereits 176 cm groß. Leider hat sich durch das starke, schubweise Wachstum seine Skoliose trotz des Korsetts, das er seit 7 Jahren tagsüber tragen muss, verschlimmert. Daher ist eine OP wahrscheinlich leider unumgänglich.

      


Die Spaziergänge mit seinem Westie-Terrier sind für ihn ganz wichtig und machen beiden sehr viel Freude.

 

Die Reittherapie fand auch 2014 wieder das ganze Jahr für Fabian statt.
Er ist sehr lebhaft, reagiert auf die Nennung seines Namens und auf alltägliche Aufforderungen. Fabian hilft jetzt beim Ausziehen von Jacke und Mütze mit. Bei den Mahlzeiten führt er die Gabel mit verstärktenm Griff selbstständig zum Mund. Mit seinem Rolli bewältigt er alleine kurze Strecken, er ist fröhlich und ausgeglichen und spielt am liebsten mit kleinen Bällen und Kugeln.

Fabian wurde im März 2015 an Skoliose operiert und konnte dadurch bis Ende Juni nicht an der Reittherapie teilnehmen.
Nachdem er die OP gut überstanden hatte, nahm er im Oktober die Reittherapie wieder auf. Fabian kann jetzt wieder ziemlich lang sitzen, allerdings ist er noch nicht schmerzfrei.

Von Januar bis Juli 2016 erhält Fabian weiterhin Reittherapie. Wir wünschen ihm, dass er nun bald ganz schmerzfrei sein kann.

Leider kann Fabian keine Unterstützung von Kinderschicksale mehr bekommen, da er über 18 Jahre alt ist.

Franziska Ke.

geb. 10.03.1990

Diagnose: Hemimegalencephall (anormale Gehirnveränderung) mit cerebralem Anfallsleiden

Franziska ist ein sehr freundliches zugewandtes und kontaktfreudiges Kind. Gleich nach der Geburt kam sie wegen ihrer anormalen Kopfform nach Nürnberg in die Cnopf'sche Kinderklinik.

Franziskas Anfallsleiden ist mit Medikamenten alleine nicht ausreichend einzustellen (ca. 60 Anfälle pro Tag). Deshalb erfolgten 1990 und 1991 eine Hemisphärektomie. Hierbei wurde der größte Teil der linken Gehirnhälfte entfernt, was die Anfälle auf maximal 10 Stück pro Tag reduzierte.
Auf Grund der Hemimegalencephalie ist Franziska geistig, und körperlich schwerstbehindert, sie ist hochgradig sehbehindert, inkontinent und kann nicht laufen, stehen, sprechen oder selbständig essen.

Erfolgsbilanz:

Das Mädchen erhielt einmal in der Woche Reitentherapie und Logopädie, zwei bis dreimal Krankengymnastik und 14-tägig Schwimmen.
Franziska ging von 1993 bis 1997 in den Kindergarten der Lebenshilfe Weißenburg. Danach wurde sie in die "Private Schule für mehrfachbehinderte Blinde und Sehbehinderte" in Rückersdorf eingeschult, dort bekommt sie auch eine spezielle Sehförderung.
Franziska war 1995 vier Wochen zur Reha in der Taunusklinik Falkenstein, wo sie krankengymnastisch nach Bobath, logopädisch mit orofazialer Regulationstherapie nach Castillo-Morales behandelt wurde.

Wegen ihrer Epilepsie war Franziska 1999 zum Monitoring und erneuten Einstellen 9 Wochen in Vogtareuth.

Im Jahr 2000 war Franziska fünf Wochen in Gaillingen im Jugendwerk zur Reha. Das angestrebte Ziel war die Stabilisierung und Koordinierung der Wirbelsäule und der unteren Extremitäten sowie die Verbesserung des Gleichgewichtssinns.

2005 erhielt Franziska 2x synergetische Reflex-Therapie.

Franziska kann leider keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da sie über 18 Jahre alt ist.

Franziska Kr.

geb. 10.08.1994

Diagnose: Geistig und körperlich behindert

Franziska ist durch einen Gehirnschaden seit Geburt geistig und körperlich behindert (mit einer abnormen Fußstellung). Franziska muss rund um die Uhr betreut werden.

Erfolgsbilanz:

Die Betreuung war für die allein erziehende Mutter ohne Führerschein jedoch sehr schwierig. Das Familienleben wurde dadurch erschwert, dass die Frau natürlich auch kein Auto hatte. Die Mutter musste ihre Tochter mit dem Fahrrad zu den Arztbesuchen und Therapien transportieren.
Fr. Schwenk schlug vor, der Mutter von Franziska den Führerschein zu finanzieren. So sollte der Führerschein ein erster Schritt zu mehr Erleichterungen des Familienlebens sein. Bestens betreut wurde sie von der Fahrschule Helmut Reuter, Suffersheim, Sommerleite 5, 91781 Weißenburg.

Bericht von Uwe Mühling, Weißenburger Tagblatt:
... Gemeinsam mit der Aktion ?Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks hat ?Kinderschicksale" für Gerda K. den Führerschein sowie einen Kleinwagen finanziert. Die Weißenburgerin ist die Mutter der neunjährigen Franziska. Das Mädchen ist von Geburt an geistig und körperlich behindert und muss rund um die Uhr betreut werden. Da sich die allein erziehende Mutter auch noch um ihre ältere Tochter kümmern muss und obendrein Schicht arbeitet, befindet sich die Familie in einer äußerst schwierigen Situation. Diese wurde nicht zuletzt dadurch erschwert, dass Gerda K. bislang keinen Führerschein besaß, geschweige denn ein eigenes Auto. So musste Franziska beispielsweise bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zu den verschiedensten Therapien gebracht werden. Das hat sich jetzt Dank ?Kinderschicksale" und ?Sternstunden" geändert. Zuerst machte Gerda K. unter bester Betreuung bei der Fahrschule Reuter (Suffersheim) ihren Führerschein. Der bestandenen Prüfung folgte jetzt die nächste Bescherung in Form eines Mitsubishi-Colt, der im Autohaus Schmidt in Weißenburg übergeben wurde. Das Autohaus steuerte selbst noch eine Spende von 500 Euro bei und spendierte auch Winterreifen und Zubehör. Die Freude bei Gerda K. und ihrer Tochter war natürlich riesengroß. Der Kleinwagen bringt für den oft sehr schwer zu bewältigenden Alltag enorme Erleichterungen. Gerade jetzt im Winter werden durch das Auto viele Wege vereinfacht. Ein völlig neues Lebensgefühl für die kleine Familie. Die Mutter bekommt in nächster Zeit noch die Möglichkeit, ihr fahrerisches Können durch ein kostenloses Fahrsicherheitstraining und einen Energiesparkurs bei der Fahrschule Reuter zu verbessern. Im Fall von Franziska und Gerda K. sind es also der Führerschein und das Auto, die wichtige Hilfen bringen, in anderen Familien finanziert ?Kinderschicksale" Therapien und viele wertvolle Alltagshilfen. ...

Völlig neues Lebensgefühl: Cristine Wägemann, Birgid Schwenk, Jochen Reuter und Andreas Schmidt freuten sich bei der Autoübergabe im Autohaus Schmidt in Weißenburg mit Gerda K. und deren kleinen Tochter Franziska (von links).

Franziska war 18.10.-13.11.2004 mit ihrer Mama in Polen zur Spider-Therapie, da sie nach wie vor zu Agressionen neigt, kontaktarm ist, zwar selbstständig mit Unterstützung gehen kann, aber mit dem linken Bein (Unterglied) hinkt.
Die vielseitigen Therapien in Polen zielten auf eine Besserung der posturalen Spannungsverteilung und Stimulierung des Sprachbereiches ab. Auch wurden Atemübungen mit Verlängerung der Ausatmung durchgeführt. Durch die angebotenen Behandlungen wurden wesentliche Verbesserungen im Bereich der Koordination, Gleichgewichtsreaktionen als auch anderer genannter Parameter erreicht. Verbesserter Muskeltonus, Verbesserung des gesamten Laufbildes sowie bessere Konzentrationsfähigkeit. Laut der Ärzte wäre eine Fortsetzung der Therapie wünschenswert.

Franziska war vom 19.09.2005 - 30.09.2005 in Curacao zur Delphintherapie. Durch die Therapie ist sie wesentlich ruhiger geworden, was für gemeinsame Unternehmungen recht gut ist. Sie kann sich viel besser vermitteln, reagiert mit "Ja" und "Nein", wenn sie angesprochen wird. Außerdem ist sie viel aufmerksamer geworden, sie erkennt auch Zusammenhänge viel besser. Laut den Therapeuten soll sie auch wesentlich mehr gefordert werden, was ihre Familie darauf jetzt gerne tun wird.

Franziska lebt seit 2009 im Auhof in Hilpoltsein und wird dort komplett betreut.

Georg

geb.: 2000

Diagnose: Schwere Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen

Kinderschicksale wird Georg mit einer heilpädagogischen Behandlung (Neurofeedback) zur Stärkung der Selbststeuerung unterstützen.

Erfolgsbilanz

Die Neurofeedbacktherapie (Lernthreapie) die Georg von Mai bis Dezember 2012 erhielt zeigt erste Erfolge. Er lernt wichtige Methoden um seinen Orientierungspunkt zu finden, damit er sich sammeln und konzentrieren kann. Es wurde sein Lerntyp festgestellt und es wurden passende Lernstrategien erarbeitet. Mittlerweile zeigt sich, dass Georg lernt, sich selbst aus seinem schwierigen Verhalten zu lösen.

Die Therapie war auch 2014 für Georg recht gut. Durch die Gespräche mit der Therapeutin ist er selbstbewußter geworden, ihm wurden unter anderem auch Methoden beigebracht, die ihn in der Schule in kritischen Situationen zur Ruhe und Mitte kommen lassen.
Mittlerweile ist Georg leider aufgrund seines Alters und auch der Pupertät nicht mehr bereit diese Therapie weiter zu machen.

Hannah

geb. 13.06.2000

Diagnose: Rett-Syndrom

Die körperliche und geistige Entwicklung bleibt stehen.
Bedingt durch einen Gendefekt baut das Gehirn ab.

Hannah hatte sich zunächst ganz normal entwickelt, redete, lief und spielte ganz normal. Doch die Eltern mussten feststellen, dass sich das zweieinhalbjährige Mädchen zurückentwickelt.
Nach mehreren Untersuchungen kam schließlich die niederschmetternde Diagnose: Hannah leidet am Rett-Syndrom, das durch einen seltenen schweren genetischen Defekt bedingt ist. Leider kann kein Arzt sagen wie stark die Krankheit bei den jeweiligen Kind auftritt. Das Mädchen ist verbal und auch motorisch sehr eingeschränkt. Über die Lebenserwartung gibt es verschiedene Meinungen. Eine Heilungschance gibt es bislang nicht.

Erfolgsbilanz:

Hannah schläft seit März 2003 in einem Wasserbett, um Wirbelsäulenverkrümmungen vorzubeugen (gestiftet von Kinderschicksale Mittelfranken).

Vom 27.9.-12.10.2003 war sie mit ihren Eltern in Florida zur 1. Delphintherapie. Hannahs Eltern sprechen von einem Supererfolg und sind mit den Fortschritten sehr zufrieden: Sie ist im Wasser recht sicher geworden, ist quirlig und will davonschwimmen. Auch in der Badewanne hat sie keine Angst mehr, geht sogar mit dem Kopf unter Wasser. Der Augenkontakt ist viel besser geworden. Hannah kann sich auch besser vermitteln, z. B. wenn sie Musik hören möchte, geht sie zur Stereoanlage oder wenn sie ein Joghurt essen möchte nimmt sie den Löffel in die Hand. Auch bei der Ergotherapie geht sie an Hindernisse heran. Ihre Eltern überlegen, ob sie nicht doch in einen normalen Kindergarten gehen kann, sie ist anderen Menschen gegenüber zutraulicher geworden.

