Betreute Schützlinge seit 2007

Diese Kinder betreuen wir seit dem Jahr 2007

Elias D.

geb.: 10.05.2003

Diagnose: Hirnblutung 3. Grades rechts und 4. Grades links West-Syndrom (BNS-Epilepsie), Hydrocephalus internus, links betonte spastische Hemiparese, Strabismus (Schielen), zentrale Schwerhörigkeit, Entwicklungsretardierung, akustische Agnosie

Elias kam vorzeitig zur Welt und erlitt vor seiner Geburt einen Sauerstoffmangel. Ab dem 3. Monat hatte er seine Entwicklung gut aufgeholt. Im 4./5. Monat erschienen dann die ersten verdächtigen Epilepsiesymtome (Augenverdrehen, Hände hochreißen). Es gab von da an kein Durchschlafen mehr in der Nacht, das Kind war bis zu 5 Stunden wach. Er leidet auch ständig an Lach- und Schreianfällen.
Durch die linkseitige Hirnschädigung (Hemiparese) ist der Junge in der Bewegung der linken Extremitäten sehr eingeschränkt. Elias hat bereits folgende Therapien vor der Unterstützung von Kinderschicksale erhalten: Logopädie, Ergotherapie, Cranio Sakrale Therapie, heilpädagogische Lernintegration und im September 2006 wurde ihm ein Nervus-Vagus-Stimulator implantiert. Seitdem sind die Anfälle etwas weniger geworden.
Seine Mama wünscht sich, dass Elias laufen lernt. Wir werden versuchen, dabei zu helfen.

Erfolgsbilanz:

Elias erhielt von September bis Dezember 2007 Osteopathie, dadurch hat sich die Skoliose von über 20 Grad auf maximal 10 Grad verbessert. Ebenso ist die Hüftbeweglichkeit bei Elias wesentlich besser geworden. Seine Mama hofft nun, dass somit eine Hüft-OP verhindert werden kann. Auch in der Beinarbeit ist er mobiler geworden. Er schläft am Tag der Behandlung sogar durch. Seitdem sind auch die Nächte besser und ruhiger. Elias geht jetzt auch in den Kindergarten.

Durch die weiteren Osteopathiebehandlungen von Januar bis März 2008 konnte die starke Verspannung gelockert werden und der Junge verkrampft sich nicht mehr so sehr, ebenso ist er in der Hüfte beweglicher geworden.

Von April bis Juni 2008 war Elias zur Cranio-Sacral-Therapie. Sie ist sehr beruhigend und entspannend für ihn. Nach einer Behandlung sind die schlimmen epileptischen Anfälle, die sich bereits zu Grand Mal Anfällen entwickelt haben, weniger geworden. Er schläft auch in den Nächten nach der Therapie ruhiger und quengelt in der Nacht, sowie am Tag weniger.
Ebenso erhielt Elias in dieser Zeit auch wieder Osteopathie, durch die wahrscheinlich eine knöcherne OP vermieden werden konnte. Der Muskeltonus und die epileptischen Anfälle wurden reduziert.

Bestimmt würde bei Elias auch eine Synergetische Reflextheraphie helfen.

Von Juli bis November 2008 erhielt Elias wieder Osteopathie. Leider musste er im Oktober 2008 noch eine Aduktorendenotomie (Weichteil-OP) über sich ergehen lassen, nach der es ihm recht schlecht ging. Die osteopathiesche Behandlung hat ihm aber geholfen eingermaßen gut über die schwere Zeit hinwegzukommen. Durch diese Behandlung reduzieren sich die Anfälle und seine Gesamtsituation wird stark verbessert.
Gleichzeitig fand auch wieder Cranio-Sacrale-Therapie statt, die bei Elias meistens am Kopf ausgeführt wird. Dies wirkt beruhigend, ausgleichend und entspannend auf ihn. Seine stereotypischen Verhaltensmuster regulieren sich für einige Zeit und das ständige und laute Lautieren wird besser.

Auch 2009 erhielt Elias wieder Osteopathie. Sie wirkte bei ihm auf den ganzen Organismus, Organe, Muskeln und unterstützte die Bewegungsfunktionen und die Hüfte (OP konnte dadurch bis jetzt umgangen werden). So konnten Fehlstellungen gemindert oder sogar eventuelles Einstellen dieser verhindert werden.

