Betreute Schützlinge seit 2010

Diese Kinder betreuen wir seit dem Jahr 2010

Fabian S.

geb.: 16.04.2002

Diagnose: Extremfrühchen, Bronchopulmonale Dysplasie, Retinopathia prämaturorum Stadium IV, beidseits blind,
körperlich und geistig behindert, starke Entwicklungsverzögerung

Fabian wurde als Extremfrühchen in der 28. SSW mit einem Gewicht von 410 g und einer Größe von 25 cm geboren. Er hatte beidseitig Hirnblutung 2. Grades, musste 6 Wochen beatmet werden. Nachdem sich beidseits eine Retinopathia prämaturorum im Stadium 4a, Zone 1 (Gefäßschädigung durch zu viel Sauerstoff) zeigte, wurde eine Diodenlaserkoagulation der avaskulären Netzhaut durchgeführt. Leider ist Fabian trotzdem beidseits völlig erblindet, kann nicht sprechen, nicht selbstständig laufen, ist extrem entwicklungsverzögert und hat Orientierungsschwierigkeiten. Fabian leidet an Bronchopulmonaler Dysplasie, das ist eine chronische Lungenkrankheit, die bei frühgeborenen Kindern oft durch die Beatmung auftritt, sie haben dann eine erhöhte Atemfrequenz.


Fabian und seine Schwester Jana

Fabian und seine Schwester erhalten nun mit der Unterstützung von Kinderschicksale Reittherapie und Osteopathie.

Erfolgsbilanz:

Von November bis Dezember 2010 erhielt Fabian Reittherapie. Dadurch wurde seine Rückenmuskulatur stabilisiert und das Gleichgewicht gefördert. Fabian kann sich beim Galopp sogar selbst fest- und seine Balance halten.

An der Osteopathie konnte er leider noch nicht teilnehmen, da seine Schwester krank war. Die Geschwister haben immer Doppeltermine.

Fabian nahm von Januar bis Februar 2011 wieder an der Reittherapie teil. Dadurch wurde seine Rückenmuskulatur weiterhin gestärkt und das Gleichgewicht gefördert. Leider erlitt der Junge im März einen akuten Darmverschluss, der mit einer Not-OP und anschließender Narbeninfektion endete. Inzwischen haben sich seine Eltern für die Anlage einer PEG-Sonde entschieden, um ihm viel Flüssigkeit zukommen zu lassen und ihn nachts künstlich zu ernähren. Wahrscheinlich hat er auch noch einen Narbenbruch, der evtl. noch versorgt werden muss. Von Juli bis Dezember konnte Fabian weiterhin an der Reittherapie teilnehmen. Sein Gleichgewicht wurde gefördert und er kann nach vielen Jahren wenige Sekunden frei stehen. Leider leidet er auch noch unter beginnender Skoliose.

Durch die Osteopathie die Fabian in den Monaten März und Juni erhielt, hat er Unterstützung nach der Darm-OP erhalten. Die starken Verspannungen im Bereich der Speiseröhre, des Brustkorbs und im Kopf wurden gelöst, sein Allgemeinbefinden wurde gestärkt. Fabian war sehr autoaggressiv. Auch hier konnte die Therapie von Juli bis Dezember 2011 fortgesetzt werden. Die massiven Darmprobleme wurden dadurch unterstützt, Spannungen im Kopf gelöst. Fabian hatte sich sehr viel geschlagen, was durch die Behandlung besser wurde.


Fabian beim Familientreffen 2011


Fabian beim Spazierengehen 2011

Fabian konnte seit seiner Darm-OP 2,5 kg zunehmen, was seine Eltern fast als ein Wunder bezeichnen, da die Gewichtszunahme der letzten Jahre 800 - 1000g pro Jahr waren. Fabian hat auch eine Botoxbehandlung der Waden-
muskulatur erhalten und seine Füße wurden in einen dünnen, leichten Kunststoffgips gesteckt. Davon erhofft man sich eine Streckung der Achillessehne und eine Minderung seiner Fußfehlstellung.


Fabian und seine Schwester Jana, Rückblick auf das Jahr 2011


Fabian bei der Reittherapie 2012

Fabian wurde auch 2012 von Januar bis November mit Osteopatie unterstützt. Dadurch lösten sich bei ihm gewisse Spannungen und er war nach der Behandlung für kurze Zeit nicht mehr so aggresiv.
Durch die Reittherapie, die er im gleichen Zeitraum erhielt, konnte seine Rückenmuskulatur bei beginnender Skoliose gestärkt werden, sein Reaktionsvermögen wurde gefördert. Fabian springt aus dem Galopp mit dem Pferd über kleine Hindernisse, natürlich sitzt die Therapeutin mit ihm auf dem Pferd. Er kann auch wieder einige Meter frei laufen.

Fabian ist zur Zeit zur Behandlung bei einem Kindergastroenerologen, da er seit Oktober größere Probleme mit der Verdauung hat. Am 13.12.2012 hatte er wieder einen Darmverschluss, der aber glücklicherweise nicht operiert werden musste, sondern medikamentös gelöst werden konnte.

Wir wünschen, dass alles weiterhin so gut bleibt!


                                  Fabian und Jana Frühjahr 2013


                    Ist das nicht ein tolles Bild von Fabian? Sommer 2013

Fabian erhielt von Mai bis Dezember 2013 weiterhin Osteopathie. Einige Tage vor dem ersten Termin war Fabian aus dem Schaukelstuhl gefallen und nahm eine Schonhaltung (linkes Becken und Bein waren in Mitleidenschaft gezogen) ein. Nach der Behandlung war es bereits deutlich besser, er war allgemein entspannter.

Reittherapie stand von Mai bis September 2013 auch auf dem Therapieplan. Es konnte sein Gleichgewicht verbessert werden, sodass er es auch schafft in unebenem Gelände, wenn es bergauf- und ab geht, sich auszugleichen. Die Reittherapie ist für Fabian auch eine Therapie für die Seele: Trab und Galopp lassen ihn immer vor Freude strahlen oder sogar laut lachen.
Leider musste er wegen einer Waden-OP und danach unklarem Verlauf seiner Herzproblematik bis Dezember pausieren, aber ab Januar 2014 geht es wieder weiter.

  
                  Jahresrückblick 2013 von Fabian und Jana

Fabian und Jana sind vom 09.-20. Juni 2014 zur Delfintherapie in Curacao.