Hannah bekommt seit längerer Zeit eine Therapie an einem Giger MD. Mit dem Giger MD gelingt es Schädigungen des zentralen Nervensystems anzuregen und positiv zu beeinflussen. Durch diese Behandlungen lassen sich positive Veränderungen im Selbstbewusstsein und erhöhte Aktivitäten in der Mobilität bei ihr feststellen, es ist auch gelungen die zentrale Verarbeitung unterstützend anzuregen, sowohl ihr Rythmusgefühl wie auch die Koordinationsfähigkeit zu aktivieren.

Im August/November 2004 und Februar 2005 nahm Hannah an einer Lernintegration teil.

Durch eine Reittherapie wurde sie im November/Dezember 2004 weiter gefördert.

Hannah war vom 28.08.-02.09.2005 in Curacao wieder zur Delphintherapie. Es gab natürlich schon einige Fortschritte zu verzeichnen. Das Mädchen kann jetzt aus dem Stand Gegenstände vom Boden aufheben, ohne umzufallen. Sie hält sehr lange Blickkontakt. Hannah steigt mit Hilfe (Geländer und Hand) Treppen und kann jetzt immer mehr Aufgaben umsetzen. - Prima, weiter so! - Ihre Eltern waren 100 % zufrieden mit der Therapie. (Bericht als PDF-Datei)

Jan-Niklas

geb. 20.11.1998

Diagnose: Schwere Mehrfachbehinderung, cerebrales Anfallsleiden, psychmotorische Entwicklungsverzögerung

Bei der U2 wurde ein Herzfehler - mit muskulären Ventrikelseptumdefekt (Durchmesser: 5,6 mm), einen Vorhofseptumdefekt (Durchmesser: 9,1 mm) sowie pulmonale Hypertonie festgestellt.

Im Februar 1999 wurde die Herz-OP durchgeführt. Bis März 1999 hatte sich seine Leber stark vergrößert und reichte bis in den Unterbauch, es wurde von einer evtl. Entzündung der Bauchspeicheldrüse gesprochen. Jan-Niklas hatte bereits beginnendes Multiorganversagen und Niereninsuffizienz. Am 4.4.1999 durfte er dann endlich nach Hause.
Schon bald wurde Microcephalie diagnostiziert, was bedeutet, dass Jan-Niklas Kopf den Umfang betreffend, nicht wuchs, wie es dem Alter entsprechend üblich gewesen wäre.
Zur wöchentlichen Krankengymnastik kam schon bald die Frühförderung durch die Lebenshilfe Weißenburg dazu.
Trotz therapeutischer Förderung holte Jan-Niklas seinen Entwicklungsrückstand nicht auf. Der Junge kann laufen, rennen, hüpfen, Ball spielen und Bilderbücher ansehen. Selbst spielen oder manche Dinge umsetzen kann er nicht und sehr schnell frustriert ist. Das macht ihn oft unzufrieden und er schlägt mit dem Kopf gegen Wand oder Boden.
Seit September 2002 besucht Jan-Niklas die SVE der Lebenshilfe in Weißenburg
Außerdem bekommt er Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie.

Erfolgsbilanz:

Der Junge war bereits 3x (November 2004; März-April und Mai-Juni 2005) zur Lernintegration und hat dadurch gute Fortschritte erzielen können.

In der Zeit vom 12.-26.11.2005 war Jan-Niklas mit seiner Mama zur Delphin-Therapie in Curacao. Leider hatte er mit der Klimaumstellung größere Problem, so dass er sogar einige Tage im Krankenhaus verbringen musste.
Trotz dieser Umstände haben sich bei Jan-Niklas mittlerweile auch einige sehr positive Fortschritte durch die Therapie gezeigt: Er hört wesentlich aufmerksamer zu, summt ihm bekannte Melodien nach und lautiert abwechslungsreicher. Jan-Niklas hat auch gelernt seinen Willen durchzusetzen, kann einige Körperteile mit Namen nennen und ist an vielen Dingen des täglichen Lebens sehr interessiert. Er kann auch vieles mittlerweile selbst erledigen, wie z.B. Geschenke auspacken. Bestimmt werden sich nach einiger Zeit noch weitere Verbesserungen zeigen.

Seit diesem Jahr (2006) erhält Jan-Niklas monatlich 3-4mal heilpädagogisches Reiten. Durch diese Therapie hat sich seine Motorik verbessert, er ist selbstsicherer auf dem Pferd geworden und nimmt seinen Körper besser wahr. Sein Zutrauen zu sich selbst und auch auf dem Pferd hat sich vergrößert, er lautiert besser und vielseitiger.

Auch 2007 erhielt Jan-Niklas monatlich Reittherapie, wodurch sein Selbstvertrauen gesteigert wurde. Er arbeitet konzentrierter mit, was früher nicht möglich war und hat ein besseres Körperbewusstsein entwickelt. Jetzt kann er selbstständig seinen Teller leer essen.

Seit Januar 2008 geht Jan-Niklas wieder einmal im Monat zur Reittherapie und macht dadurch weiter Fortschritte im fein- und grobmotorischen Bereich. Er lautiert immer vielseitiger. Auf dem Pferd wird der Junge ruhiger und kann sich entspannen. Seit einigen Monaten toleriert er auch den Reithelm. Seine Körperwahrnehmung hat sich ebenfalls gebessert.

Auch 2009 erhiet Jan Niklas weiterhin Reittherapie. Seine Mama berichtete, dass er in seiner Sprache vielseitig spricht, seine Konzentrationsspanne ist zeitweise größer. Die Motorik wurde auch besser, er probiert viel aus.
Jan-Niklas entspannt auf dem Pferd und ist gelöst. Er hat mittlerweile auch mehr Vertrauen zum Pferd, führt es an der Leine und hält ihm die Futterschüssel zum Fressen hin.
Seit Oktober 2009 ging es Jan-Niklas nicht so gut, er ist seitdem sehr unruhig und autoagressiv. Auch der Schlaf nachts ist extrem gestört. Aber sobald er reiten darf und den Kontakt zum Pferd hat, wird er entspannt, ausgeglichen und ruhiger.

Die Reittherapie erhält Jan-Niklas auch 2010 weiter. Im 1. Vierteljahr wurde er dadurch wieder etwas ruhiger und kann sich besser konzentrieren. Nach wie vor kommt er beim Reiten am besten zur Ruhe.
Jan-Niklas ging es bis Dezember 2010 nicht so gut, da er sehr autoaggressiv war. In dieser Zeit hat ihm der Kontakt mit dem Pferd sehr geholfen um Ruhe zu finden. Er probiert sich und seine Stimme auf dem Pferd aus und experimentiert damit.

Auch 2011 fand für Jan-Niklas wieder die Reittherapie statt. Leider konnte er nicht regelmäßig daran teilnehmen. Er testete sich auf dem Pferd aus und traute sich mal mehr und mal weniger zu. Es wurde hauptsächlich an seiner Konzentration, Ausdauer und Wahrnehmung gearbeitet und Jan-Niklas wird dadurch etwas von seinen Zwängen abgelenkt.

Leider können wir  Jan-Niklas nicht mehr unterstützen, da er im November 2012 aus Mittelfranken weggezogen ist.

Julia

geb.: 30.12.2014

Diagnose:

Frühgeborenes Zwillingskind mit respiratorischem Versagen.

Erfolgsbilanz:

Julia erhielt von Mai bis Dezember 2015 Osteopathie. Seitdem lassen sich Fortschritte in der Motorik und Dynamik feststellen.

Kinderschicksale kann das Kind leider nicht mehr betreuen, da sich die Familie leider nicht mehr meldet.

Junge

geb. 07.02.1990

Diagnose: Neurofibromatose (NF2)

Durch einen Sturz in der Schule bekam der Junge eine Beule am Bauch. Nach verschiedenen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die linke Niere mit einem Tumor befallen ist. Durch Gewebeproben wurde diagnostiziert, dass er an Neurofibromatose (NF2) im fortgeschrittenen Stadium leidet. Bei ihm bilden sich viele kleine Tumore an den Nervenbahnen, die nicht entfernt werden können. Dadurch hat er ständige Schmerzen, Hörausfälle, Lähmungserscheinungen der Extremitäten und kann nicht mehr laufen. Eine große Hilfe wäre ein Treppenlift, da sich die Schlafräume im 1. Stock befinden und der Junge immer nach oben getragen werden muss.

Leider kann der Junge keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da er über 18 Jahre alt ist.

Junge 1

geb.: 20.08.2014

Diagnose:

Pierre-Robin-Syndrom (Sequenz)
Dies ist eine angeborene Fehlbildung beim Menschen, sie ist charakterisiert durch drei Symptome:
kleiner Unterkiefer, fliehendes Kinn, in den Rachen verlagerte Zunge mit teil-
weiser Behinderung der Luftwege, Gaumenspalte

Erfolgsbilanz:

Der Junge erhielt von Januar-März 2015 1 x pro Monat Osteopathie. Im Herbst 2015 wurde das Kind an der Gaumenspalte operiert, mittlerweile kann er recht schön essen.
Da er in der Zwischenzeit weitere Operationen über sich ergehen lassen musste, konnte er nicht mehr an der Osteopathie teilnehmen, es wurde lt. seinen Eltern zu viel für ihn. Der Junge befindet sich momentan auch in einer Umstellungsphase, was die Therapien anbelangt.

Der Junge wird mittlerweile anderweitig betreut.

Justin

geb. 24.03.2011

Diagnose: Frühgeborenes, Hydrozephalus internus (umgangssprachlich Wasserkopf genannt)

Justin wurde als zweiter Zwilling 14 Wochen zu früh geboren, durch eine Infektion, die das frühe Ende der Schwangerschaft herbeigeführt hat und an der sein Bruder verstorben ist.
Justin erlitt einen Hydrocephalus internus, bedingt durch eine Hirnblutung. Dieser bedurfte einer Operation und mehrer Punktionen.
Der Junge ist weiterhin sehr unruhig und neigt zu vermehrtem Spucken, was auch ein Hinweis auf gesteigerten Hirndruck sein kann.
Während sich die Mama im Krankenhaus befand, gab es zu allem Unglück auch noch einen Wohnungsbrand.

Erfolgsbilanz

Justin hat von August bis Dezember 2011 Osteopathie erhalten.

Lars

geb: 20. 09.2004

verstorben: 06.08.2012

Diagnose: Spina bifida (angeborene Spaltbildung der Wirbelsäule, ein oder mehrere Wirbelbögen schließen sich nicht, Folge: Rückenmark ist ungeschützt), Hydrocephalus (Wasserkopf)

Lars wurde mit einem sogenannten offenen Rücken (Spina bifida) und Hydrocephalus geboren. Er hat außerdem eine muskuläre Schwäche, sowie Inkontinenz durch neurogene Blasen- und Darmentleerungsstörungen. Der Junge hat eine eingeschränkte Rumpfstabilität, kann nicht selbstständig sitzen und frei laufen. Er leidet an motorischer Entwicklungsverzögerung. Lars trägt seit Geburt Unterschenkelschienen. Mit Orthese und Rollator wird stundenweise das Gehen geübt.

Erfolgsbilanz:

Kinderschicksale Mittelfranken hat Lars mit einem gebrauchten Rollstuhl unterstützt, da sein alter zu klein für ihn geworden ist.

Lars benötigte im Dezember 2011 auch wieder neue Orthesenschuhe, welche unser Verein auch anteilig mit finanziert hat.

Lars ist am 06. August 2012 durch einen tragischen Unfall in seine Engelschar geholt worden.

Leandra

geb. 01.11.1998

Diagnose: Spastische Diparese, Hüftdysluxation und Wahrnehmungsstörungen

Leandra war ein frühgeborenes Baby mit seit Geburt vorhandener spastischer Paraparese. Sie läuft schlecht und nicht sehr ausdauernd, hat große Schwierigkeiten erkannte Dinge zu Papier zu bringen. Leandra besuchte einen Integrativkindergarten, in dem sie sich sehr wohl fühlte.

Erfolgsbilanz:

Nach einer Petötherapie begann sie zu laufen, aber leider lehnte die Krankenkasse jede weitere Therapie ab. Trotzallem ist das Mädchen ein sehr fröhliches, aufgewecktes Kind.