Die Cranio-Sacrale-Therapie, die Elias ebenso weiterhin erhielt, arbeitete bei ihm viel am Kopf, was sich auf seine Unruhe, das ständige Kopfschütteln und die Stereotypie sehr gut auswirkte. Auch die ständige Anspannung im Kopf konnte so reguliert werden, was sich auf die Epilepsie positiv auswirkt. Elias ist auch nicht mehr so infektionsanfällig.
Seit Januar 2009 bekam der Junge nun auch Musiktherapie. Er ist dadurch sehr aufmerksam geworden, ist hochkonzentriert, sogar seine Pupillen verkleinern sich dabei. Es ist die erste Therapie, bei der er aktiv mitarbeitete, z.B. mit Trommeln. Es wurde eine Schlitztrommel (auf dieser liegt er), eine Rassel und eine Laute eingesetzt. Durch die Kontinuität dieser Therapie hat Elias ein sehr gutes und feines Gehör entwickelt, was aber sicher auch die Stimme der Therapeutin ausmachte.

Elias erhielt von Januar bis Dezember 2010 Osteopathie in Nürnberg. Dabei wird bei ihm der Kopf und das ZNS behandelt. Meist schläft er bei der Behandlung und ist total entspannt. Die darauffolgenden Nächte schläft er gut und wacht nicht so häufig auf wie sonst, dies hält dann auch tagsüber eine zeitlang an, er schreit nicht mehr so viel. Die Osteopathie ist die Therapie, die einen großen Einfluss auf sein gesamtes ZNS hat. Der Therapeut behandelt Elias nur am Kopf um über die Membranhaut Einfluss auf das Gehirn zu nehmen. Nur dadurch kann der Junge etwas beruhigt werden, sonst schreit er die ganze Zeit.

Die Myoreflextherapie ist eine ganzheitliche Therapie, die Elias von Februar bis Dezember 2010 erhielt. Dabei werden die einzelnen Muskelgruppen bewegt, Hauptproblem bei Elias ist die Hüfte. Es soll bei ihm erreicht werden, dass der Oberschenkelknochen wieder mehr nach innen wandert. Der Arzt in Hamm hat jedenfalls bestätigt, dass die Therapie sehr gut anschlägt.
Mit der Myoreflextherapie sollen die Muskeln über das Gehirn so beeinflusst werden, dass sie trotz Spastik das tun, wofür sie zuständig sind. Dies geschieht durch den Druck auf die Facien an der Stelle, an der sie auf die Knochen treffen.

Mit der manuellen Therapie (Januar bis Dezember 2010) wird der ganze Körper von Elias aktiviert, gedehnt und massiert. Schwerpunkte sind der linke Arm, Beine, Füße und auch der massive Rundrücken. Es sind etliche Muskeln verkürzt und die Füße sind entstellt. Elias soll dabei ist das freie Sitzen, sowie eine Fortbewegung am Boden (Robben, Krabbeln) erlernen. Ziel ist es auch schmerzhafte Kontrakturen zu vermeiden.

Im Juli 2010 hat Elias mit der Montessori-Therapie begonnen. Seit dieser Zeit weiß er, was man mit seinen Händen machen kann, außer sie in den Mund zu nehmen und blutig zu beißen. Er hat gelernt Dinge anzufassen und auch von einer in die andere Hand zu legen, er zieht auch seine Hand nicht mehr weg, wenn sie berührt wird. Ebenso lernt er momentan selbst zu essen, was ein großer Erfolg ist, natürlich alles noch mit Unterstützung. Elias ist während der Therapie sehr konzentriert. Durch seinen großen Gehirnschaden kommt es eben darauf an, dass seine Tätigkeiten häufig ausgeübt werden, damit das Gehirn dies erfassen und speichern kann.

Im Oktober 2010 erhielt Elias eine EEG-Spectranalytische Messung, die unter Verwendung einer CD stattfindet. Diese CD kann bis zu zwei Jahre verwendet werden. Die CD hört Elias während der Therapie, dabei sollen Botenstoffe im Gehirn ausgelöst werden um eine effektivere, schnellere und intensivere Lernbereitschaft des Gehirns zu erreichen.


Elias beim Familientreffen 2011 im Geländer

Elias hat auch 2011 wieder von März bis Juni jeweils Osteopathie, Manuelle Therapie und Myoreflextherapie erhalten.