Dafür hat sich Fabian schon einmal hübsch machen lassen:

         

Die Eltern von Jana und Fabian berichteten, dass die Therapie den beiden Kindern sehr, sehr gut getan hat, aber Wunder sind nicht passiert. Trotzdem ist bei den Kindern viel passiert und viele Erfolge stellen sich ja auch erst in den folgenden Monaten ein.
Die Therapie dauerte täglich 2 Stunden. Bei Fabian wurde intensiv an der Wahrnehmung an Händen und Füßen sowie dem Mund gearbeitet. Weiterhin hat der Therapeut versucht Fabian ein Zeitgefühl zu vermitteln, indem er mit ihm Übungen gemacht hat und dabei zählte. Er musste z.B. einen Ball in den Händen halten und zählen, ehe er ihn weglegen durfte. Fabians Delfin hieß Papito. Aufgrund der Seheinschränkung bei Fabian war es etwas schwieriger, er brauchte ein paar Tage um sich an die Therapie mit dem Delfin zu gewöhnen. Er war in der ersten Woche sehr verkrampft und zeigte sein typisches Verhaltensmuster " Hand am Ohr". Doch seinem Therapeuten gelang es von Tag zu Tag mehr ihn für seinen schwimmenden Freund zu begeistern.
Fabian ist seit der Therapie deutlich ausgeglichener und anhänglicher, außerdem steht er viel sicherer und das Tollste, er hat wieder normal gegessen, was seit seinem Darmverschluss sehr, sehr schwierig war.
Andere Eltern, die auch dort waren berichteten, dass die Delfintherapie sehr oft ein Impulsgeber ist und die Veränderungen und Entwicklungen erst in Monaten danach einsetzen.
Wir freuen uns auf weitere positive Informationen.

    
        Fabian und Jana bei den Delfinen

  

                                             
                                                 Ob Papito meine neue Frisur auch gefällt?

   
     Jetzt kann ich auch schon ganz gut an der Hand laufen

                                   

    
   All diese Bilder sagen doch mehr als 1000 Worte!!!!!!!!!!!!!!

Ein weiterer Fortschritt nach der Delfintherapie 2014 ist, dass Fabian jetzt auch öfters einmal Emotionen zeigen kann, was auf Grund seiner leicht autistischen Veranlagung nicht so einfach ist.

Für Fabian war auch 2014 wieder von Januar bis Dezember die Reittherapie angesagt.
Er hat weiterhin viel Freude an den schnelleren Gangarten, wird mutiger und lässt manchmal sogar den "Griff" los. Er turnt auch häufiger auf dem Rücken des Pferdes indem er sich flach darauf legt oder in den 4-füßler Stand geht. Fabian kann jetzt die Dimensionen ohne Probleme einschätzen und auch das Gleichgewicht halten.

Ebenso erhielt Fabian von Januar bis Dezember 2014 auch weiterhin Osteopathie. Dadurch konnten seine Autoagressionen (sich selbst phasen-
weise auf den Kopf zu schlagen) reduziert werden. Er kann sich mittlerweile viel besser auf seine Umwelt einlassen.

 
Fabian bei der Weihnachtspäckchen-Übergabe der HypoVereinsbank
im Dezember 2014

Fabian erhielt auch wieder das ganze Jahr 2015 weiterhin Reittherapie und Osteopathie.
Durch die Reittherapie fand er Entspannung und Ablenkung von Bauch-
problemen, sein Selbstbewußtsein konnte durch den Galopp gestärkt werden, er hält sich super fest.
Mit der Osteopathie wurden Spannungen im Kopf-Nackenbereich gelöst und das autoaggresive Verhalten konnte reduziert werden.

Hier nun einige neue Bilder von 2015:
 

                              
                                       Fabian bei der Reittherapie im Galopp

 
                         Fabian und seine Mama
                      

    
   Weihnachtspäckchenvergabe 2015 an Fabian bei der HypoVereinsbank
          Weißenburg

              

              

Vom 11.-22.04.2016 wird Fabian mit seiner Schwester Jana wieder zur Delfintherapie nach Curacao fliegen.
Wir alle hoffen und wünschen, dass die beiden wieder Fortschritte machen können, auch wenn es nur "kleine Schritte"sind.

Hier nun der Bericht darüber:
Die anfänglich größeren Probleme, wie Flug, Unterkunft (Zimmersituation) und veränderte Medikamentengabe konnten dann nach einigen Tagen als doch ganz gut überwunden erklärt werden. Die Therapiewoche begann dann schon sehr gut, da Fabian wieder "seinen Therapeut" Sebastian bekam und Jana mit Lisette auch wieder einen Glücksgriff gemacht hatte.

Bei Fabian wurde mit einer Gewichtsweste und -Decke gearbeitet, sowie großflächigen Druckmassagen. Der Erfolg daraus  war perfekt, da Fabian aus Stresssituationen herausgeholt werden konnte und entspannte. Dies wurde dann zu Hause gleich weiterhin mit gleichem Erfolg eingebaut.
Fabian konnte sich sehr gut auf verschiedene Situationen einlassen und war zu Sebastian, wie auch zu seinem Delphin Kanoa recht zärtlich, er war seit langem nicht mehr so entspannt und liebevoll.

              

 
                        
         

                   
                    Jana und Fabian bei ihrer Lieblingstherapie

Fabian erhielt auch 2016 weiterhin Osteopathie, aber leider waren die Erfolge immer nur von kurzer Dauer. Die allgemeine Spannung im Körper ist extrem hoch, eventuell auch schmerzbedingt, so dass ein Lösen der Verspannungen nicht lange anhält. Ein Schmerzspezialist wird nun versuchen über eine Dauermedikation die Schmerzprobleme etwas in den Griff zu bekommen.

An der Reittherapie nahm Fabian 2016 sehr regelmäßig, einmal wöchtentlich teil. Nachdem es im Oktober 2015 einen Wechsel zum Therapeutischen Reiten des Blindeninstituts gegeben hatte, war Fabian stark verunsichert und desorientiert. Es dauerte einige Monate bis er den Kontakt zur Therapeutin und zum Pferd zulassen konnte. Mittlerweile wurden Konzentrationsfähigkeit und sein Selbstvertrauen weiter gesteigert, ebenso wurde er sicherer beim Abtasten und Herumlaufen um das Pferd. Er genießt das Getragen- und Bewegtwerden und sucht öfters den Ganzkörperkontakt, indem er sich auf den Pferdehals legt. Im Trab sitzt er sehr aufrecht und stabilisiert sich gut selbst. Seine Kontaktbereitschaft, Vertrauen und Orientierung, seine Ausdauer und grobmotorischen Fähigkeiten haben zugenommen. 

 

        

                
                 Fabian, jetzt auch schon ein "junger Mann"

  
Zwei, die sich ganz arg mögen - Fabian und seine Mama

Auch 2017 nahm Fabian bereits bis Juni wieder an der Reittherapie teil.
Er hat eine relativ gute Beziehung zum Pferd und zur Reittherapeutin aufgebaut, reagiert auf Aufforderungen und zeigt geringeres fremdverletzendes Verhalten. Die Nähe des Pferdes und den Körperkontakt kann er vermehrt zulassen. Beim Reiten hat sich seine Aufrichtung, die Symetrie und Balance verbessert. Er lautiert weniger stereotyp und zeigt mehr Entspannung und Zufriedenheit.