Leandra war vom 13.03.-10.04.2005 in Polen zur Spidertherapie.
Sie kann seitdem gerade stehen mit durchgedrückten Beinen. Wenn sie sich anstrengt, kann sie ihre Füße relativ gerade aufsetzen. Die Orthesen wurden gegen Einlagen ausgetauscht. Das Mädchen ist in seinem Umgang auch wesentlich weicher geworden. Ihre Mama hat viel profitiert durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern.
In ihrem Fall handelt es sich dabei um eine Intensivtherapie auf Basis von Bobath, PNF, wie sie in dieser Form oder ähnlich nicht in Deutschland angeboten wird.

Vom 07.-11.11.2005 konnte sie auch einige Tage in Nürnberg an einer Spider-Therapie teilnehmen. Daraufhin klappte das Treppensteigen noch besser und das Kind ist insgesamt wesentlich lockerer geworden, da das Gelernte seit der letzten Therapie in Polen nochmals aufgefrischt und wiederholt werden konnte.

Vom 06.08.-03.09.2006 war Leandra mit ihrer Mama zum zweiten Mal in Polen zur Spidertherapie. Ihre Beine wurden wieder für 2 1/2 Wochen eingegipst und sind seither wieder gerade. Ihr ganzer Körper hat jetzt auch eine aufgerichtete Haltung, sie läuft nicht mehr so nach vorn gebeugt. Mittlerweile kann sie bereits zwei Stufen einer Treppe auch ohne Geländer steigen, das ist ein großer Erfolg für sie. Gehsteige sind nun auch kein Problem mehr für Leandra. All diese Fortschritte genießt das Mädchen natürlich sehr.
Einen neuen Freund hat sich die Familie auch mitgebracht: einen kleinen Hund. Dieser trägt bestimmt auch auf seine Art zu einigen Verbesserungen bei.

Leandra nimmt seit 2006 nun 1/4-jährlich an einer Lernintegration teil. Sie kann mittlerweile einige 3-Buchstabenworte klar erkennen sowie auch lesen und ist auch ausdauernder beim Lesen geworden. Die Augenkoordination hat sich ebenfalls gebessert. Das Mädchen ist selbstbewußter und hat weniger Versagensängste in der Schule.

2007 war Leandra vom 29.07.-25.08. erneut zur Spidertherapie in Polen. Ihre Mama berichtete daraufhin, dass es natürlich wieder Fortschritte in der Entwicklung bei Leandra gibt. So haben sich Rumpfstabilität und Gleichgewicht verbessert, ebenso der Wille zur Mitarbeit und Koordination der Füße. Insgesamt hat sich die Kraft der Rumpf-, Bauch- und Rückenmuskulatur gebessert, auch die Dehnfähigkeit der Aduktoren. Dies alles trägt natürlich wesentlich dazu bei, dass Leandra ihren Körper aufrichten kann.

Vom 27.07.-24.08.2008 war Leandra wieder in Polen zur Spidertherapie. Ihre Mama berichtete, dass die Therapie wieder gut war, Leandras Oberkörperspannung zeigte Verbesserungen, sie lief viel aufrechter. Leandra wurde lockerer, lief mehr und klagte weniger über Schmerzen in den Knien. Auch das Gleichgewicht konnte sie besser halten. Allerdings blieb die Fußstellung weiterhin schlecht.
Leider konnte dann auch zu Hause über keine weiteren Erfolge mehr berichtet werden und die Beschwerden verschlechterten sich wieder.
Die Ärzte in der Orthopätischen Kinderklinik in Aschau verordneten Leandra Schienen bis zum Knie, mit denen sie auch gut zurecht kommt. In der Klinik riet man dann zu 2 OPs, bei denen jeweils in der Hüfte die Rotation vermindert werden soll und die Füße begradigt werden.
Leandra wurde am 5.12.2008 das 1. Mal an der rechten Hüfte, die sehr kaputt war, in Aschau operiert, dabei wurde der rechte Oberschenkel durchtrennt und gedreht. Das 2. Mal am 9.3.2009. Diesmal wurde der linke Oberschenkel durchtrennt und gedreht, die linke Kniescheibe um einiges tiefergesetzt und beim Fuß das Gewebe aufgebaut und korrigiert. Leandra musste dann 5 Monate im Rollstuhl sitzen. Im Dezember 2009 sollte dann die 3. OP folgen.

Leandra hat sich nun (2010) bereits zu einer kleinen Dame entwickelt, trotz ihrer vielen OPs. Nächstes Jahr soll sie nochmals operiert werden, dabei wird die rechte Kniescheibe nach unten gezogen und der rechte Fuß begradigt. Leider hat sich jetzt in der Schule herausgestellt, dass sie auch lernbehindert ist. Sie wird in der 6. Klasse nach Altdorf ins Wichernhaus gehen.


Leandra Weihnachten 2010 mit ihrem Hund Boomer


Leandra beim Familientreffen 2011

Leandra war im August 2012 zur Reha in Hattingen/Holthausen. Dort hat sie mit einem Lokomaten, das ist einer computergesteuerte Maschine zum Erlernen des richtigen Laufens, arbeiten können. Leandra geht jetzt in die 7. Klasse einer Montessorischule, ihr gefällt es dort sehr gut und sie ist recht fleißig.

Bericht von 2013:
Leandra ist inzwischen 15 Jahre alt, im allgemienen ist ihre Entwicklung sehr positiv, aber es gibt immer ein auf und ab, berichtet Leandras Mama. In der Schule macht sie gute Fortschritte und holt ganz gut auf, da sie etliche Fehlzeiten durch Klinikaufenthalte hatte. Sie geht in die 8. Klasse der Montessorischule. Sie hat auch schon einen Berufswunsch, nämlich Konditorin.

                         
                     Leandra kurz nach ihrem 16.Geburtstag 2014

 
     Leandra bei der Weihnachtspäckchen-Übergabe 
     der HypoVereinsbank im Dezember 2014

Leider kann Leandra keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da sie über 18 Jahre alt ist.

 

Leara

geb. 18.07.2004

Diagnose: ICP (infantile Cerebralparese), symptomatische Epilepsie (mit Grand Mal), Rundenblindheit, Innenohrschwerhörigkeit, Microcephalie

24 Stunden nach ihrer Geburt enstand bei Leara ein Hirnödem im Stammhirn, sie musste beatmet werden und hatte lt. Auskunft der Ärzte neben einem Multiorganversagen auch eine unbekannte Entzündung. Nach 4 Tagen entschieden die Ärzte Leara zu extubieren, da sie für sie hirntot sei.
In der Nacht fand dann eine Segnung statt und am nächsten Tag wurde Leara extubiert und zur Überraschung aller atmete sie plötzlich selbstständig.
Aufgrund des massiven Sauerstoffmangels ist eine Hirnschädigung entstanden. (Abgestorbene Gehirnzellen werden abgestoßen und mit Gehirnflüssigkeit ersetzt). Außerdem wurde festgestellt, dass das Kind so gut wie taub und mit größter Wahrscheinlichkeit blind ist.
Leara und ihre Mama verließen einen Monat nach der Geburt das Krankenhaus mit der Perspektive "24-Stunden-Pflegefall".

Erfolgsbilanz:

Von nun an erhielt Leara 2x pro Woche Bobath, Babyschwimmen, Kranken-
gymnastik, Blindenfrühförderung und später dann auch Cranio-Sakrale-Therapie. Sie konnte dann nach kurzer Zeit den Kopf in beide Richtungen drehen.

Kinderschicksale Mittelfranken e.V. unterstützte von Januar - Mai 2007 die Musik-therapie und die Pörnbacher Therapie (NEPA-Konzept, Lagerungskeil) für Leara.
Bei der Musiktherapie liegt Leara auf einer schiefen Ebene und kann dadurch eine bequeme Position finden und die Aufmerksamkeit auf die Musik richten. Sie dreht ihren Kopf in die Richtung der Klangquelle, ihr Körper kann sich entspannen beim Hören und Spüren der unterschiedlichen Klänge. Die Hände sind nicht mehr zu Fäusten geballt. Durch diese Therapieform wird Learas Selbstwahrnehmung gefördert.
Bei der Lagerung auf dem Pörnbacher Keil in den Nachtstunden entwickelt Leara eine bessere Hüftabduktion. Der spastische Muskeltonus, der eine gute Aufrichtung behindert, ist geringer geworden. Die Nächte sind ruhiger und ihre Mama muss nachts nicht mehr ganz so oft aufstehen, um das weinende Mädchen zu beruhigen.

Seit Juni 2007 erhält Leara nun 1x wöchentlich Osteopathie zur Verbesserung des Muskeltonus und Reduzierung der starken Spastik. Diese wurde merklich in den Oberarmen gelöst, da sie sonst meist angezogene Arme und gefäustete Hände hat. Leara wird immer lockerer, auch das Unwohlsein und die Weinattacken nehmen ab. Sie ist insgesamt relaxter. Der Muskeltonus kann immer wieder normalisiert werden und das Mädchen ist nach wie vor, trotz sehr sehr schwerer Tetraparese, kontrakturenfrei. Genial ist die Osteopathie bei unklaren Schmerzzuständen laut Learas Mama, da der Osteopath herausfinden kann, woran es liegt, und sie sagt, bisher hatte er immer recht. Wir wünschen, dass Leara weiterhin solche Fortschritte machen wird.
Im März 2008 wurde bei Leara mit Cranio-Sacral-Behandlung und Osteopathie begonnen. In Kombination mit dem Pörnbacher Konzept zeigt sich nun eine wesentliche Verbesserung ihrer schweren Spastik. Leider haben sich trotzdem durch die starke Spastik, das starke Verkrümmen und das in die Skoliose ziehen, bei dem Mädchen 2 Wirbel verschoben. Learas Mama hofft, dass dies auch durch die Cranio-Sacral-Behandlung wieder gebessert werden kann. Momentan ist Leara in einer Trotzphase, in der sie ihre Willenskraft stark zum Ausdruck bringt, was natürlich für alle Beteiligten sehr anstrengend ist.
Bis Oktober 2008 hat Leara nun auch weiterhin Ostheopathie und Cranio-Sacral-Behandlung erhalten. Leider mussten im Oktober Lagerungsprobleme erst wieder aufgearbeitet werden. Es wurden Beinstellungen gedreht, Becken und ein leicht verdrehter Wirbel wieder gerade gerichtet. (Linke Hüfte war blockert). Ihre Mama weiß, wie wichtig für Leara die korrekte Lagerung auf dem Pörnbacher Keil ist. In ihrer emotionalen Entwicklung hat sich in den letzten 3 Mona-
ten einiges getan. Laut ihrer Mama hat man manchmal das Gefühl, als ob sie reden könnte, obwohl nur Laute zu hören sind.

Vom 08.-22.11.2008 war Leara in Curacao zur Delphintherapie. 

Bei der Delphintherapie hat Leara gelernt ihren Kopf selbständig hoch zu halten. Der Delphin schwamm auf sie zu, ging mit seiner Schnauze unter ihr Kinn und hob so den Kopf an. Sie hat jetzt auch immer öfters ein Lächeln auf ihren Lippen, ein Zeichen, dass sie sich sehr wohlfühlt. Auch ihre Hände setzt sie wesentlich öfters zum Greifen und Fühlen ein. Ihre Mama ist überglücklich und zufrieden mit den Ergebnissen.

Von Januar bis März 2009 erhielt Leara auch wieder Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie. Sie ist wieder etwas gewachsen, es hat keine Verschlechterung der Skoliose und der Hüfte gegeben. In den letzten 2 Monaten hat es bei Leara einen Aktivitätsschub gegeben, erstmals führt sie willkürliche eigene Bewegungen aus, diese sind zwar noch etwas assymetrisch. Sie hat noch keine stabile Muskulatur um sich zu halten, aber es wird Akupunktur erfolgreich mit eingesetzt.Durch die Cranio-Sacral-Therapie werden auch die verrutschten Wirbel und die Hüfte ausgeglichen.
Auch von April bis Mai 2009 waren die beiden Therapien für Leara wieder sehr hilfreich. Fortschritt und Erfolg zeigt sich in der Erhaltung der kompletten Bewegungsmög-lichkeit. Sie entspannt dabei sehr und wird meist recht ruhig. Seit einiger Zeit erhält Leara auch Akupunktur zur Anregung und Aktivierung.