Durch die Osteophatie wurden bei Elias die inneren Organe und das ZNS mobilisiert, ebenso die Selbstheilungskräfte aktiviert. Die Zirkulation des Blutes, die Lymphflüssigkeit und der Liquor wurden positiv beeinflusst und Elias wurde schon während der Behandlung ruhiger.

Bei der Manuellen Therapie lösen sich durch die passiven Bewegungen, die Blockaden, ebenso können Kontrakturen weitgehend vermieden und die vorhandene Beweglichkeit erhalten werden.

Die Myreflextherapie stimuliert bei Elias die Muskeln, dementsprechend auch seine Beweglichkeit. Durch die Behandlung der Hüfte hat der Junge eine gute Aduktion, leider verengt sie sich immer wieder durch seinen hohen Muskeltonus.

Seit März 2011 nimmt Elias auch wieder an der Montessoritherapie teil. Dabei wird das motorische, sensorische und kognitive Lernen vernetzt. Dies fördert seine Selbstständigkeit, denn durch die wiederkehrenden Übungen erkennt er, was er tun soll.

Von Juli bis September 2011 war Elias in München zur Matrix-Rhytmus-Therapie. sie basiert auf biologischer Grundlage und wirkt auf Verkürzungen, Verhärtungen und Verkrampfungen der Muskeln. Ein Schwingstab mit Magnet massiert die Muskulatur. Das Gewebe regeneriert sich und das Stoffwechselsystem wird angeregt. Die Verspannungen und damit verbundenen Schmerzen der verkrampften Muskulatur lösen sich.

Elias erhielt auch von Juli 2011 bis Februar 2012 wieder Montessori-Therapie, dadurch hat er sensomotorisch und kognitiv kleine Fortschritte gemacht. Durch das ständige Wiederholen seiner gestellten Aufgaben hat er gelernt zu Stecken, zu Schieben, zu Kneten und zu Reißen. Dies muss aber ständig wiederholt werden, damit es gefestigt werden kann. Somit konnten Verknüpfungen in Elias Gehirn stattfinden, was bedeutet, dass er jetzt leichter Zusammenhänge erkennen kann.

Vom 25.-29.06.2012 war Elias zur Adeli-Intensivtherapie in Fürth.
Durch den Adelianzug war Elias in der Lage sich im Stehen zu halten. Es wurde auch das Krabbeln und der Vierfüßlerstand geübt. Ziel ist auch seine Eigeninitiative zu fördern. Während dieser ganzen Zeit hat er nie seine Hand in den Mund genommen.

Im Mai erhielt Elias einen Matrix-Applikator mit dem er zu Hause von seiner Mutter mindestens 3x wöchentlich behandelt wird. Durch die dadurch entstehende Muskelentspannung kann er besser schlafen. Ebenso werden die Adduktoren behandelt, damit er seine Beine für die tägliche Pflege leichter spreizen kann.

Von Juni bis Dezember 2012 erhielt Elias weiterhin Myoreflextherapie. Ziel war es dekontrahierte Muskeln in ihre anatomische Ausgangslage zu bringen, was bei Elias nicht einfach ist, da die Fehlstellungen an den Füßen und dem Rücken zugenommen haben. Das Gehirn muss den manuell provozierten Muskeltonus wahrnehmen, dies hätte dann eine Selbstregulation der Muskeln zur Folge. Bereits nach 3 Behandlungen waren die Füße lockerer.
Elias bekommt jetzt auch noch Orthesen für seine Füße.

Ab Oktober 2012 nahm er nach einer über 1/2-jährlichen Pause wieder an der Osteopathie teil. Dies ist dringend erforderlich, da seine Fehlstellungen sonst noch schlimmer fortschreiten.

Im April erhielt Elias einen Spio-Anzug mit Orthesen und Handschuhen. Der Anzug dient zur besseren Bewegungskontrolle und Rumpfstabilität bei erhöhtem Muskeltonus, ebenso die Inputorthesen. Der Einsatz der Handschuhe verringert die Hypersensitivität und verbessert die Handfunktionen (Bewegungskontrolle durch größere Stabilisierung). Elias trägt den Anzug regelmäßig, in der Schule, zu nHause und bei den Therapien.

Elias erhielt 2013 von Oktober bis Dezember Kinderakkupunktur mit Massage. Diese Therapie ist wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung, gegen Spasmen und Unruhezustände. Nach der Massage ist er immer recht ruhig.