                            Fabian im Sommer 2017

  

                                    
                            Etwas relaxen tut gut

                       
          
                    Fabian hat das Tauchen entdeckt
               
           Gipsabdruck für das Skoliosekorsett im Juli 2017
             
               Das Korsett ist fertig und stabilisiert Fabian gut, vielleicht kann dadurch eine Wirbelsäulen-OP herausgeschoben oder vermieden werden.
                         
            


          Ein Lastenfahrrad ist der ständige Begleiter,
          in dem Fabian u. Jana sicher angeschnallt
           alle Touren miterleben können!

 

 Zur täglichen Rollstuhlbeförderung war die Anschaffung einer Rampe
             dringend nötig, diese hat Kinderschicksale mit unterstützt.

         

                  

                    

Janis

geb.: 19.05.2006

Diagnose: Psychomentale Retardierung, Bilaterale Cerepralparese, Mikrocephalie, Verdacht auf symptomatische fokale Epilepsie

Janis kam als frühgeborenes Baby in der 34. SSW zur Welt. Er bekam am 5. Lebenstag eine E-coli-Sepsis mit Kreislauf- und Multiorganversagen. Gleichzeitig ist auch noch eine Hirnblutung aufgetreten.
Janis erhält seit seinem 6. Lebensmonat Physiotherapie und seit September 2007 Ergotherapie sowie heilpädagogische Frühförderung. Im März 2009 wurde einmal pro Woche mit physiotherapeutischer Behandlung nach Vojta begonnen.
Leider hatte er auch im Oktober und Dezember 2009 wieder Krampfanfälle.
Seit September 2009 besucht Janis die SVE (schulvorbereitende Einrichtung) mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.
Der Junge spricht nur wenige Wörter, kann mittlerweile sitzen, stehen, robben und laufen, wenn er mit beiden Händen gehalten wird.
Im November 2009 war er das 1. Mal zur Adeli-Therapie. Da er dadurch Fortschritte in seiner Entwicklung gemacht hat, wünschen sich seine Eltern, dass ihm eine weitere Therapie ermöglicht werden kann. Kinderschicksale wird dies unterstützen.

Erfolgsbilanz:

Janis erhält seit Januar 2010 Therapeutisches Schwimmen. Dadurch hat er im Wasser fast keine Spastik, kann seine Füße gerade aufstellen (kein Spitzfuß), er knickt nicht um. Janis freut sich jedes Mal auf das Schwimmen.

Vom 15.-27.03.2010 war Janis wieder zur Adeli-Therapie. Er macht größere Fortschritte beim Laufen mit seinem Rollator als vorher. Der spastische Muskeltonus ist geringer geworden. Janis ist an allem interessiert und beobachtet alles ganz genau. Auch beim Sprechen zeigen sich Fortschritte, er versucht sehr viel nachzusprechen.

In der Zeit vom 16.-27.08.2010 war Janis dieses Jahr zur Adeli-Therapie in der Slowakai.
Dadurch hat sich sein Gleichgewicht ganz deutlich verbessert. Janis konnte im Adeli-Anzug 10 Sekunden allein stehen, ohne sich festzuhalten. Er hebt jetzt auch seine Beine beim Laufen viel höher als vorher.
Seine Mama berichtet im Oktober, dass sich Janis sehr gut weiter entwickelt, vor allem in der Sprache. Er spricht in vollen Sätzen, nicht nur einzelne Wörter wie früher, er versucht auch viele Wörter gleich nachzusprechen, wenn man mit ihm redet. Seine Aussprache ist zwar noch nicht so deutlich, aber man kann ihn verstehen.

 

Auch 2011 hat Janis wieder eine Adeli-Therapie, für ihn die 3., in der Zeit vom 31.01.-12.02. erhalten. Bis Dezember 2010 war Janis auch weiterhin beim Therapeutischen Schwimmen, was ihm sehr viel Spaß macht. Er kann mittlerweile alleine, natürlich mit Schwimmflügeln schwimmen. Im Wasser strampelt er schnell und locker mit seinen Beinen und hat fast keine Spastik mehr dabei.

Sein Gleichgewicht hat sich weiter gebessert und er hat gelernt mit Mehrfußgehhilfen zu laufen. Für Janis ist dieses Laufen noch sehr anstrengend, aber er hat diese Gehhilfen jetzt auch für zu Hause und kann damit üben.


Janis beim Familientreffen 2011

Janis war vom 29.08.-12.09.2011 in Kemer (Türkei) zur Delfintherapie. Er hatte in den 2 Wochen 10x Delfintherapie, jeweils 1/2 Stunde, dann immer noch 30 Minuten Physiotherapie. Anschließend konnte Janis mit seiner Therapeutin noch 1/2 Stunde schwimmen. In den ersten Tagen hatte er Angst vor dem Delfin, aber am 3. Tag traute er sich ihn bereits anzufassen. Ab dem 7. Tag hielt Janis Konzentration lange an, auch konnte er seine fein- und grobmotorischen Bewegungen gezielter einsetzen. Er zeigte den Therapeuten seine Zufriedenheit durch sein langanhaltendes Lächeln.
Janis ist seit der Therapie viel konzentrierter geworden, er traut sich viel mehr zu, ist nicht mehr so ängstlich. Der Satzbau beim Sprechen ist auch besser geworden, er erzählt jetzt wenn er vom Kindergarten kommt, was er alles erlebt und gemacht hat.

Janis mit seinen Delfinen "Lucky und Ice"

Von Januar bis Dezember 2011 hat Janis am logopädischen Förderunterricht teilgenommen. Seine Aussprache wird immer deutlicher, er kann jetzt auch die Buchstaben "F" und "Sch" aussprechen, was vorher gar nicht möglich war. Janis bemüht sich immer deutlicher zu sprechen, damit man ihn gut verstehen kann. Seit einiger Zeit spricht er jetzt in ganzen Sätzen und wiederholt alles was er hört. Leider war er nach einer Reha krank und konnte nicht mehr an der Logopädie teilnehmen.

Ebenso war Janis weiterhin das ganze Jahr 2011 beim therapeutischen Schwimmen. Er hat keine Angst mehr allein zu schwimmen, dreht sich im Wasser vom Bauch auf den Rücken. Die Spastik zeigt sich im Wasser vermindert, vermehrte Flexionsbewegungen der Beine und Hüften sind sichtbar. Er kann mit beiden Händen greifen und das warme Wasser hilft physiologische Bewegungsabläufe zu erlernen. Der Haltungshintergrund wird gestärkt, um eine symmetrische Entwicklung der Wirbelsäule zu unterstützen. Das Schwimmen macht Janis sehr viel Spaß. Sein Gleichgewicht bessert sich immer mehr und er läuft auch viel besser, macht größere Schritte und streckt seine Knie durch.