Im November 2009 erhielt Leara einen Hörwahrnehmungstrainer-Audiva für zu Hause. Damit kann sie Hör- und Sprachtraining mit Musik täglich zu Hause üben. Diese Therapie geht über mehrere Wochen, dann ist einige Zeit Pause bis es sich wiederholt.
Für Leara war es neu und spannend mit Kopfhörern am Tisch zu sitzen. Durch das Audiva-Training hat sich ihre Hörwahrnehmung definitiv erhöht!

Cranio-Sacral-Therapie von Juli-Dezember 2009: Leara entspannt sich und kommt zur inneren Ruhe durch die Therapie. Sie wirkt seelisch ausgeglichener und macht nur positive Fortschritte.

Osteopathie auch von Juli-Dezember 2009: Durch die Osteopathie werden bei Leara der Bewegungsapparat, Muskeln und Wirbelkörper immer wieder ins Lot gebracht. Blockaden z.B. in der Wirbelsäule werden gelöst und sie hat keine Schmerzen im Bereich ihrer Spastik.

Leara erhält auch 2010 wieder Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie.
Hier die Erfolge vom 1. Halbjahr:
Osteopathie ist für Leara immens wichtig, da sie dadurch Balance erhält für alle Gelenke und Muskeln, es ist zwar nicht immer schmerzfrei, aber hinterher ist sie gelöster.

Bei der Cranio-Sacral-Therapie entspannt sich Leara besonders gut. Sie kann dadurch das Kauen besser erlernen.

Von Januar - April 2010 erhielt Leara auch Reittherapie, was ihr viel Freude bereitete. Sie richtete sich immer wieder mit der gesamten Wirbelsäule auf und hebt den Kopf.

Vom 07.-11.06.2010 war Leara zu einer Myoreflex-Regenerationswoche in Konstanz und sie erhält seitdem wöchentliche Myoreflex-Therapie in Nürnberg. Die Intensivwoche tat Leara sehr gut, sie hat das 1. Mal den linken Arm locker angewinkelt und die linke Hand geöffnet. Sie stützte sich auch auf beide Ellebogen in der Bauchlage ab. Man hofft, dass durch diese Therapie weitere Muskeln aktiviert werden.

Im 2. Halbjahr 2010 hat Leara auch wieder Myoreflex-, Cranio-Sacral-Therapie u. Osteopathie erhalten.
Die Myoreflextherapie ist sehr wirksam, aber auch langwierig. Mit ihr wird bei Leara die unterentwickelte Muskulatur aktiviert und der zu hohe Muskeltonus gesenkt. Sie macht kleine Fortschritte, z.B. Stabilisierung der Kopfabhebung.

Mit der Osteopathie bleibt die Beweglichkeit des gesamten Bewegungsapparates erhalten und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus.

Bei Leara tritt durch die Cranio-Sacral-Therapie meist eine Tiefenentspannung ein.
Sie hatte in den letzten Monaten einen enormen Zahnwechsel mit viel Schmerz, da ihr Kiefer aufgrund des ausgeprägten Hirnschadens viel zu klein ist. In der Therapie wurden das Kiefergelenk, der Kiefer, die Kopfgelenke und die Assymetrie des Schädels behandelt, Ohne Cranio-Sacral-Therapie käme Leara laut ihrer Mama nicht mehr zurecht.

Von März bis Dezember 2011 hat Leara wieder Osteopathie erhalten. Ihre Mama hat das Gefühl, dass Leara viele Träume aufarbeitet, als ob sie Kummer und Angst herausschreit. Danach ist sie ruhig, wach, klar und meistens sehr zuwendungsbedürftig.
Durch einen Wachstumsschub hat Leara leider ziemlich gelitten. Die Skoliose ist recht heftig und ihre Hüfte luxiert, daher ist Ostepathie für Leara sehr wichtig.

Ebenso hat sie im gleichen Zeitraum auch wieder Myoreflextherapie gehabt. Diese wirkt sehr entlastend auf ihre schwere Spastik, Leara ist unmittelbar danach locker und entspannt, was natürlich allen hilft.

Leonie

geb.: 2015

Diagnose:

Frühgeborenes Zwillingskind der 31 + 2 SSW, Pneumothorax (eingeschrenkte Funktion der Lungenflügel), Verdauungsprobleme, Kopfschiefstellung

Erfolgsbilanz:

Leonie erhielt ab Mai 2016 2x Osteopathie. Sie hat sich seitdem normal entwickelt und es können keine Disfunktionen mehr festgestellt werden. Krankengymnastik bekommt sie aber weiterhin.

Letizia

geb.: 11.03.2014

Diagnose: Frühgeborenes (32 +5 SSW), schwere perinatale Asphyxie mit ausgeprägter Hirnatrophie (Gehirnent-wicklungsstörung), Krampfanfälle, schwere Muskelhypotonie (Muskelschwäche), Trinkschwäche, PEG-Sonde

 

 

Erfolgsbilanz:

Letizia hat bisher Frühförderung, Physiotherapie, Logopädie und medikamentöse Therapien erhalten.
Seit Oktober 2014 sollte das Mädchen eigentlich von Kinderschicksale 1x pro Monat und bei Bedarf auch öfter mit Osteopathie unterstützt werden. Dies war bisher leider nur 1x im Herbst möglich, da sie vom 01.10.2014 bis 07.01.2015 stationär in der Klinik war.
Von Januar bis Juli 2015 erhielt Letizia nun weiterhin Ostepahtie.
Nach einer Behandlung ist Letizia immer wieder entspannt, ihre Epilepsie führt leider zu einem hohem Tonus in bestimmten Körperregionen.

Kinderschicksale kann das Kind leider nicht mehr betreuen, da sich die Familie nicht mehr bei Kinderschicksale meldet.

Lisa

geb. 18.01.1994

 

Diagnose: Geistige Behinderung, zentrale Hypotonie und Aufrichtungsmangel

Lisa kam per Kaiserschnitt auf die Welt. Als sie sich nicht altersgemäß entwickelte, wurde die Diagnose gestellt, dass Lisa unter einer geistigen Behinderung unbekannter Ursache sowie unter einer zentralen Hypotonie und Aufrichtungsmangel leidet.

Erfolgsbilanz:

Seit 1994 bekommt Lisa Förderung durch Ergotherapie, Krankengymnastik und Logopädie.

1996 hatte Lisa eine Hüft-Operation und im Jahre 2000 wurde sie an den Füßen operiert.

Im September 2000 war Lisa bei ihrer ersten Delfintherapie, wo sie große Fortschritte gemacht hat.

2003 erhielt sie die zweite Delphintherapie.

Nachdem Lisa schon zweimal bei der Delphintherapie große Erfolge hatte, durfte sie im März 2004 durch unsere Unterstützung an einer dritten Therapie in den USA teilnehmen.
Während die Delphine im Wasser ihre Bahnen zogen machte Lisa auf einer Plattform direkt am Wasser verschiedene krankengymnastische Übungen, lernte Laute zu sprechen, Motive zu erkennen und zuzuordnen. Der Delphin förderte dabei ihre Konzentration beim Lernen und Lockerheit bei Bewegungen. Inzwischen sagt sie nicht nur Mama und Papa, sondern auch ihren eigenen Namen und einige einfachere Begriffe und ist in ihren Bewegungen viel sicherer geworden, sie kann sogar alleine Treppensteigen.

Lisa war vom 5.09. - 16.09.2005 in Curacao zur Delphintherapie. Bei ihr machten sich Fortschritte beim Sprechen bemerkbar. Lisa kann jetzt verschiedene Worte und Laute verständlich aussprechen. Der größte Erfolg für sie und ihre Eltern ist, dass sie tagsüber keine Windel mehr benötigt.
Lisas Eltern sparen sich für diese Reisen mühsam jeden Cent ab - unser Verein hat Lisa einen Zuschuss für Ihren Aufenthalt in Amerika zukommen lassen.

und hier ein Bild von Lisa bei der Delfintherapie ...

Lisa erhält seit März 2006 bis auf weiteres ein Hör- und Horchtraining nach Tomatis. Diese Therapieart wird immer in Blöcken mit verschiedenen Einheiten verabreicht. Seitdem sie diese Therapie erhält, ist sie viel konzentrierter und hat eine bessere Reaktion, ist viel aufgeweckter und ihre Körperhaltung ist gespannter. Lisa ist an allem interessiert und beobachtet alles ganz genau. Sie hüpft mittlerweile allein und ohne Hilfe auf dem Trampolin.

In der Zeit vom 28.05.-08.06.2007 war Lisa mit ihren Eltern in Curacao zur Delphintherapie. Dadurch ist sie viel aufmerksamer geworden, ihre Stimmung, das Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen, die Konzentration, Motivation, das Sprachverständnis, sowie das Ess- und Trinkverhalten haben sich positiv verändert. Auch das Toilettenproblem hat sie besser im Griff.
Als nächstes soll Lisa wieder mit dem Hör- und Horchtraining weitermachen, um auch da auf den bereits erreichten Erfolgen aufzubauen.

Leider kann Lisa keine Unterstützung von Kinderschicksale Mittelfranken mehr erhalten, da sie über 18 Jahre alt ist.

Luana

geb. 08.12.2012

Diagnose: Extremfrühchen, Bronchopulmonale Dysplasie (anhaltender Sauerstoffbedarf), Trinkschwäche

Luana kam mit 590g zur Welt. Sie leidet an einer chronischen Lungenkrankheit, die vor allem bei frühgeborenen Kindern mit geringen Geburtsgewicht auftritt und erhält momentan immer noch einen Heimmonitor und eine Flüssigsauerstoffversorgung. Zudem wird sie über eine Sonde ernährt.

Erfolgsbilanz:

Luana erhielt von Juli - Dezember 2013 Osteopathie. Seither kann sie ihren Kopf frei bewegen in alle Richtungen. Ihre Verdauung ist dadurch jetzt auch hervorragend. Luana hatte im Dezember  2012 und im Januar 2013 jeweils eine Darm-OP. Sie ist vom Wesen mittlerweile sehr ruhig und ausgeglichen, im Krankenhaus hatte sie viel geweint und war sehr unruhig.

Von Januar bis Februar 2014 nahm Luana auch noch an der Osteopathie teil. Mittlerweile geht es ihr so gut, dass sie kaum noch Osteopathie benötigt, sagen ihre Eltern. Sie bekommt weiterhin Physiotherapie und Logopädie, das würde genügen. Ihre Entwicklung ist soweit zufriedenstellend. Luana ist jetzt im Juli 2014 19 Monate alt, ist noch klein und zart, entwicklungstechnisch bei 8 Monaten. Sie wird zu 98% über die PEG-Sonde ernährt.

Luanas Eltern sind mit ihrer Entwicklung soweit zufrieden und brauchen momentan keine Unterstützung mehr.

Mädchen1

geb. 17.06.1996

Diagnose: Epilepsie

Mit 3 Monaten erkrankte das Mädchen an Epilepsie mit Krampfanfällen auf der rechten Seite. Sie lag ein Jahr im Klinikum mit ca. 64 Anfällen pro Tag. Trotz vieler Untersuchungen (EEG, Tomographie usw.) wurde keine Ursache gefunden. Am Anfang ging man davon aus, dass es sich um eine Kinderepilepsie handelte und diese sich mit der Pupertät verwachsen würde. Im Alter von 2 - 4 1/2 Jahren war das Mädchen anfallsfrei. Doch dann häuften sich die Anfälle wieder, ca. 15 - 20 pro Tag. Es wurde festgestellt, dass ein Herd an der rechten Gehirnhälfte ist und die Anfälle nicht mit der Pupertät verschwinden würden.

Erfolgsbilanz:

Im Februar 2005 wurde dem Mädchen ein VNS-Stimulator implantiert und seitdem ist sie anfallsfrei. Wir hoffen und wünschen, dass dieser Zustand weiterhin stabil bleibt.
Seit Januar 2006 unterstützen wir das Kind mit einer Reittherapie, 1x wöchentlich.
Mittlerweile hat sie durch die Therapie gelernt sich gegenüber anderen Kindern besser durchzusetzen. Außerdem ist es sehr wichtig für das Kind, dass dieses Reiten nur für sie ist, es stärkt ihr Selbstwertgefühl.