Ebenso bekam Elias im gleichen Zeitraum Musiktherapie zu Hause. Er wird offener für eine Kontaktaufnahme, er ist oft imstande einen längeren Blickkontakt zu den Instrumenten zu halten, auch wenn sie gespielt werden. Elias äußert Gefühle und Emotionen bei Geräuschen z.B. bei der Ocean Drum (Wellentrommel) und lacht dann immer, wenn er das Geräusch hört. Seine Aufmerksamkeit hat sich stark geändert, dies macht sich auch positiv bei der Logopädie und Ergotherapie bemerkbar.

Seit Juni 2013 erhielt Elias nun auch Craniosakraltherapie. Während dieser Therapie ist er eigentlich sehr ruhig und ausgeglichen und meist schläft er bis zu 2 Nächte danach viel ruhiger und wacht manchmal gar nicht in der Nacht auf.
Da er auch in der Schule oft sehr laut ist, findet die Therapie nun 1x wöchtlich statt.

 

  
       Elias bei der Weihnachtspäckchenvergabe
     der HypoVereinsbank Weißenburg im Dezember 2013

Elias erhielt von Januar bis September 2014 1x pro Woche Kinderakkupunktur. Laut seiner Mama hat diese Therapie keine sichtbaren Veränderungen gebracht.

Einmal pro Jahr, so auch 2014, nahm Elias an der Zelltherapie mit RNS-Therapie teil. Dies ist wohl für ihn die wichtigste Therapie. Bei seiner so massiven Behinderung wäre es sonst möglich, dass die erreichte Entwicklung stagniert oder zurück geht. Dies wird durch die Zelltherapie bei Elias verhindert. Erfreulich ist auch, dass sich die Anzahl seiner Anfälle stark reduziert hat.

Von Januar bis Dezember 2014 fand auch weiterhin 1x pro Woche Musiktherapie zu Hause statt. Die Ausdauer konnte bei ELias auf 25 Minuten gesteigert werden, er ist leichter zu motivieren, ist aufmerksam und arbeitet mehr mit dem Kopf mit. Hat mehr Flexibilität gelernt und läßt mehr Dinge mit sich selbst zu, wehrt nicht mehr so schnell alles ab wie am Anfang. Er zeigt eine größere Erwartungshaltung, für das kognitive Erleben ist die Musiktherapie sehr wichtig.

Seit März 2014 erhielt Elias 1x pro Woche Schmerztherapie (Scannar). Da sich durch die beginnende Pubertät und die Wachstumsschübe eine starke Spastik eingestellt hatte, die medikamentös fast nicht behandelbar ist, hilft von außen die Schmerztherapie. Es wird die verspannte und verhärtete Muskulatur dadurch gelockert, denn bei Elias werden die Hüftknochen zu stark an das Becken gezogen, was große Schmerzen verursacht. Diese Therapieart dient auch dazu einer Arthritis und den Arthroseschmerzen entgegen zu wirken und eine drohende Hüft-OP zu vermeiden.

Desweiteren erhielt Elias 2014 das ganze Jahr über Osteopathie. Da sich aber bei ihm mittlerweile so viel verändert hat, erzielt man mit dieser Therapieart keine große Wirkung mehr.

Durch die Cranio-Sakral-Therapie, die der Junge auch 2014 14-tägig erhielt, schläft er in der Nacht besser und ist auch eine zeitlang danach noch ausgeglichener.

Von Februar bis Juli 2015 bekam Elias Ganzkörpermassage, welche leider abgesetzt werden musste, da er zu große Schmerzen dabei hatte.

Auch 2015 erhielt Elias wieder eine Zelltherapie in Verbindung mit der 3. RNS-Therapie. Wodurch sich bei ihm eine positive Entwicklung in kleinen Schritten dann doch durchsetzte. Sein Aufmerksamkeits- und Teilnahmelevel konnte gesteigert werden. Das Sehvermögen hat sich verbessert. Elias verfolgt interessiert Kinderfilme und lacht dabei.

Durch die Cranio-Sakral-Therapie , die er auch im zweiten Halbjahr 2015 weiter erhielt, ist er danach jedesmal sehr entspannt und kann nachts gut schlafen, was sehr wichtig für ihn ist.

2015 erhielt Elias auch weiterhin das ganze Jahr heilpädagogische mobile Musiktherapie. Dadurch konnte seine Konzentration gesteigert werden, er wurde flexibler und akzeptiert sich selbst etwas mehr. Laut seiner Mama ist diese Therapie für das "Kognitive" das Beste.