Janis war vom 20. Februar bis 3. März 2012 auch wieder zur Adeli-Therapie in der Slowakai. Das Hauptziel dieses Mal war die Dehnung der Beinmuskulatur, da bei ihm die hinteren Muskeln stark verkürzt sind und er immer weiter beim Laufen in die Knie geht. Durch die Behandlung wurde es erreicht, dass Janis jetzt seine Beine beim Laufen besser strecken kann.

Janis erhielt von Januar bis Dezember 2012 wieder Therapeutisches Schwimmen. Sein Oberkörper ist dadurch viel stabiler geworden. Seine Konzentration ist auch besser, er kann sich jetzt 45 Minuten lang mit etwas beschäftigen, was vorher nur max. 15 Minuten möglich war. Im Wasser kann die Spastik seiner Füße gut mobilisiert werden. Er versucht mit beiden Händen zielgrichtet zu greifen und Gegenstände zu werfen. Es werden nach und nach Übungen für gezieltes Greifen eingebaut, um die Koordination der oberen Extremitäten und die Feinmotorik zu verbessern. Der Haltungshintergrund soll gestärkt werden, um eine symetrische Entwicklung der Wirbelsäule zu erreichen.
Das Erkennen und Benennen von Farben wird in jeder Sitzung eingebaut.

Im gleichen Zeitraum hatte Janis auch wieder logopädischen Förderunterricht. Er spricht jetzt viel mehr und viel deutlicher.

Janis erhielt 2 Intensivwochen Therasuittherapie im Zeitraum vom 10.-21.12.2012.


Janis im Dezember 2012

Von Januar bis Dezember 2013 erhielt Janis weiterhin Therapeutisches Schwimmen, wodurch der stark erhöhte Muskeltonus immer besser wird. Janis kann sich längere Zeit konzentrieren und macht auch alles mit, da ihm das Schwimmen sehr viel Spaß bereitet.

Ebenso hat Janis im gleichen Zeitraum auch wieder Logopädie erhalten, seine Aussprache wird immer deutlicher. Die Buchstaben "S" und "Sch" kann er mittlerweile aussprechen, nur wenn beide Buchstaben in einem Wort vor-
kommen bereitet es ihm noch Schwierigkeiten.

Vom 20.05.-01.06.2013 war Janis Adeli-Therapie in der Slowakai. Es wurden die hinteren Muskeln der Beine sehr gut gedehnt. Dies Ergebnis wurde vorher nicht einmal mit Botoxspritzen erreicht. Sein Gleichgewichtssinn hat sich verbessert, er kann sich immer öfter knien, ohne sich festzuhalten.

Die nächste Adeli-Therapie fand vom 30.06.-12.07.2014 wieder in der Slowakei statt. Im Mittelpunkt standen auch diesmal wieder die Bewegungsübungen im Adeli-Anzug. Bei spastisch gelähmten Kindern sind die Muskeln ständig verspannt, das Gehirn kann normale Bewegungen nicht richtig ausüben. Der Anzug soll richtige Bewegungsabläufe erzwingen und starke Nervensignale an das Gehirn senden. Außer der Therapie im Adeli-Anzug wurden noch folgende Therapien dort durchgeführt:
Manualtherapie, Laserakupunktur, Schwefelschlammapplikationen, Hydrotherapie, Biofeedback, Logopädie.

    
 Janis im Adeli-Anzug bei seinen Übungen

Seit der Adeli-Therapie ist die Dehnung der Beine bei Janis sehr gut, ebenso der Aufbau der Muskelmasse in Armen und Beinen. Er macht größere Schritte beim Laufen, hebt die Knie höher und ist viel stabiler geworden.

               
Beim Therapeutischen Schwimmen, womit er auch 2014 weiter unterstützt wird.

    

Vom 06.-20.09.2014 war Janis zur Delfintherapie in Marmaris, Türkei.
Janis durfte dort mit dem Therapeuten ein Lied singen, dann hat der Delfin angefangen seine Laute von sich zu geben. Dies hat Janis zu weiterem Singen motiviert. Janis hat während des Aufenthaltes gelernt sich an der Schwimm-flosse des Delfins festzuhalten und dann allein mit ihm zu schwimmen, was ihm sehr viel Spaß gemacht hat.
Neben der Delfintherapie hat er auch noch jeden Tag entweder Physio- oder Cranio-Sacral-Therapie erhalten.

    

                                     
    
                     

       

     
Seither entwickelt Janis einen Sinn für Zahlen, die ihn früher überhaupt nicht interessiert haben, z.B. zählt er jetzt seine Finger und macht leichte Rechenaufgaben, wie 1+1 oder 2+1. Ebenso ist sein Satzbau besser geworden und die Sätze werden länger, durch die Erweiterung seines Wortschatzes.

Das Therapeutische Schwimmen wurde auch während des ganzen Jahres 2014 weiter durchgeführt.
Im Wasser kann Janis sehr gut gedehnt werden, dabei spürt er dann keine großen Schmerzen. Ganz nebenbei lernt er spielerisch die Farben und Zahlen, was im große Freude macht.

 
  Janis bei der Weihnachtspäckchen-Übergabe
  der HypoVereinsbank im Dezember 2014

Eine weitere Adeli-Therapie fand für Janis vom 02.-14.03.2015 wieder in der Slowakai statt.
Seine Beine wurden wieder sehr gut gedehnt und sind viel lockerer geworden, nicht mehr so stark verkrampft! Er kann wieder längere Zeit stehen und laufen, natürlich an der Hand.
Laut den Ärzten vom SPZ Erlangen bleiben Janis dank der Adeli-Therapien bis jetzt viele Operationen erspart. Seine Hüften haben sich in den letzten zwei Jahren überhaupt nicht verändert, sind sogar ein wenig besser geworden.

Auch 2015 war Janis im ersten Halbjahr weiterhin beim therapeutischen Schwimmen. Dadurch hat seine Konzentration stark zugenommen, er ist auch während des Schwimmens (45 Min. lang) sehr konzentriert und läßt sich nicht ablenken. Bei den Übungen wurden alle Farben richtig benannt und zugeordnet, auch das Schwimmen selbst klappt schon viel besser. Für seine Spastik ist das Wasser sehr wichtig, hier kann er kraftvoll und problemlos strampeln.

Vom 03.-15.08.2015 erhielt Janis Adeli-Therapie in der Slowakai, durch die er seine Fortschritte weiter ausbauen konnte.