Leider kann das Mädchen keine Unterstützung von Kinderschicksale Mittelfranken mehr, da sie über 18 Jahre alt ist.

Mädchen2014

geb. 01.05.2013

Diagnose:

Frühchen (25. SSW), Hypertone zentrale Tonusregulationsstörung, periventrikuläre Leukomalazie (durch erheblichen Sauerstoffmangel hervorgerufene Schädigung der Gehirnzellen), cerebelläre Hypoplasie (Minderentwicklung des Gehirns), psychomotorische Entwicklungsstörung, Bronchopulmonale Dysplasie (chron. Lungenkrankheit)

Das Mädchen wird seit Januar 2014 von Kinderschicksale mit Osteopathie unterstützt.

Erfolgsbilanz:

Das Mädchen macht durch die Osteopathie gute Fortschritte. Im März konnte nachts die Sauerstoff-Unterstützung weggelassen werden, tagsüber war das schon kurz nach Beginn der Osteopathie-Behandlung möglich.
Neben der wöchentlichen Physiotherapie stellt die regelmäßige Osteopathie-Behandlung eine wertvolle Unterstützung für die motorische Entwicklung und die daraus resultierenden Fortschritte dar.

Im April 2014 konnte sie sich zum ersten Mal vom Bauch auf den Rücken drehen. Ende Mai, das Kind ist inzwischen 1 Jahr alt, hat sie es geschafft, sich auch wieder zurück zu drehen.

Das Mädchen erhielt das ganze Jahr 2014 nach wie vor Osteopathie. Sie robbte zuerst sehr einseitig, aber mittlerweile nach der Therapie seitengleich, sie zieht sich an einem Poster hoch in den Kniestand und wenn man sie hinsetzt, bleibt sie ca. 1 Min. sitzen. Allerdings kommt sie selber noch nicht in den Sitz und kann sich auch im Sitzen nicht abstützen.

Leider können wir das Mädchen nicht mehr unterstützen, da sie Ende 2014 aus Mittelfranken weggezogen ist.

Maja

geb.: 30.12.2014

Diagnose:

Frühgeborenes Zwillingskind in der 32 + 2 SSW mit respiratorischenVersagen, Sakrale Spina bifida mit Hydrozephalus (Neuralrohrfehlbildung = Spaltung des Dornfortsatzes), Arnold-Chiari-Syndrom (angeborene Fehlbildung des knöchernen Schädelrandes und der obersten Wirbel der Wirbelsäule)

Erfolgsbilanz:

Maja wurde von Mai - Dezember 2015 mit Osteopathie unterstützt, dadurch lassen sich Fortschritte in der Motorik und Dynamik feststellen.

Kinderschicksale kann das Kind leider nicht mehr betreuen, da sich die Familie leider nicht mehr meldet.

Marcia

geb. 11.05.1994

Diagnose: Arthrogryposis multiplex

Marcia, ein hoch intelligentes und lebhaftes Mädchen, leidet seit Geburt an dieser seltenen Krankheit mit der Folge symmetrischer Gelenkfehlstellungen und -versteifungen. Sie hat keine Muskeln in den Oberarmen, dadurch auch keine Beweglichkeit, Hände und Finger sind verkrümmt. Sie konnte nicht alleine essen, sich nicht waschen, kämmen und - was das Schlimmste ist - nicht wie andere Kinder spielen.

Erfolgsbilanz:

Durch Zufall hat Marcias Mama in einer Fernsehsendung von einem Chirurgen im Miami-Hand-Center (USA) gehört und war natürlich sofort bemüht Kontakt herzustellen. Nach zwei Operationen konnte Marcia dann den linken Arm (sie ist Linkshänderin) über den Kopf strecken und halten, während er früher kraftlos nach unten fiel. Auch den rechten Arm kann sie jetzt bewegen und ohne Hilfe schwimmen und Fahrradfahren. Dies alles war vor einigen Jahren noch ein großer Traum.
Nun stand im Juli 2005 eine 3. Operation an. Den größten Teil der Kosten übernahm die Krankenkasse, aber es kamen noch große Zusatzkosten auf die Familie zu, um den länger als geplanten Stationsaufenthalt und die Intensivbehandlung zu finanzieren. Diese Kosten hat unser verein übernommen, in der Hoffnung, dass Marcia bald, wie andere Kinder auch spielen und zur Schule gehen kann. Die 3. OP wurde im Miami-Handcenter durchgeführt. Im Anschluß daran war Marcia noch einige Wochen in Österreich in der Klinik. Seit dieser Zeit haben sich ihre Muskeln mehr aufgebaut, ihre Gelenke sind beweglicher geworden und sie kann ihre rechte Hand auch in gewünschte Positionen dehnen. Die Fehlstellung des rechten Handgelenkes und Handballens konnte korregiert werden. Im nächsten Jahr soll evtl. die linke Hand operiert werden, dies muß vielleicht garnicht mehr in USA gemacht werden, da der operierende Arzt evtl. nach Europa kommt, was für alle Beteiligten eine große Erleichterung wäre.

Leider können wir Marcia nicht mehr unterstützen, da sie aus Mittelfranken weggezogen ist.

Marie

geb.: 16.07.2002

Diagnose: Extreme Entwicklungsverzögerung

Marie ist seit ihrer Geburt entwicklungsverzögert. Sie lernte erst mit sechs Monaten sich zu drehen, konnte mit 16 Monaten selbstständig sitzen, mit 18 Monaten einseitig und mit 20 Monaten beidseitig robben. Mit 22 Monaten erlernte sie den Vier-Füssler-Stand, jedoch krabbeln kann Marie bis heute nicht. Sie kann nicht laufen und spricht auch nicht. Ebenso ist die Entwicklung ihrer Motorik und ihres Verständnisses extrem verzögert.

Erfolgsbilanz:

Marie erhielt seit dem 20 Monat Krankengymnastik nach Voijta, Reittherapie mit Klangstraße, wie auch eine chinesische Therapie. Ihre Eltern wünschen sich Unterstützung mit verschiedenen Therapien, wie für 2006 eine Spidertherapie.

Seit verschiedener Behandlungen hat sich Marié`s Laufen etwas verbessert, sie hält sich bei ihrer Mama an der Hand.

Die geplante Petö-Therapie musste nach 4 Tagen leider abgesagt werden. 

 

Marie-Louisa

geb. 31.05.2012

Diagnose: Zwillingsfrühgeburt, Hirnblutung mit Folgen, Trinkschwäche

Marie-Louisa wurde in der 28. Schwangerschaftswoche geboren. Sie erlitt eine Hirnblutung mit Folgen und musste lange beatmet werden. Auch die Nahrungsaufnahme klappt noch nicht richtig, da sie an einer Trinkschwäche leidet.

Erfolgsbilanz:


Marie-Louisa und Sodila

Marie-Louisa erhielt ebenso wie ihre Schwester Sodila von Oktober bis Dezember 2012 1x pro Woche Osteopathie.

Marie-Louisa kann leider nicht mehr von Kinderschicksale Mittelfranken unterstützt werden, da sie seit Ende 2013 aus Mittelfranken weggezogen ist.

Mercedes

geb. 12.05.2000

Diagnose: Postpartale Anpassungsstörung, makrozytäre Anämie unklarer Ursache, unklares Dysmorphyniesyndrom (genetische Störung, proportionierter Minderwuchs), Kearns-Sayre-Syndrom (Augenmuskelerkrankung), statomotorische u. psychomotorische Retardierung (Entwicklungsverzögerung), hochgradige Innenohrschwerhörigkeit

Das Mädchen kam als Frühgeburt zur Welt, es wurde schon in der Schwangerschaft eine Wachstumsretardierung festgestellt. Mit 1 Jahr hat sich Mercedes vom Bauch auf den Rücken gedreht, mit 2 Jahren konnte sie sitzen, mit 3 1/2 Jahren robben und erst mit 6 Jahren laufen, sie muss nach wie vor gewickelt werden. Ihre Hauptnahrung ist seit Mai 2005 die Flasche mit Sondernahrung, festes Essen nur nebenbei. Nachts schläft sie nicht durch, ist oft aggressiv gegenüber sich selbst. Mercedes kann nicht sprechen, sie braucht eine Brille und Hörgeräte, aber sie möchte Beides nicht tragen.

Erfolgsbilanz:

Mercedes erhält seit Geburt Krankengymnastik und hat bereits pädagogische Frühförderung und Logopädie erhalten.
Ihr geistiger Zustand hat sich sehr gebessert, sie hat gelernt Gefühle zu zeigen. Wenn sie etwas haben möchte, führt sie denjenigen dazu hin und schaut jetzt ihr Gegenüber auch an. Sie versucht vieles ihrer kleinen Schwester nachzumachen. Ihre Mama sagt, dass sie ein Energiebündel ist, welches wenig Schlaf benötigt, Mercedes ist superlieb, wenn sie nicht gerade einen ihrer Wutausbrüche hat. Seit Mai 2007 erhält sie wöchentlich 1/2 Stunde heilpädagogisches Reiten und seit Oktober 2007 1x wöchentlich Bobath-Schwimmen, was ihr beides viel Spaß bereitet.
Mercedes geht nun auch zur Schule nach Zell. Ihr macht der Unterricht viel Spaß, ist aber durch den Schulalltag recht ausgelastet. Leider hat sie beim Laufen immer noch Probleme, da sie sehr schnell ermüdet und dann getragen oder gefahren werden muss.
Mit dem Bobath-Schwimmen und der Reittherapie sollte es eigentlich ab Februar 2008 weitergehen.

Mirko

geb. 05.09.1997

Diagnose: Hyperkeratosen (Hornverdickungen), ektodermale Dysplasie

Mirko leidet seit seinem 1. Lebensjahr an einem schmerzhaften, chronischen Analekzem (ektodermale Dysplasie), wodurch er seinen Stuhlgang stets zurückhält. Ständiges Kotschmieren und Schmerzen bei der Reinigung sind die Folge.
Des Weiteren traten Mundwinkelrhagaden und Gehörgangekzeme auf. An umschriebenen Bezirken der Hände und Füße entwickeln sich Verdickungen der Hornschicht (Hyperkeratosen). Mirko war schon in verschiedenen Hautkliniken und bei mehreren Hautärzten - leider ohne Erfolg. Die Verhornungen belasten ihn sehr, weil er nachts nicht richtig schlafen kann, da seine Füße spannen und jucken. Tagsüber kann er schlecht laufen, was ihm außerdem enorme Ausdauer abverlangt.

Erfolgsbilanz:

Seit Dezember 2005 trägt Mirko Silicon-Orthesen, sie bringen ihm wesentliche Erleichterung beim Tragen der Schuhe und dann natürlich beim Laufen.
Mirko hat auch Unterstützung durch die Aktion "Freude für alle" von den Nürnberger Nachrichten erhalten.

Nick

geb.: 19.09.2014

verstorben: 08.12.2015

Diagnose: Trisomie 18 oder auch Edwards-Syndrom genannt, mit Herzfehler,
Gehirnentwicklungsstörung, Trinkschwäche, Fingerfehlstellung 

 

Erfolgsbilanz:

Nick erhielt von November 2014 bis Juli 2015 Osteopathie.

Leider können wir Nick nicht mehr unterstützen, da er im Oktober 2015 aus Mittelfranken weggezogen ist.

Nils-Julian

geb. 16.08.1997

Diagnose: Fehlbildungssyndrom/ Chromosomenfehler (Translokation zwischen 11. Chromosom und 22. Austausch, partielle Trisonomie), starke Retardierung, Gaumenspalte.

Nils-Julian war ein frühgeborenes Kind in der 35. Woche, er konnte nicht selbstständig trinken.