Dieses Jahr (2015) musste eine Hüft-OP durchgeführt werden, allerdings hat er die Spastik nach wie vor und sie verursacht immense Schmerzen bei Elias, diese werden dann durch die Schmerztherapie, die er 1x wöchentlich erhält, erträglicher und die Muskeln sind entspannter.

      
   Elias im Dezember 2015

Durch die kontinuierliche auch 2016 von Januar bis Dezember weitergeführte Musiktherapie zu Hause kann Elias mehrere seiner Sinne (Sehen, Hören und Greifen) gleichzeitig einsetzen. Er fixierte, hörte aufmerksam zu und griff auch nach den Instrumenten, bediente sie sogar teilweise mit Hilfe der Therapeutin. Diese kognitive Entwicklung findet natürlich vorallem in der Kombination mit der Zelltherapie (auch 2016 weiterhin) statt.

              
                   im Februar 2016

Bei der Scannar- oder Schmerztherapie (das ganze Jahr 2016) wird die Muskulatur sehr intensiv behandelt. Durch die immer wieder auftretenden Anspannungen und Anfälle bilden sich bei Elias immer wieder schmerzhafte Myogelosen, die mit Erfolg bei der Schmerztherapie behandelt werden. Über einen gewissen Zeitraum ist Elias dann weitgehend oder ganz schmerzfrei. Elias hatte einen kleinen "Buckel", welcher durch mehrmalige Behandlung nur in diesem Bereich fast verschwunden ist. Nach all den Sitzungen ist er ruhig und entspannt, dies hält dann auch einige Tage an, was sehr wichtig für ihn ist. Es konnte in der Zwischenzeit sogar ein sonst diesbezüglich benötigtes Medikament abgesetzt werden.

Auch 2016 erhielt Elias die organstimulierende Zelltherapie. Diese Therapie dient dazu die epileptischen Krämpfe, die durch das verstärkte Längenwachs-
tum auftreten, zu lindern. Er entwickelt sich durch die Therapie im kognitiven und körperlichen Bereich sehr gut. Selbst jetzt in der Pupertät, finden keine Stagnationen oder Entwicklungsrückschritte statt. Die Zelltherapie wirkt fördernd und unterstützend bei allen anderen Therapien.

                 
                  im September 2016

Die auch weiterhin 2016 durchgeführte Cranio-Sacral-Therapie bringt für Elias ebenso weitere Entspannung. Während der Behandlung hat er gelernt "loszulassen". Das ist ganz wichtig für ihn, denn dann beißt er sich nicht immer ständig in die Finger. Er findet dadurch auch für einige Zeit sein Gleichgewicht. Die Nächte sind mittlerweile halbwegs störungsfrei. Allgemein wirkt sich die Therapie beruhigend auf Elias mentalen Zustand aus.

                                    
                      Elias beim Familientreffen 2016 auf dem Müsighof

              
           Elias im  Fasching 2017

                    
             Elias bei der gestützten Kommunikation in der Schule

    
Im März hat es dann auch mit einem Reha Jogger zur Therapieförderung für Elias geklappt. Alle sind wahnsinnig glücklich darüber, besonders natürlich Elias!

Von Januar bis Juli 2017 wurde mit der Scannar- oder Schmerztherapie weiterhin gearbeitet. Diese Behandlung braucht Elias kontinuierlich, danach ist er muskulär gelockert, besonders im Bereich der Wirbelsäule (Skoliose).
Verknotungen der Muskulatur, die zum Teil deutlich von außen zu sehen sind, lösen sich nach der Behandlung immer wieder auf. Durch seine Anfälle enstehen aber leider immer wieder neue Verhärtungen, deshalb ist eine regelmäßige Schmerztherapie notwendig.

Die Zelltherapie (Januar bis Juni 2017) ist für Elias´s körperliche, geistige und hormonelle Entwicklung die wichtigste Therapie, sie unterstützt komplett alle anderen Behandlungen. Selbst in der Pupertät, in der sich Elias jetzt befindet, gibt es keinen Rückschritt oder Stagnation in seiner Entwicklung. Es lassen sich deutliche Fortschritte erkennen.

Mit der Cranio-Sacraltherapie (Januar bis Juni 2017) wird Elias ruhig und es reduzieren sich für einige Zeit seine Schrei-Attacken, sein Schlafverhalten ist ausgeglichener.

Die Heilpädagogische Therapie kann erst ab August beginnen.