   
    Janis freut sich über sein Weihnachtspäckchen von der 
    HypoVereinsbank Weißenburg im Dezember 2015

Vom 21.03.-01.04.2016 stand wieder die nächste Adeli-Therapie an.
Seine stark verkürzte Beinmuskulatur wurde wieder gedehnt, der Winkel an den Knien war vor der Therapie 25 Grad, danach nur noch 10 Grad. Das heißt, dass Janis seine Beine fast gerade ausstrecken konnte.
Ebenso wurde die Oberkörperhaltung im Sitzen und Stehen verbessert, Steigerung der Muskelkraft im Rücken und in den Extremitäten. Janis hebt jetzt seine Knie beim Krabbeln und Laufen wesentlich höher.

2016 war Janis vom 29.08.-08.09. zur Delfintherapie in Marmaris/Türkei. Er hat dadurch gute Fortschritte in der geistigen Entwicklung machen können, sein Wortschatz hat sich erweitert und er spricht deutlicher. Die Konzentration wurde gesteigert, das Erinnerungsvermögen wesentlich verbessert. Janis hatte sehr viel Spaß bei der Therapie.

Am 30. November 2016 wurde Janis an den Beinen operiert. Es wurden die Muskeln angeritzt, damit er seine Beine in Zukunft besser strecken kann. Leider ist die OP nicht so gut verlaufen, da an Janis linkem Bein der Ischiasnerv überdehnt wurde. Aber mittlerweile geht es ihm wieder besser.

Vom 20.02.-04.03.2017 war Janis wieder zur Adeli-Therapie (mit Spider und Hydrotherapie) in der Slowakei.
Durch die Therapie musste und konnte wieder viel Muskelmasse aufgebaut werden, welche leider die Folgen der nicht gelungenen Bein-OP waren.
Janis konnte sich nun wieder auf seine Beine stellen und einige Schritte laufen, was vor der Therapie überhaupt nicht mehr möglich war. Und vorallem, mit das Wichtigste, seine Schmerzen haben nachgelassen!

Im März bekam Janis eine Arzneimittelallergie, sofort mussten alle Medikamente abgesetzt werden, auch die Antiepileptika. Mittlerweile wurde er neu eingestellt und es geht ihm wieder gut.

Vom 31.07.-12.08.2017 war Janis wieder zur Adeli-Therapie zum weiteren Muskelaufbau der Extremitäten. Dabei wurden die Muskeln der Beine wieder gut gedehnt, er kann nun mit seinem Rollator besser und länger laufen. Das Gleichgewicht hat sich verbessert.

 

Jana

geb.: 2.08.2009

Diagnose: Hemiegalencephalie Hirnfehlbildung), Agenesie des Corpus callosum, Choanalatresie links (fehlende Nasenatmung), Choanalstenose rechts (Fehlbildung der Nase), Kolobom (Spaltbildung) am rechten Auge, Anophtalmus am linken Auge

Jana kam mit massiven Hirnfehlbildungen auf die Welt. Zusätzlich fehlt ihr das linke Auge. Im Mai 2010 wurde bei Jana in einem Hochrisikoeingriff die linke Hirnhälfte abgetrennt, da sie unter nicht behandelbaren epileptischen Anfällen litt.

Das Mädchen ist körperlich behindert, entwicklungsverzögert und hat Koordinationsstörungen.


Jana und ihr Fruder Fabian 2010

Erfolgsbilanz:

Von November bis Dezember 2010 erhielt Jana Reittherapie, dies begann mit langsamen Gewöhnen an die Bewegungen des Pferdes. Sie liegt auf dem Rücken des Pferdes und spürt die Wärme und sanftes Schaukeln, was sicher sehr angenehm für sie ist.

Im November 2010 wurde Jana am linken Auge operiert. Obwohl nur geplant war den ersten Expander einzusetzen, konnte dieser und eine Lochprothese eingesetzt werden. Somit wurde ihr eine 2. OP erspart.

An der Osteopathie konnte sie leider noch nicht teilnehmen, da sie krank war. Sie hat immer mit ihrem Bruder Fabian einen Doppeltermin.

Jana erhielt von Januar bis Februas 2011 weiterhin zur Eingewöhnung Reittherapie. Diese konnte aber erst aufgrund längerer Krankheit ihres Bruders ab Juli 2011 weiter durchgeführt werden. Sie machte gute Fortschritte beim Aufbau der Muskulatur und die Therapie konnte auf 30 Min. verlängert werden.

In den Monaten März, Juni und September konnte sie wieder Osteopathie erhalten. Es hat sich dadurch ihre Verdauung verbessert. Jana hatte im April wieder sehr viele epileptische Anfälle, nach der Behandlung im Juni war eine deutliche Besserung eingetreten, aber sie ist nicht mehr anfallsfrei.


Jana beim Familientreffen 2011


Jana beim Spielen 2011

Jana hat seit einigen Wochen nur noch vereinzelt Anfälle und hat die "Sprache" für sich entdeckt. Ernährungsmäßig hat sie sich gut entwickelt. Ende November war Jana zur Nachuntersuchung in Bielefeld (Gehirn-OP). Die Ärzte waren mit der Entwicklung der rechten Hirnhälfte sehr zufrieden, sie kann inzwischen mit Unterstützung sitzen und dreht sich auf die Seite.


Jana und ihr Bruder Fabian, Rückblicke auf das Jahr 2011

Janas Krampfanfälle sind seit April 2012 deutlich zurückgegangen, sie "plappert" den ganzen Tag und ist an ihrer Umwelt recht interessiert.


Jana in ihrem Stehständer


Jana 2012


Bei der Reittherapie

Jana geht es momentan recht gut und deshalb fand 2012 nur im Januar Osteopathie bei ihr statt.
Reittherapie erhielt sie von Januar bis November 2012. Dadurch konnte die Rumpfstabilisierung weiter gefördert werden. Sie jetzt kann auf dem Boden frei sitzen. Reiten ist für Jana harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt, sie ist inzwischen bei der Therapie viel aufmerksamer und nicht mehr so passiv.

Seit September hat Jana einen Platz im integrierten Kindergarten der Lebenshilfe und es läuft super, berichten ihre Eltern. Sie ist voll integriert, aufgeweckter und auch frecher.
Im Oktober war sie zum letzten OP-Kontrolltermin in Bethel. Alle waren sehr zufrieden.
Wir wünschen, dass alles so bleibt und so positiv weitergeht!


Jana und Fabian, Rückblicke 2012


                             Fabian und Jana im Frühjahr 2013


                Wenn Jana all die Seifenblasen fangen könnte! Sommer 2013


Jana bei der Weihnachtspäckcheaktion der HypoVereinsbank Weißenburg
im Dezember 2013

Von Mai bis September 2013 nahm Jana an der Reittherapie teil, dadurch wurde ihre Rumpfstabilität  verbessert. Sie sitzt jetzt länger aufrecht und kann sich besser ausgleichen.
Leider konnte sie wegen gesundheitlicher Probleme ihres Bruder Fabian nicht noch öfters zur Therapie gehen, aber im Januar 2014 geht es weiter!