Erfolgsbilanz:

Nils-Julian erhält seit April 2004 Hippo-Kinesiologie-Therapie (Bewegungslehre).
Durch die intensiven Übungen, die unter Anleitung stattfinden, versucht er jetzt in Krabbelstellung zu krabbeln, was ein großer Fortschritt für die ganze Familie ist. Auch bei dem täglichen Toilettengang sind seine Probleme geringer geworden.
Alle 10-12 Wochen erhält der Junge neue Übungen. Mittlerweile erhält Nils-Julian seit 1 1/2 Jahren Hippo-Kinesiologie und seine Eltern berichten, dass sich die Kommunikation mit ihm wesentlich verbessert hat, ebenso seine Feinmotorik. Seine Aufmerksamkeit und sein Verständnis wurde auch gesteigert. Er kann sich jetzt auch im Bett auf seine Knie hochziehen.

Vom 06.-23.07. 2006 war Nils-Julian mit seinen Eltern zur Delphin-Therapie in Curacao. Mit seinem Delphin Papito fand die Kontaktaufnahme vorsichtig und langsam statt, was sich jedoch dann schnell änderte. Er genoss die schnellen Runden und Tanzeinlagen (viele vestibuläre Reize), wie auch die vielen Geräusche, die sein Delphin von sich gab. Folgende Fortschritte sind mittlerweile erkennbar:
Nils-Julian kann sich besser und länger konzentrieren, schneller auf die ihm gestellten Aufgaben reagieren und diese ausführen und ist auch in der Lage mehrere Aufgaben hintereinander zu bewältigen.
Er kann einen Blickkontakt schneller aufbauen und diesen auch länger halten, ist insgesamt offener und aufmerksamer geworden, bewegt sich zielgerichteter, lautiert mehr und probiert neue Laute aus. Der Junge kann nun Reize insgesamt und vor allem an der Narbe des linken Beines besser tolerieren. Sein Immunsystem wurde merklich gestärkt.

Leider können wir Nils-Julian nicht mehr unterstützen, da er aus Mittelfranken weggezogen ist.

Oliver

geb. 08.03.2001

Diagnose: Ausgeprägte infantile Cerebralparese (Spastische Tetraparese) auf Grund einer perinatalen Komplikation und motorischer Entwicklungsrückstand

Diese linksbetonte Tetraspastik ist eine Bewegungsstörung, welche durch schweren Sauerstoffmangel während der Geburt verursacht wurde. Es sind alle Extremitäten betroffen, besonders die linke Körperhälfte.
Desweiteren leidet er an Epilepsie, Geräuschüberempfindlichkeit, eingeschränkter Mundmotorik und Wortfindungsproblemen. Der Sprachfluss ist verlangsamt, die Stimme ist schwach - er kann nicht laut sprechen, Oliver hat ein infantiles Schluckmuster. Das heißt, dass er ohne Trinkhalm nur kleine Mengen und dann sehr langsam trinken kann.
Er ist sehr stressempfindlich, dies kann bei ihm auch einen Anfall auslösen.

Erfolgsbilanz:

Oliver war vom 16.06.-07.07.2003 zu Therapiemaßnahmen in Todtnauberg und konnte mit guten Erfolgen nach Hause zurückkehren. Er konnte sich von der Bezugsperson etwas mehr lösen, krabbelt selbstständig, sucht sich selbstständig Spielzeug. Während des ganzen Jahres hat Oliver 4x an Petö-Therapien (Blocktherapien) mit Erfolg teilgenommen.

Vom 28.09.-26.10.2003 war Oliver mit seiner Mama in Polen zur 1. Spider-Therapie. Die Fortschritte, die er dabei gemacht hat sind erstaunlich groß: Verbesserte Körperbalance und Gleichgewichtssinn. Wenn sich Oliver auf einem Stuhl anlehnen kann, ist das Sitzen auch kein Problem mehr. Er hat gelernt, sich vom Stuhl aufzurichten und kann auch kurze Zeit ganz allein aufrecht stehen, was sein Selbstbewusstsein natürlich unheimlich gestärkt hat. An der Hand kann er jetzt auch schön laufen, seine linke Hand benutzt er nun auch freiwillig, was er vorher nur unter Zwang tat. Auch das Sprechen fällt ihm etwas leichter, er kann sich besser vermitteln.

Vom 04.04.-02.05.04 war Oliver in Polen zur 2. Spider-Therapie. Leider war er, bevor die Reise nach Polen begann, noch gestürzt, sodass es zeitliche Verzögerungen in der Therapie gegeben hat. Aber dann konnten durch die hervorragenden Behandlungen wieder viele neue Erfolge verzeichnet werden. Das Gehen mit Unterstützung kann er jetzt besser, die aktive Kopfhaltung hat sich deutlich verbessert. Das spastische Grundmuster ist rückläufig. Oliver kann kurzzeitig ohne Hilfe stehen, die Beckenbeughaltung ist weniger geworden, außerdem hat sich der Fußsohlenkontakt (Spitzfuß) mit dem Boden gebessert.
Seine Beinachsen stehen jetzt besser, die Brustsäulenaufrichtung ist deutlicher geworden, außerdem hat Olivers Stimmlautstärke zugenommen. Es ist festzustellen, dass ein entscheidender Fortschritt im Therapieplan erzielt wurde.

Dezember 2010: Oliver kann heute kurze Wegstrecken mit ataxischem Laufbild selbst bewältigen. Für längere Strecken benötigt er einen Rollstuhl.
Er muss täglich Stimm- und gymnastische Übungen machen, damit der erarbeitete motorische Leistungsstand erhalten bleibt.
Zur Zeit erhält Oliver Logopädie, Ergotherapie und Krankengymnastik.


Oliver beim Familientreffen 2012

Patrick

geb.: 20.02.2015

Diagnose:

Patrick wurde als Frühchen in der 31. + 4 SSW geboren, hatte beidseitige Hirnblutung und daraus resultierend einen Hydrocephalus (Wasserkopf). Außerdem leidet er an einer Hydronephrose (Wassersackniere) und auffälligem Hörbefund.

Erfolgsbilanz:

Patrick konnte von Juli bis August 2015 mit Osteopathie unterstützt werden.

Dem Jungen geht es mittlerweile recht gut und er benötigt keine Unterstützung mehr.

Patrick Lukas

geb. 22.08.1997

Diagnose: Subakut sklerosierende Panenzephalitis (SSPE - chronisch fortschreitende Show-Virus-Infektion des zentralen Nervensystems ausgelöst durch Masern-Viren)

Aufgrund der Erkrankung ist Patrick-Lukas schwerst körperlich und geistig behindert. Es besteht eine Tetraspastik, die Handgelenke sind dauerhaft in Beugehaltung und die Hände vorwiegend geschlossen. Eine verbale Kommunikation ist nicht mehr möglich. Der Junge muss gefüttert und gewindelt werden. Im Sommer 2007 haben die Eltern auf eigene Kosten eine Delphintherapie durchgeführt. Dadurch ist Patrick-Lukas deutlich ruhiger, die vorher bestandenen Schreiattacken sind verschwunden.

Erfolgsbilanz:

Im Mai 2008 erhielt Patrick-Lukas Osteopathietechnik in Nürnberg. Seine Arme sind dadurch im Ellbogen lockerer und beweglicher geworden. Er bewegt seinen Kopf ein wenig nach rechts und links.
Vom 25.05.-05.06.2008 war Patrick-Lukas mit seiner Mama in Belgien zu einer speziellen Tomatis-Therapie mit Giger. Dort hat er kurzes, lautes Lachen wieder gelernt, bewegt seine Augen nach beiden Seiten, auch seine Beine sind lockerer geworden und er kann sie manchmal bewegen.

In der Zeit vom 11.-16.08.2008 und 02.-07.11.2008 erhielt Patrick-Lukas die 2. und 3. Tomatis-Therapie in Belgien. Mit Hilfe eines Gigergerätes, an welchem er auch während der Therapie arbeiten konnte, wurde er im Beckenbereich weicher und beweglicher. Durch sein Lächeln konnten seine Eltern sehen, dass es ihm gut dabei ging.


Patrick-Lukas während der Tomatis-Therapie 2008


Patrick-Lukas trainiert im Giger

Die 4. Behandlungseinheit der Tomatis-Therapie in Belgien fand vom 25.01. bis 01.02.2009 statt. Patrick-Lukas hat seitdem öfters einen viel aussagekräftigeren Gesichtsausdruck und ist viel ruhiger geworden. Man hatte das Gefühl, dass er bewusst der Musik zugehört hat, obwohl jetzt im Nachhinein festgestellt wurde, dass Patrick-Lukas auf dem rechten Ohr taub ist und das linke Ohr erst ab 90 Dezibel hört. Durch das Gigergerät ist er im Beckenbereich beweglicher geworden.

In der Zeit vom 02.-14.03.2009 war er in der Slowakei zur Adeli-Therapie. Dadurch wurde ihm ermöglicht wieder Schuhe zu tragen, sein Spitzfuß konnte durch die Massage etwas zurückgebildet werden. Im Ganzen ist sein Körper weicher und die Spastik geringer geworden.

Leider können wir Patrick-Lukas nicht mehr unterstützen, da sich die Familie nicht mehr bei Kinderschicksale meldet.

Polina

geb. 02.11.2003

Diagnose: Ruptur eines A. cerebri medis Aneurysma, Schweres Hirnödem, partielle Kleinhirn- und Stammganglieninfarkte,beinbetonte Tetraspastik, anhaltend schwere Bewußstseinsstörung, ("Schlaf-Wach-Niveau").
Die linke Gehirnhälfte ist gesund!

Polina erlitt mit 10 Monaten aus völliger Gesundheit heraus plötzlich eine Bewusstseinstrübung mit Gehirnblutung. Sie hat seit dieser Zeit fixierte Spitzfüße beidseitig, leidet an ausgeprägten Unruhezuständen mit kräftigem Weinen und Überstrecken.

Erfolgsbilanz:

Polina hat vom 10.-24.02. 2005 eine synergetische Reflex-Therapie erhalten und ihre Eltern berichteten, dass der Erfolg wie ein Wunder war.
Sie ist insgesamt ruhiger und zufriedener geworden, sie schläft besser und ist sehr fit. Außerdem hat sie gelernt, den Kopf zu halten, kann sich wieder mit der rechten Hand berühren und steckt sie in den Mund.
Viele orthopädische Probleme, die Polina hatte, z. B. beginnende Skoliose wurden auch damit gelöst.

An der Cranio-Sacralen-Therapie hat Polina einmal im Monat teilgenommen, ihre Eltern konnten bisher jedoch feststellen, dass sie weniger spastisch geworden ist.
Polina erhält alle 3-4 Monate weiterhin Synergetische Reflextherapie, dadurch ist die Spastik wesentlich geringer, besonders das linke Bein. Orthopädisch hat das Kind fast keine Probleme mehr dank dieser Therapie. Um dies allerdings zu erhalten, muss die Therapie regelmäßig wiederholt werden.

Vom 30.08.-14.09.2005 war Polina zur Spidertherapie in Nürnberg. Sie wurde zum ersten mal vertikalisiert und hat darauf super reagiert. Ihre Beine sind stärker geworden. Kopfhaltung, Rumpfkontrolle und Koordination wurden geübt. Die Eltern sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden und würden diese Therapie gern wiederholen.


Polina bei der Spidertherapie

In der Zeit vom 26.09.-11.11.2005 erhielt das Mädchen wieder Synergetische Reflex-Therapie.

Polina war vom 09.-27.01.2006 zur Spidertherapie in Nürnberg. Seit dieser Zeit hat sie zum ersten Mal versucht ihre Beine auf dem Laufband allein vorwärts zu bewegen, langsam und noch unsicher, aber das ist ein Riesenfortschritt, wie ihre Mama sagt. Ihr Körper ist wesentlich stärker und stabiler geworden, die Kopfkontrolle besser. Polina kann kurze Zeit im Vierfüsslerstand stehen, weint nicht mehr so oft und ist im ganzen mehr belastbar.

1/4-jährlich erhält Polina auch immer noch synergetische Reflex-Therapie. Diese Therapie muss regelmäßig wiederholt werden, damit die bereits erzielten Erfolge erhalten und ausgebaut werden können. Dadurch hat das Mädchen momentan nur wenige orthopädische Probleme und auch weniger Spastik.