     
         Jahresrückblick 2013 von Jana und Fabian

Jana ist mit ihrem Bruder vom 09.-20. Juni 2014 in Curacao zur Delphintherapie.

         
            Jana und Fabian bei den Delphinen

Die Eltern von Jana und Fabian berichteten, dass die Therapie den beiden Kindern sehr, sehr gut getan hat, aber Wunder sind nicht passiert. Trotzdem ist bei den Beiden viel passiert und viele Erfolge stellen sich ja auch erst in den folgenden Monaten ein.
Die Therapie dauerte täglich 2 Stunden. Jana hat mit Hilfe der Therapeutin einen Ring geworfen und ihr Delphin Bonnie hat ihn zurückgebracht. Sie hat es in der 2. Woche geschaft, den Ring selbstständig von Bonnies Nase zu nehmen. Jana musste auch Aufgaben an einem Memoboard lösen und es wurden Sprachübungen gemacht (B...B...B...Bonnie). Sie ist um Welten aufmerksamer und interessierter an ihrer Umwelt, dies ist im Kindergarten am 1. Tag nach der Rückkehr sofort aufgefallen, obwohl die Eltern nichts gesagt hatten. Jana kann sich jetzt mit den Händen an den Fingern der Eltern festhalten und so LAUFEN! Das ging bisher nur, wenn man sich hinter sie gestellt und als Lehne fungiert hatte. Ebenso hat sich ihre Feinmotorik verändert, sie kann jetzt ganz gezielt Tasten am Spielzeug nacheinander drücken und kann klatschen, wenn sie meint etwas tolles gemacht zu haben.
All diese Dinge werden nun weiter im Alltag umgesetzt, wir freuen uns natürlich von weiteren Fortschritten zu hören.

 

                
                    Jana als kleine Dame

   
               
                     Mein Delphin Bonnie

                     
                  Man muss mich doch einfach liebhaben

   

                                            

     
Schaut her, wie das Laufen jetzt schon klappt! Und auch das Sprechen!

  
         Bin ich nicht süß????

Jana nahm auch 2014 wieder von Januar bis Dezember an der Reittherapie teil. Sie kann sich jetzt meistens über die ganze Dauer der Therapieeinheit am Voltigiergurt mit der linken Hand festhalten.
Auch bei Laufübungen hält sie sich eine Weile eigenständig an der Hand oder einem Finger von Erwachsenen fest.

 
       Jana bei der Weihnachtspäckchen-Übergabe
          der HypoVereinsbank im Dezember 2014

Auch Jana hat weiterhin von Januar bis Dezember 2015 Reittherapie erhalten, wodurch ihre Rumpfstabilität und das Gleichgewicht weiter verbessert werden konnten. Sie sitzt die komplette Einheit und gleicht sich weitgehend selbst aus. Meistens hält sie sich jetzt auch mit der linken Hand am Voltigiergurt fest.

   Einige Bilder von diesem Jahr:

 
        ich bin doch schon ein großes Mädchen!
       
                 

    
               kess, wie immer

                 

 
Jana erhält ihr Weihnachtspäckchen bei der Übergabe
          der HypoVereinsbank im Dezember 2015

                

                

Vom 11.-22.04.2016 wird Jana mit ihrem Bruder Fabian wieder zur Delfintherapie nach Curacao fliegen.
Wir alle hoffen und wünschen, dass die beiden wieder Fortschritte machen können, auch wenn es nur "kleine Schritte"sind.

Hier nun der Bericht darüber:
Die anfänglich größeren Probleme, wie Flug, Unterkunft (Zimmersituation) und veränderte Medikamentengabe konnten dann nach einigen Tagen als doch ganz gut überwunden erklärt werden. Die Therapiewoche begann dann schon sehr gut, da Fabian wieder "seinen Therapeut" Sebastian bekam und Jana mit Lisette auch wieder einen Glücksgriff gemacht hatte.

Das Therapieziel bei Jana war eine Vertiefung der 2014 begonnenen Punkte, Verbesserung der Motorik, sowie Greifen und Auswählen von Gegenständen, genauso wie die Kommunikation. Sie sollte langfristig mit unterstützter Komunnikation (Sprachcomputer o.ä.) arbeiten können. Jana konnte ihrem Delphin Nubia wie zum Therapieende 2014 erreicht, den gebrachten Ring auch jetzt noch von der Nase nehmen.

   
Anfangs hatte Jana beim Nebenherschwimmen neben Nubia etwas Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung, da nur die Rückenflosse aus dem Wasser herausschaute, bis sie dann auch den Kopf des Delphins sehen konnte.

           
     
Lisette versuchte mit Jana über Piktogrammkarten zu kommunizieren, was aber leider nicht so klappte, da Jana die Karten scheinbar optisch nicht unterscheiden konnte. Als die Karten durch Gegenstände ersetzt wurden, funktionierte es sofort.
Bei der Delphintherapie wird nach den Prinzipien der sensorischen Integration zur Verbesserung der Wahrnehmung gearbeitet. Jana kann ja ihre rechte Körperhälfte aufgrund der fehlenden linken Hirnhälfte nicht richtig benützen. Eine "grobe Grundfunktion" hat ja inzwischen die rechte Hirnhälfte übernommen (durch kontinuierliche Förderung). Deshalb wurde in Curacao sehr viel mit Igelbällen, Bürsten und Cremes gearbeitet, das ist Input für das Gehirn.

Mittlerweile sind erste Anzeichen von Verbesserungen bei der Sprache erkennbar, ebenso bei der Motorik, wie Greifen und Weitergeben von Gegenständen. Auch ihr rechter Arm wird immer häufiger eingesetzt.

          
                        Jana und Fabian bei ihrer Lieblingstherapie

Jana nahm auch 2016 regelmäßig, einmal wöchentlich am Heilpädagogischen Reiten teil. Auch sie war, wie ihr Bruder Fabian, seit Oktober 2015 zum Blindeninstitut gewechselt und brauchte daher eine Weile um sich umzuorientieren und den Kontakt zuzulassen. Vor allem das Liegen auf dem Pferderücken bei gleichmäßigen Schrittbewegungen des Pferdes entspannte sie. Beim Sitzen hatte sie anfangs ein geringes Gleichgewichtsempfinden, was inzwischen verbessert werden konnte. Die Aufrichtung und Dehnung ihrer rechten Körperseite beginnt sie mit zu übernehmen. Jana zeigt über Mimik und Gestik was sie mag und was nicht. Oft sind ihre Reaktionen nicht eindeutig und sie braucht viel Zuwendung und Unterstützung um sich verstanden zu fühlen.

Sie zeigt ganz positive Entwicklungsschritte. Ihre Kontaktbereitschaft, Vertrauen und Sicherheit haben zugenommen. Ihre Ausdauer und die grobmotorischen Fähigkeiten konnten deutlich verbessert werden. Jana gelingt es auch gezielt zu greifen, Gegenstände zu halten und wieder loszulassen.

 
   Jana (rechts) mit ihrem Papa bei der Weihnachtspäckchenvergabe 2016
         der Hypovereinsbank Weißenburg



        

Leider fing das Jahr 2017 für Jana nicht so gut an, da sie plötzlich an einer Hirnhautentzündung mit einer Blutvergiftung litt. Wir hoffen und wünschen, dass es ihr ganz schnell wieder gut geht!

Jana ist wieder zu Hause!!!!!!!!!!!!!

    
       Papa ist überglücklich seine Jana wieder zu Hause zu haben

                 

 
                   Jana, die kleine Prinzessin

            

Auch bei Jana ging die Reittherapie 2017 schon bis Juni wieder weiter.
Sie hat inzwischen mehr Sicherheit und Vertrauen gewonnen und läßt sich schneller auf die Situation im Stall und beim Pferd ein. Jana läßt mehr Berührungen zu und ist interessierter an taktilen Erfahrungen. Ausdauer und Belastbarkeit haben zugenommen. Ihre Aufrichtung und das Gleichgewicht haben sich beim Reiten verbessert und sie kann sich eine Weile im Seitsitz ausbalancieren. Nach wie vor benötigt sie immer wieder viel Zeit bei Situationswechsel.

                                       Jana im Sommer 2017

       
                 
        
             Beim Sommerfest in der Schule durfte Jana auf einem Trike mitfahren

                    
                                  Jana die Wasserratte
       
                
          
        Ein Lastenfahrrad ist der ständige Begleiter,
        in dem Jana u. Fabian sicher angeschnallt
         alle Touren miterleben können!

 

 Zur täglichen Rollstuhlbeförderung war die Anschaffung einer Rampe
             dringend nötig, diese hat Kinderschicksale mit unterstützt.

         

        
Am 11. November 2017 wurde jetzt endlich die PEG-Sonde durch einen Button ersetzt und Jana ist den festen Schlauch am Bauch endlich los

             

Yannis

geb.: 31.05.2009

Diagnose: Menkes-Syndrom

Yannis kam als Zwillingsfrühgeborenes auf die Welt und leidet seit Geburt an dem Menkes-Syndrom. Dies wurde aber erst im November 2009 bei ihm festgestellt.
Das Menkes-Syndrom ist eine seltene angeborene Stoffwechselstörung, die auf einer Kupferstoffwechselstörung beruht. Sie wird x-chromosomal-rezessiv vererbt und tritt nur bei Jungen auf, da diese ein einzelnes X-Chromosom besitzen. Die Krankheit äußert sich in stark ausgeprägter Hypotonie, schwerer Epilepsie, Degeneration des zentralen Nervensystems und des Bindegewebes.
Yannis kann sich nicht drehen und hat wenig Kopfkontrolle. Es wurde bei ihm auch Strabismus festgestellt, das ist eine Fehlstellung beider Augen.

Erfolgsbilanz:

Nachdem Yannis im Kinderhospiz zweimal Wassertherapie (Hydrotherapie) erhalten hatte und er sehr gut darauf angesprochen hat, werden wir ihm die Therapie mit Therapeuten zu Hause in gewohnter Umgebung ermöglichen, um ein wenig dazu beizutragen, den Gesamtgesundheitszustand so erträglich wie möglich zu machen.

Yannis erhält seit Dezember 2010 3x wöchentlich Wassertherapie. Dadurch hat er angefangen zu lachen, was bisher einer der größten Wünsche seiner Eltern war. Er ist sehr fröhlich und lautiert laut und viel. Insgesamt ist er viel aktiver geworden. Durch die Therapie wird seine Körperwahrnehmung sehr unterstützt und er reagiert besser auf seine Umwelt, z. B. wenn man ihn anspricht, wendet er sich einem zu.
Er kann sich jetzt auch selbstständig auf den Bauch drehen.


Yannis kann jetzt lachen


Yannis und sein Zwillingsbruder

Yannis fühlt sich sehr wohl im Wasser. Im letzten halben Jahr 2011 hat er angefangen sich auf die Seite zu drehen und ist insgesamt aufmerksamer und interessierter an allem.

Die Eltern von Yannis wünschen sich als weitere Therapie evtl. Wassershiatsu, das hatte der Junge im Hospiz bereits erhalten und es machte den Eindruck, dass es ihn recht gut erreicht.


Yannis bei der Hundetherapie


Bei der Wassertherapie fühlt sich Yannis sehr wohl


Yannis und seine Brüder Simon und Lukas


Yannis und sein Zwillingsbruder feiern ihren 3. Geburtstag


Yannis im Stehständer


Die ganze Familie

Von Januar bis Dezember 2012 hat Yannis weiterhin Wassertherapie erhalten. Er liebt die Zeit im Wasser und je nach Grundstimmung planscht und plappert er aufgeregt. Sein Zustand ist stabil, was angesichts der Grunderkrankung sehr positiv zu beurteilen ist. Er ist zunehmend aufmerksamer, spielt vermehrt mit seinen Händen und beginnt sie zum Mund zu führen.

Yannis war vom 01.-12.04.2013 zur Delfintherapie in Curacao.

Hier eines der ersten Bilder:

 

Die Delfintherapie war für Yannis aufregend und anstrengend, er hatte täglich zwei Stunden hartes Programm mit Therapeuten und seinem Delfin Papito zu absolvieren. Am Anfang stand Physiotherapie an Land mit Wahrnehmungs-
förderung, Muskeltraining und Mobilität im Vordergrund. Yannis war gut zu motivieren und arbeitete nach seinen Möglichkeiten sehr gut mit. Danach ging es ins Wasser. Wenn Papito für Yannis sang und schnatterte war der Junge schnell ruhig und lauschte seinen vielfätigen Tönen. Yannis war nach jeder Einheit super fit, gelöst, aufmerksam und redselig. Er tönte sehr laut als wolle er seinen Eltern alles erzählen was er erlebt hatte. Seit Mitte der Therapie macht Yannis einen Kussmund mit Schmatzgeräusch, wenn man ihn zum Küssen auffordert oder berührt. Seit Ende der Therapie versucht er sich vermehrt aus halbliegender Position zum Sitzen aufzurichten und schafft es auch immer wieder, nur die Rumpfkontrolle reicht noch nicht um die Sitzposition zu halten. Insgesamt ist er kräftiger geworden und setzt seine Kraft auch gezielt zur Gegenwehr ein, wenn ihm etwas nicht passt.
Insgesamt gibt es folgende Veränderungen:

- gesteigerte Aufmerksamkeit
- gezielte Reaktion auf Ansprache
- Yannis will sich im Buggy aufrichten
- er wirkt allgemein kräftiger


Yannis wartet auf seinen Delfin Papito


Obwohl es recht angenehm warm war, hat Yannis immer leicht gefröstelt

 


Jetzt kann Yannis auch Küsschen geben.....