In der Zeit vom 03.-21.04.2006 und vom 14.07.-04.08.2006 hat Polina wieder an Spider-Therapien teilgenommen. Dieses Mal gab es leider keine so großen Fortschritte, dafür aber viele kleine:
So sind laut ihrer Mama, die Hüften von Polina weicher geworden, was bedeutet, dass sie sich leichter strecken und beugen kann. Der linke Arm ist etwas beweglicher und der Kopf stabiler, er wackelt nicht mehr so stark hin und her.

Vom 23.10.-10.11.2006 war Polina zur 4. Spider-Therapie in Nürnberg. Dieses Mal hat sie mit viel Lust daran teilgenommen und hat ihre Beine unbewußt, aber selbstständig bewegt. Ihre Eltern sind mit den Fortschritten sehr zufrieden und wünschen sich weitere Therapiewiederholungen.

Anfang Januar 2007 war Polina sehr schwer krank und ihr Zustand hatte sich etwas verschlechtert, sie wurde steif und spastisch. Dank der synergetischen Reflextherapie, die sie in der Zeit vom 09.-19.01.2007 erhielt, geht es ihr wieder besser und die Spastik ist etwas weniger geworden. Ihre Eltern hoffen, dass weitere Stunden noch mehr Erfolg bringen.

Seit der letzten Spidertherapie (03.-21.April 2007) ist bei Polina die Muskulatur im Rücken und in den Beinen viel kräftiger geworden. Sie kann länger stehen und auch ihren Kopf länger alleine halten. Ebenso versucht sie sich jetzt mit den Händen selbst festzuhalten.

Vom 01.-08.06.2007 erhielt Polina wieder eine Spidertherapie in Nürnberg. Sie kann jetzt ihren linken Arm (in beschränktem Maß) willentlich bewegen, ebenso gelingt es ihr mit dem rechten Arm über die Mitte nach Gegenständen zu greifen. Auch die Rumpfmuskulatur hat sich verbessert. Wenn sie auf dem Schoß sitzt hat Polina jetzt auch eine bessere Kopfkontrolle.
In der Zeit vom 25.08.-15.09.2007 konnte Polina bei der nächsten Spidertherapie weitere Fortschritte erlernen. Sie ist wesentlich kräftiger geworden, hat mehr Kontrolle über ihre Beine und schafft es 15 Minuten lang zu stehen und probiert dabei sogar bereits Übungen aus.

Bei einer weiteren Synergetischen Reflextherapie in der Zeit vom 28.12.2007-10.01.2008 konnte Polinas linkes Bein, welches sich etwas verkürzt hatte, wieder korrigiert werden. Jetzt hat sie auch gelernt Spielzeug nicht nur in den Mund zustecken, sondern auch damit richtig zu spielen.

Die Spidertherapien vom 10.03. - 04.04. und 21.07. - 08.08.2008 haben Polina auch wieder sehr gut getan. Ihre Beine wurden dadurch gestärkt und ihre linke Hüfte, die kurz davor war zu luxieren, ist wieder in Ordnung. Durch diese Therapie kann wahrscheinlich eine komplizierte OP vermieden werden.

Am 12.02.2009 erhielt Polina eine Stammzellen-Therapie mit steroaktischer Hirn-OP in Düsseldorf.
Die OP war leider gar nicht so einfach und es gab auch Komplikationen. Polina hatte eine Woche hohes Fieber und Erbrechen. Jetzt geht es ihr aber wieder
recht gut und sie geht in den Kindergarten. Erfolge stellen sich langsam ein, so dreht sie sich vom Rücken auf die rechte Seite und zurück. Mit den Augen reagiert sie wesentlich schneller, fixiert und verfolgt Gegenstände bei Tageslicht längere Zeit. Die Ärzte sind der Meinung, dass größere Veränderungen erst nach 6 Monaten auftreten.
Mittlerweile (August 2009) dreht sich Polina auch auf den Bauch und greift nach allem was sie sieht und ist recht aufmerksam geworden.
Im Dezember 2009 gab es nun keine neuen Fortschritte mehr.

Polina nimmt im Februar 2010 am Forschungsprojekt Delphintherapie-Uni Würzburg teil.

Juni 2011:
Polina entwickelt sich ihrem Zustand und Alter entsprechend gut und ist ein großes Mädchen geworden. Leider hat sie immer noch kleine epileptische Anfälle und Schwierigkeiten mit der Verdauung.
Eine erneute Stammzellentherapie möchten die Eltern ihr ersparen.
Spidertherapie macht sie privat 4x im Jahr.


Polina 2011


und das war 2012

Polina geht es seit Februar 2012 nicht mehr ganz so gut. Sie hat öfters schwere Anfälle mit Erbrechen. Die Ursache konnte aber leider trotz mehrfacher Untersuchungen noch nicht gefunden werden.
Polina ist jetzt 9 Jahre alt, ist sehr groß geworden und geht gern in die Schule.

Im Juli 2015 berichten Polinas Eltern, dass es ihr gut geht und sie schon
146 cm groß ist. Sie geht mittlerweile schon in die 4. Klasse der Schule für sehbehinderte Kinder in Dachsberg. Dort erhält sie sehr viele Therapien, sodass sie zu Hause gar keine diesbezügliche Unterstützung mehr braucht.

 

Richard

geb. 23.01.2003

Diagnose: Entwicklungsverzögerung

Richard wurde als Drillingskind (er war das zweite Baby bei der Entbindung) 9 Wochen zu früh geboren.

Bis zum 6. Lebensmonat war die Entwicklung des Jungen völlig normal, er konnte seinen Kopf halten, drehte sich selbstständig vom Bauch auf den Rücken, usw...
Aber ab dem 9. Monat gab es diese Bewegungen nicht mehr. Er kann sich bis heute nicht selbstständig setzen und dann sitzenbleiben, ebenso wenig kann er laufen. Ansonsten ist Richard ein aufgewecktes Kind, was gerne lacht und mit seinen Geschwistern, die völlig gesund sind, spielt. Bisher bekommt er eine Spieltherapie und Gymnastikstunden.

Erfolgsbilanz:

In der Zeit vom 28.08.-12.09.2006 war er zur Spider-Therapie in Nürnberg.
Durch die Therapie ist er viel selbstbewußter und auch beweglicher geworden (in Knieposition). Beim Aufstehen kann er seine Bewegungen besser koordinieren. Richard ist vertrauter geworden und unterhält sich besser, spricht flüssiger auch mit fremden Personen.

Richard bekommt seit 18. Oktober 2006 1/4-jährlich Synergetische Reflex-Therapie.
Es zeigt sich mittlerweile, dass er weniger Angst hat beim Alleinsitzen und er hat gelernt, dass er mit seinen Händen auch drehende Bewegungen machen kann.

Seine 2. Spidertherapie hat Richard in der Zeit vom 25.08.-15.09.2007 erhalten. Seitdem hat sich die gesamte Koordination bei dem Jungen verbessert, er hat mehr Selbstvertrauen beim Aufstehen und kann jetzt auch seitlich laufen. Er zieht sich jetzt auch selbst aus. Die Therapie hat ihm sehr viel Spaß bereitet, Richard ist sehr gern hingegangen.

2008 war Richard auch wieder zur Spidertherapie in Nürnberg (11.-29.08.2008).
Dieses Mal wurde die Beweglichkeit der Hände verbessert, er streckt die Hände jetzt weiter nach vorn und kann dadurch auch besser greifen. Seit der Therapie probiert Richard das Laufen jetzt auch mit Stöcken, was ihm viel mehr Sicherheit gibt.


Richard bei der Spidertherapie 2008


2010


Weihnachtspäckchenvergabe der HypoVereinsbank Weißenburg 2011


Bewegungstraining mit dem Rad 2011

Seit 2012 besucht Richard die Phoenix-Schule in München. Unter der Woche ist er dort im Internat, am Wochenende und in den Ferien ist er zu Hause. Seine schulischen Leistungen sind ganz gut. Dort bekommt er auch viele Therapien, wie Reiten und Therapeutisches Schwimmen. Im Juli 2014 nimmt er an den Paraolympischen-Kinderspielen teil.

  
 Richard mit seinen Geschwistern

 

   
                       Richard im im Tiergarten 2014

Da Richard hauptsächlich in München ist und in der dortigen Einrichtung seine Therapien bekommt, braucht er keine Unterstützung von Kinderschicksale mehr.

 

Sabrina

geb. 06.11.1987

Diagnose: Schädel-Hirn-Trauma, spastische Lähmung

Sabrina wurde am 6.11.1987 als gesundes Kind geboren. Sie war ein lebhaftes, temperamentvolles Kind, bis sie im Alter von 2 œ Jahren am, 16. Mai 1990, vor ihrem Elternhaus von einem Auto angefahren wurde.

Sabrina erlitt dadurch ein sehr schweres Schädel-Hirn-Trauma. Sie lag von Mai bis August 1990 in der Kinderklinik Erlangen im Koma, anschließend wurde sie in das Behandlungszentrum Vogtareuth verlegt. Dort verbrachte sie noch einige Monate im Wachkoma. Im November durfte Sabrina dann nach Hause.

Das Mädchen hat eine sehr schwere spastische Lähmung und ist deshalb nicht in der Lage lebensnotwendige Tätigkeiten auszuführen. Sie ist deswegen auf volle Pflege und Hilfe angewiesen. Sabrina ist mit ihrer Situation teilweise unzufrieden. Sie kann Freude und Unangenehmes durch Gestik und Laute zeigen.

Erfolgsbilanz:

Sabrina erhält seit 1990 eine Schwimm-Therapie. Die Diakonie stellt das Auto und einen Zivi und fährt das Mädchen zur Therapie. Die Kosten des Schwimmunterrichts trägt unser Verein.

Seit 2004 erhält Sabrina Logopädieunterricht. Es zeigt sich durch die wöchentliche Therapie eine Verbesserung im Mund- und Gesichtsbereich. Sie kann jetzt zum Beispiel kleine Apfelstücke, Milchreis und Kaubonbons ohne Probleme kauen und schlucken, auch der Mundschluß hat sich stark verbessert. Dies alles wäre ohne die logopädische Unterstützung nicht möglich.
Sabrinas Mama hat über unseren Verein eine Pflegehilfe erhalten, die ihr morgens und abends beim Betten ihrer Tochter behilflich ist.

Auch 2006 hat Sabrina wieder logopädische Heiltherapie erhalten. Sie kann jetzt noch etwas besser essen, bzw. kauen. Nach Aufforderung spricht sie klar und deutlich Mama und Papa.

Leider kann Sabrina keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da sie über 18 Jahre alt ist.

Sarah K.

geb. 27.03.1993

Diagnose: Spastischen Diparese (seit Geburt)

Zur Verbesserung der Geh- und Stehfähigkeit wurde bereits 2004 eine Multilevelweichteil-Operation und eine suprakondyläre Derotation durchgeführt, aber aufgrund der Diparese zeigt sich weiterhin eine ausgeprägte Schwäche der Beinmuskulatur. Dies liegt daran, dass Sarah aufgrund der zerebralen Schädigung die Muskeln nicht ausreichend gut ansteuern und koordinieren kann.

Erfolgsbilanz:

Sarah war vom 01.-12.08.2005 zur Petö-Therapie. Das Motto hieß: "Fit trotz Handicap, Überlebenscamp für behinderte Kinder und Jugendliche". Bei dieser Therapie waren Schwerpunkte gesetzt:
1. Die Kinder wurden in ihrer individuellen Selbstständigkeit trainiert.
2. Es konnten viele Erfolgserlebnisse erfahren werden.
3. Die behinderten Kinder lernten selbstständige Zubereitung einer kleinen Mahlzeit.
All dies soll dann zur Entlastung der Eltern bei Betreuung und Pflege dienen.
Seit diesem Camp kann Sarah viel selbstständiger und sicherer vom Boden aufstehen, was für die Eltern eine große Erleichterung ist. Auch das Selbstwertgefühl konnte ernorm gesteigert werden.

Leider kann Sarah keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da sie über 18 Jahre alt ist.

Sheila

geb.: 10.10.2013

Diagnose:

Extremfrühchen (25 SSW), Respiratorisches Versagen/PFC-Syndrom/Bronchopulmonale Dysplasie (Atemnot), Hirnblutung 1° rechts, periventrikuläre Zyste, Trinkschwäche, Verdauungsprobleme

 

Wir werden Sheila zuerst einmal mit Osteopathie unterstützen.

Erfolgsbilanz:

Sheila nahm von Mai bis Dezember 2014 Osteopathie wahr. Seither ging es ihr schon besser und ihr Magen hat sich gut entwickelt, lt. dem Osteopathen.
Ihre Mama teilte uns mit, dass Sheila keine Therapie mehr macht und auch keine mehr benötigt.

Wenn Sheila irgenwann doch noch einmal Unterstützung brauchen sollte, kann sich die Familie jederzeit wieder an Kinderschicksale Mittelfranken wenden, wir helfen immer gern!

Simon

geb.: 25.2.2013

Diagnose: Frühgeburt, respiratorische Insuffizienz, NEC mit Anlage eines Anuspraeter (künstlicher Darmausgang)

Simon kam als Frühgeburt 30+6 zur Welt. Er hat bereits mehrere Darmoperationen hinter sich und jedes Mal waren Wundheilungsstörungen die Folge.

Wir unterstützen den Jungen mit Osteopathie.

Erfolgsbilanz:

Simon hat von Oktober bis Dezember 2013 nun schon regelmäßig Osteopathie erhalten. Seitdem hat er weniger Bauchschmerzen, die Verdauung funktioniert besser, vor allem auf dem natürlichen Weg. Nachts schläft er auch ruhiger.

Am 12.03.2014 wurde bei Simon der künstliche Darmausgang erfolgreich zurückverlegt, er hat zwar seitdem noch Problem mit der Verdauung, da seine Bauchmuskulatur durch die vielen OP´s (23) sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Trotzdem ist er ein fröhliches Kind, lacht viel und krabbelt schnell voran, mittlerweile zieht sich Simon überall hoch und brabbelt ständig. 

                    

                          Das macht Spaß!

Simon hat auch 2014 wieder das ganze Jahr Osteopathie erhalten.
Ihm geht es soweit ganz gut, er entwickelt sich gut und läuft schon an der Hand. Frei Laufen schafft er noch nicht.

Auch im 1. Halbjahr 2015 erhielt Simon weiterhin Osteopathie. Nach der Therapie ist der Junge ruhiger und entspannter. Er spricht aber relativ wenig, da er wegen einem Paukenerguß schlecht hört. Dieser wird im Oktober 2015 operiert und es wird ein Dauerröhrchen gelegt.

Simon geht es mittlerweile sehr gut. Seitdem er Paukenröhrchen in den Ohren hat, hat er angefangen zu sprechen.
Seit August 2016 bekommt er Frühförderung, Logopädie und Heilpädagogik.
Seine Eltern sind mit seiner Entwicklung soweit sehr zufrieden.

 

Sodila

geb. 31.05.2012

Diagnose: Zwillingsfrühgeburt, Hirnblutung mit Folgen, Trinkschwäche

Sodila wurde in der 28. Schwangerschaftswoche als Zwillingskind zu früh geboren. Sie erlitt eine Hirnblutung mit Folgen und musste lange beatmet werden und bekam lange Sauerstoff. Auch die Nahrungsaufnahme klappt noch nicht richtig, da sie an einer Trinkschwäche leidet.

Erfolgsbilanz:


Marie-Louisa und Sodila

Sodila erhielt ebenso wie ihre Schwester Marie-Louisa von Oktober bis Dezember 2012 1x pro Woche Osteopathie.

Sodila kann leider nicht mehr von Kinderschicksale Mittelfranken unterstützt werden, da sie seit Ende 2013 aus Mittelfranken weggezogen ist.

Sophia F.

geb.: 2015

Diagnose:

Frühgeborenes Zwillingskind der 31 + 2 SSW, Pneumothorax (eingeschrenkte Funktion der Lungenflügel), Verdauungsprobleme, Kopfschiefstellung

Erfolgsbilanz:

Sophia erhielt ab Mai 2016 2x Osteopathie. Sie hat sich seitdem normal entwickelt und es können keine Disfunktionen mehr festgestellt werden. Krankengymnastik bekommt sie aber weiterhin.

 

Taha

geb: 11.05.2001

verstorben: 19.09.2011

Diagnose: Ewing-Sarkom mit pluralen Metastasen in der Lunge

Taha leidet am Ewing-Sarkom, was rezidiv im März 2009 in der Lunge festgestellt wurde. Es ist eine Art von Knochenkrebs. Die Erkrankung tritt meist bei 5- bis 15-jährigen männlichen Jugendlichen auf und ist extrem maligne und streut auch in die Lunge. Von 07/2008 bis ca. 08/2009 erhielt er Chemo-Therapie. Seit 03/2010 Rezidiv, zuerst Thorax-OP rechts, dann Palliativ-Therapie Onkologie Cnopfsche Kinderklinik. Klangschalentherapie erhielt er von 07/2008 bis 07/2009, ebenso Homöopathische-, Psychokinesilogische Therapie und auch Homöopathische Krebstherapie. Tahas Eltern müssen einen täglichen Parameterverlauf über den Gesundheitszustand für die Medikamentedosierung führen.

Erfolgsbilanz:

Taha bekommt seit 08/2008 1x pro Woche Klangtherapie, die ihm sehr gut tut. Seine Eltern wünschen sich weitere Klang-Therapien als 4. Säule der Krebstherapie zur Steigerung seines Wohlbefindens.
Diesen Wunsch wird Kinderschicksale erfüllen.

Seit Januar 2011 bekommt Taha nun die Klangtherapie mit unserer Unterstützung. Er geht meist total erschöpft zur Therapie, doch durch die Anwendung erhält er eine Tiefenentspannung und ist danach vitalisiert und strahlt richtig positiv. Während der Therapie erzählt er viel, was ihm gut tut und Taha hat eine gesunde Gesichtsfarbe.

Ebenso erhält er seit Januar 2011 eine homöopatische Krebstherapie Globoli mit Q-Potenten. Bis 31.05.11 gab es eine Rückbildung der Metastasen. Leider wurde bei dem letzten CT-Befund neues Wachstum festgestellt.

Seine Eltern tun alles, um ihm sein Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.
Wir alle wünschen Taha nur das Allerbeste und halten ihm immer die Daumen.

Leider konnten wir Taha seinen großen Wunsch vom Gleitschirmfliegen nicht mehr erfüllen, gern hätten wir dies noch getan.
Taha ist am 19.09.2011 in den Armen seiner Familie eingeschlafen.
Wir alle hoffen und wünschen, dass Taha jetzt seine Ruhe gefunden hat.

Tamara

geb. 02.06.2011

Diagnose: Frühgeborenes, Unterernährung, Anus praeter (künstlicher Darmausgang)

Tamara kam 10 Wochen zu früh mit einem Gewicht von 1150 g auf die Welt. Leider entwickelte das Kind eine nekrotisierende Enterokolitis (Darmerkrankung), die operiert werden musste. Tamara musste mit einer Spezialnahrung fast ein halbes Jahr in der Klinik ernährt werden.

Erfolgsbilanz:

Tamara ist seit dem 14. Oktober 2011 nun endlich zu Hause und muss nicht mehr in die Klinik.
Bei Tamara wurde noch im Dezember 2011 mit Osteopathie begonnen. Tamara geht es sehr gut, sie ist jetzt 68 cm groß und wiegt 6,5 kg. Sie "erzählt" viel und macht bei allem gut mit, aber sich drehen und die Füße in den Mund nehmen kann sie noch nicht.

Auch 2012 erhielt Tamara von Januar bis März Osteopathie.
Ihr geht es mittlerweile sehr gut. Sie geht geht regelmäßig zur Krankengymnastik und 2x in der Woche mit ihren Schwestern zum Baden, das macht ihr riesigen Spaß.

Thimo

geb. 20.03.1998

Leider kann Thimo keine Unterstützung von Kinderschicksale mehr bekommen, da er über 18 jahre alt ist.

Diagnose: Muskeldystrophie - Typ Duchenne, psychomotorische Retardierung

Thimo leidet seit Geburt an Muskelschwund vom Typ Duchenne, eine progressive und aggressive Muskelerkrankung, die nicht heilbar ist. Es ist die häufigste erbliche Muskelerkrankung im Kindesalter, sie betrifft einen von 3.500 männlichen Neugeborenen.

Thimo ist zur Fortbewegung auf einen Elektro-Rollstuhl angewiesen. Die Kraft in seinen Armen wird zunehmend schwächer.
Die größte Hilfe wäre für Thimo ein Assistenzhund, der ihm im täglichen Leben Unterstützung geben kann, wie z.B. Türen öffnen, Gegenstände aufheben und bringen, Licht an- und ausschalten usw. Seine Mama hat für ihn bereits einen Hund namens Lemmy angeschafft, allerdings muss dieser noch ausgebildet werden.
Diese Ausbildung werden wir von Kinderschicksale unterstützen, um Thimos Lebensqualität zu verbessern.

Erfolgsbilanz:


Thimo mit seinem Assistenzhund Lemmy

Thimos Hund Lemmy ist jetzt (2012) 10 Monate alt und mitten in der Pupertät. Er ist sozial schon ganz gut in der Familie integriert und muss momentan sehr viel lernen, wie die Familie auch. Thimo ist sehr glücklich mit seinem Hund, der ihm hoffentlich bald auch behilflich sein kann.


Thimo trainiert mit Lemmy

Der Hund Lemmy von Thimo ist auch von Januar bis Dezember 2012 in der Ausbildung weiterhin unterrichtet worden. Mittlerweile ist die Objektsuche das Hauptthema. Wenn diese abgeschlossen ist wird mit dem Personen-
training begonnen. Lemmy ist nun 19 Monate alt und braucht nach wie vor sehr konsequente Ansagen vor allem von der Familie, die mit ihm arbeitet. Nach Aussage der Hundetrainers steckt in Lemmy ein großes Potential, welches natürlich richtig geschult, gefördert und angewandt werden muss.

Lemmy wird auch 2013 weiterhin als Assistenzhund für Thimo ausgebildet.
Er wird seit März 2013 auf Clickerkommandos konditioniert, da sichThimo ja verbal nicht so deutlich machen kann.

Thimos Hund Lemmy war auch 2013 das ganze Jahr zur Ausbildung. Sein Revierverhalten ist mittlerweile recht gut, leider hört er auf Thimo noch nicht so wie es sein sollte. Dies liegt leider an Thimo, da Lemmy erst noch mit dessen Verhalten klarkommen muss. Seit einiger Zeit legt sich Lemmy jetzt in Thimos Bett.

Thimo ist inzwischen 16 Jahre alt und gut 100 kg schwer. Ihm geht es trotz seiner Diagnose noch recht gut. Er braucht noch keine Beatmung. Allerdings hat er in seinen Armen keine Kraft mehr, je älter er wird um so mehr holt ihn die Krankheit ein. Aber er und seine Familie fühlen sich soweit ganz gut.

   

               

Thimos Hund Lemmy wurde auch 2014 weiter geschult, er wird 2015 dann 4 Jahre alt und ist viel pflegeleichter geworden. Im Freilauf lässt er sich gut abrufen.

Vom 30.08.-06.09.2014 nahm Thimo an einer Jugendfreizeit für Muskelkranke (DGM) im Wichernhaus in Altdorf teil.
Es tat ihm sehr gut einmal von zu Hause weg zu sein und von anderen Personen (Physiotherapeuten, Krankenpflegepersonal) betreut zu werden. Es wurde miteinander eingekauft, gekocht, gespielt und auch einiges besichtigt. All das hat Thimo sehr viel Spaß bereitet.

 

 

Yannik

geb. 23.09.1992

Diagnose: Gehirntumor

 

Die Mutter möchte die Zellaktivität feststellen lassen. Die Kosten für eine Tomographie betragen ca. 800 Euro.

Leider kann Yannik keine Unterstützung mehr von Kinderschicksale Mittelfranken erhalten, da er über 18 Jahre alt ist.

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