...da freut sich die ganze Familie

Auch 2013 erhielt Yannis von Januar bis Dezember seine Wassertherapie.
Sein Immunsystem hat sich dadurch positiv entwickelt und sein Stoffwechsel ist ausgeglichener. Er hat deutlich weniger Infekte. Nach den Therapieeinheiten wirkt er weiterhin entspannt und ausgeglichen.

 
Yannis  mit seinem Bruder bei der Weihnachtspäckchenaktion
der HypoVereinsbank im Dezember 2013

Seit Januar 2014 läuft auch die Wassertherapie bei Yannis weiter. Im Wasser kann er sich unbeschwert bewegen und seine Muskeln kräftigen.

            

      

                             
         Bei der Blindenfrühförderung wird er liebevoll angeleitet auf starke
                           Lichtreize Reaktion zu zeigen

                
 Um seinen Kreislauf in Gang zu halten übt Yannis täglich in seinem Liegebär 
 Lasse das Stehen und findet es auch ziemlich cool in seinem Rolli zu sitzen.

Im Juni 2014 konnte Yannis das 2. Mal zur Delfintherapie nach Curacao. Dies wurde ihm durch einen Spendenaufruf seiner Eltern im Internet ermöglicht. Hier auch etliche Bilder davon:

              
                   Yannis und seine Brüder in Curacao

   

                         

    
         Es wurde nicht nur im Wasser therapiert

Yannis erhielt auch das ganze Jahr 2014 weiterhin Wassertherapie, die ihm immer große Freude bereitet. Nach einiger Zeit im Wasser ist eine deutliche Entspannung des Körpers zu spüren und er ist danach sehr ausgeglichen und gut drauf. Um die Therapie noch wirkungsvoller zu machen, hat Yannis seit einigen Wochen eine Therapieschwimmweste. Durch die kann er weitgehend ohne fremde Hilfe schwimmen, was er sehr genießt. Der Erfolg der Therapie hält inzwischen auch deutlich länger an, fast den ganzen restlichen Tag.


                       Yannis mit seiner neuen Therapieschwimmweste,
       die Entspannung sieht man ihm doch direkt an!!

                                     
                                            Papa´s Hilfe ist selten nötig

     
                                 
                   

                                     
                           
                und natürlich auch einen guten Start ins neue Jahr 2015

 
            Yannis bei der Weihnachtspäckchen-Übergabe
             der HypoVereinsbank im Dezember 2014
                   


Yannis konnte auch 2015 wieder durch Eigeninitiative (Spendenaufruf) seiner Eltern im Juni zu den Delfinen nach Curacao:

        

                            

Nach einer weitere Delfintherapie 2015, welche die Eltern von Yannis durch eigenverantwortliches Spendensammeln selbst organisiert hatten, konnten sie feststellen, dass der Junge durch die Arbeit mit den Delfinen immer wieder Interesse am Leben finden kann, welches er im Laufe eines Jahres leider wieder abbaut. Fazit: Yannis gewinnt wieder LEBENSKRAFT!!!

Auch im Jahr 2015 erhielt Yannis weiterhin Wassertherapie.
Im 1. Quartal war er sehr quängelig und hatte häufiger epileptische Anfälle, was leider auch im Wasser so war.
Nach der Delphintherapie und einer Medikamentenanpassung kehrte sich Yannis Befinden wieder zum Positiven und er konnte die Therapie weiter mit Freude erleben.
Großartige Fortschritte konnten leider nicht verzeichnet werden, jedoch ist ein Erfolg in der Stabilisierung seines Wohlbefindens und der Aufrechterhaltung zur Wiedererlangung des guten Allgemeinzustandes zu verspüren.

   
   Yannis erhielt auch bei der Weihnachtspäckchen-Aktion 2015
    der HypoVereinsbank Weißenburg ein Geschenk

 

               Weihnachten 2015

Eigentlich war für das Ganze Jahr 2016 wieder Wassertherapie für Yannis angesagt, aber da Anfang des Jahres die Medikation bei ihm umgestellt wurde gab es vermehrt Probleme. Aufgrund seiner Befindlichkeit musste deshalb immer wieder auf die Wassertherapie verzichtet werden. Wenn er jedoch im Wasser ist, fühlt er sich sehr wohl, kann immer gut entspannen und seinen Körper in der Schwerelosigkeit spüren. Momentan steht der Erhalt seiner Lebensqualität jedoch im Vordergrund.

 
      Yannis mit seiner Familie beim Familientreffen 2016 auf dem Müsighof

      
      Yannis bei der Weihnachtspäckchenvergabe 2016
      der Hypovereinsbank Weißenburg

 

Nachdem sich Yannis von seiner Medikamentenumstellung einigermaßen erholt hatte und sein Allgemeinzustand wieder stabil war , durfte er wieder regelmäßig zur Wassertherapie. Auch wenn er anfänglich gegen das Wasser schimpft, fühlt er sich nach kurzer Zeit sehr wohl, kann sich entspannen und auch Bewegungstherapie ist gut möglich.
Obwohl Yannis jetzt wieder stabiler ist, hat seine Konstitution insgesamt im letzten Jahr leider gelitten. Er hat häufiger mit starken epileptischen Anfällen zu kämpfen und sein Tonus ist wesentlich angespannter. Durch die Wasser-therapie gelingt es jedoch, diese Anspannung zu lockern und so auch effektiv an Fehlhaltungen z.B. der Füße zu arbeiten.

Auch 2017 wird Yannis weiterhin mit Wassertherapie unterstützt:

Yannis leidet leider häufig unter starken epileptischen Anfällen und hat einen wesentlich angespannteren Tonus, auch wenn im letzten Vierteljahr durch Medikamentenumstellung eine leichte Besserung erreicht werden konnte.Durch die Therapie im Wasser gelingt es, seine Anspannung zu lockern und immer weiter an Fehlhaltungen, z.B. der Füße zu arbeiten. Im Wasser ist Bewegungstherapie gut möglich. Danach ist Yannis ausgeglichen und zufrieden.

Vom 21.08.-01.09.2017 fand für Yannis die 4. Delfintherapie in Curacao statt: